FERIENHAUSVERWALTUNG · FESTPREIS STATT PROVISION

Ferienhausverwaltung zum Festpreis: Leistungen, Kosten und Vertrag

Für Ferienhäuser und Ferienwohnungen in ganz Deutschland

Eine Ferienhausverwaltung führt den Vermietungsbetrieb einer Ferienimmobilie im Auftrag des Eigentümers: Inserate und Preise, Buchungen und Gäste, Reinigung und Zugang, Meldewesen und Abrechnung. Die Favorent Ferienhausverwaltung GmbH erbringt diese Arbeit bundesweit zu einem festen Monatspreis je Objekt, und wie viel davon Sie abgeben, legen Sie selbst fest.

Boost für 89 Euro netto im Monat deckt Vermarktung, Preissteuerung, digitales Meldewesen und Kurtaxe-Abwicklung ab, wenn Sie die Betreuung vor Ort selbst organisieren. Plus für 166 Euro netto ergänzt die operative Organisation und die Gästebetreuung. Der Marketing-Turbo Platin kommt für weitere 299 Euro netto zu einem der beiden Pakete hinzu.

Stand 12. Oktober 2026 · Preise netto zzgl. Umsatzsteuer · über 750 Ferienobjekte bundesweit

KURZ BEANTWORTET · STAND OKTOBER 2026

Ferienhausverwaltung: die wichtigsten Antworten

Wer eine Ferienimmobilie vermietet, trifft früher oder später die Entscheidung zwischen Selbstverwaltung, einzelnen Helfern vor Ort und einer Verwaltung, die den ganzen Betrieb übernimmt. Die sieben Antworten unten fassen zusammen, was dabei zählt.

Jede Antwort steht für sich und nennt die Zahl, auf die es ankommt. Quellen, Beispielrechnung und Rechner folgen in den Sektionen darunter; alle Angaben zu Favorent stammen aus den veröffentlichten Paket- und Ablaufseiten, Stand Oktober 2026.

Was ist eine Ferienhausverwaltung?

Eine Ferienhausverwaltung führt den Vermietungsbetrieb einer Ferienimmobilie im Auftrag des Eigentümers: Inserate auf den Portalen, Preise, Buchungen, Gästekontakt, Reinigung über Servicepartner, Zugang, Meldewesen, Kurtaxe und Abrechnung. Gesetzlich definiert ist der Begriff nicht. Laut Marktstudie des Deutschen Ferienhausverbands lassen 16 Prozent der privaten Vermieter in Deutschland ihre Unterkunft von einer Agentur oder externen Verwaltung betreuen (Datenbasis 2022).

Was kostet eine Ferienhausverwaltung?

Deutsche Anbieter veröffentlichen Provisionen zwischen 12 und 25 Prozent des Umsatzes (Abruf 12. Oktober 2026): reine Vermittlung ab 10 bis 12 Prozent, Vermittlung mit Gästebetreuung 15 bis 20 Prozent, Vollservice 23 bis 25 Prozent. Favorent rechnet mit festen Monatspreisen je Objekt: Boost 89 Euro, Plus 166 Euro, der Marketing-Turbo Platin weitere 299 Euro, jeweils netto. Dienstleister vor Ort und Portalgebühren kommen hinzu.

Was übernimmt die Verwaltung, und was bleibt beim Eigentümer?

Die Verwaltung übernimmt Vermarktung, Preissteuerung im vereinbarten Rahmen, Gästekommunikation, die Koordination von Reinigung und Technik sowie die Abrechnung. Beim Eigentümer bleiben Eigennutzung, größere Investitionen, Reparaturfreigaben über der vereinbarten Grenze, Versicherung und Steuern. Bei Favorent behält der Eigentümer das letzte Wort beim Preisrahmen; im Paket Plus läuft die Gästebetreuung von 8 bis 24 Uhr, eine Notfall-Hotline rund um die Uhr.

Ab wann lohnt sich eine Ferienhausverwaltung?

