Viele Nachtpreise entstehen aus dem Bauchgefühl — und in der Nebensaison wird dann „lieber billig als leer“ vermietet. Dabei hat jede Ferienwohnung zwei klare Grenzwerte: die harte Untergrenze, unter der jede einzelne Buchung Geld kostet, und die strategische Untergrenze, ab der eine Nacht auch Fixkosten und Gewinn trägt. Dieser Rechner ermittelt beide Werte aus Ihren echten Kosten — getrennt nach Booking.com, Airbnb und Direktbuchung, mit Live-Graph und Buchungs-Prüfer. Sie brauchen dafür nur Ihre Kostenpositionen; alle Felder sind mit realistischen Erfahrungswerten vorbelegt.

Häufige Fragen

Warum gibt es zwei Untergrenzen?

Die harte Untergrenze deckt nur die Kosten, die eine Buchung unmittelbar verursacht — Energie, Wäsche, Reinigung, Verschleiß und Provision. Die strategische Untergrenze rechnet zusätzlich Fixkosten und Ihren Ziel-Deckungsbeitrag ein. Kurzfristig darf ein Preis zwischen beiden Grenzen liegen; auf Dauer muss Ihr Durchschnittspreis über der strategischen Grenze stehen, sonst arbeitet das Objekt ohne Gewinn.

Ist eine leere Nacht nicht immer schlechter als eine billige Buchung?

Nein — das ist der teuerste Irrtum der Preisgestaltung. Liegt der Preis unter der harten Untergrenze, zahlen Sie bei jeder Buchung drauf: Sie tragen Reinigung, Wäsche, Energie und Abnutzung, ohne sie wieder einzunehmen. Eine leere Nacht kostet dagegen fast nichts.

Woher weiß ich, wie viele belegte Nächte ich ansetzen soll?

Der Rechner nennt Ihnen Richtwerte aus der Favorent-Praxis: gut gebuchte Objekte an der Ostseeküste erreichen 180 bis 220 Nächte, solide Ferienregionen 140 bis 180. Im ersten Vermietungsjahr rechnen Sie besser konservativ — je weniger Nächte, desto höher die Grenzen.

Zum Thema passt unser Fachartikel: Die Untergrenze, die mehr verdient als ein Bauchgefühl.

Accessibility compliance badge