Gegenüber einer Provision rechnet sich ein Festpreis ab dem Umsatz, bei dem beide gleich hoch sind: Favorent Plus mit 1.992 Euro im Jahr liegt bei 25 Prozent Provision ab 7.968 Euro Übernachtungserlös vorn, bei 20 Prozent ab 9.960 Euro. Gegenüber der Selbstverwaltung kostet Plus im Beispiel dieser Seite 1.512 Euro mehr; 2.016 Euro Mehrumsatz oder 120 gesparte Stunden gleichen das aus.

Worin unterscheidet sich eine Ferienhausverwaltung von einer Ferienhausagentur?

Beide Begriffe sind nicht gesetzlich definiert und werden am Markt gemischt verwendet. Eine Ferienhausagentur vermittelt und vermarktet in erster Linie, meist gegen Provision von 12 bis 25 Prozent; die Verwaltung führt den laufenden Betrieb am Objekt mit. Gewerberechtlich ordnet die IHK Ostfriesland die Verwaltung fremder Ferienwohnungen § 34c GewO zu, die IHK Ulm die Vermittlung § 38 GewO.

Wo arbeitet Favorent?

Favorent vermarktet und betreut über 750 Ferienobjekte in Deutschland. Die Deutschland-Zentrale liegt in Rostock (Lindenstraße 2), Regionalzentren gibt es in Hamburg, Kiel und Berlin, dazu den Standort Teisnach im Bayerischen Wald. Vor Ort arbeiten Servicepartner für Reinigung, Wäsche und Hausmeisterdienste, nach Favorent-Angaben zu 92 Prozent aus der jeweiligen Region.

Wie lange dauert der Start, und wie läuft der Vertrag?

Der Start mit Favorent umfasst acht Phasen vom Erstgespräch bis zu den ersten Buchungen und dauert nach Unternehmensangaben drei bis sechs Wochen. Der Mustervertrag sieht drei Monate bindungsfreie Startzeit mit zwei Wochen Kündigungsfrist vor, danach zwölf Monate Laufzeit, jährlich kündbar. Verbindlich ist immer die individuelle Vereinbarung.

Zahlen auf einen Blick
KennzahlWertQuelle, Stand
Favorent Boost89 € netto je Monat und ObjektFavorent, Abruf 12.10.2026
Favorent Plus166 € netto je Monat und ObjektFavorent, Abruf 12.10.2026
Favorent Platin (Marketing-Turbo)+299 € netto, nur zu Boost oder PlusFavorent, Abruf 12.10.2026
Veröffentlichte Agentursätze12 bis 25 % des Umsatzes, reine Vermittlung ab 10 %Websites von 17 Anbietern, Abruf 12.10.2026
Ferienunterkünfte in Deutschland555.111DFV und Statista Q, Datenbasis 2022
Private Einheiten mit externer Verwaltung16 % von 454.793DFV und Statista Q, Datenbasis 2022
Umsatz je privater Einheit und Jahr14.921 € fremdverwaltet, 12.265 € selbstverwaltetDFV und Statista Q, keine Kausalaussage
Übernachtungen Deutschland 2025497,5 Mio. (+0,3 %), Betriebe ab 10 BettenDestatis, 11.02.2026
Plattform-Übernachtungen in Ferienwohnungen 202568,3 Mio. (+13,0 %)Destatis, 28.07.2026
Start mit Favorent8 Phasen, 3 bis 6 WochenFavorent, So funktioniert es
MODELLE · LEISTUNGSBAUSTEINE · REGIONEN

Was eine Ferienhausverwaltung übernimmt und wie Favorent sie organisiert

Verwaltung ist kein einzelner Handgriff, sondern eine Kette aus sieben Bausteinen; für die Verwaltung einer Ferienwohnung gilt dieselbe Kette wie für ein Ferienhaus. Ob Sie alles abgeben oder nur einzelne Glieder, hängt davon ab, was an Ihrem Standort schon läuft.

Vier Modelle decken ab, was Eigentümer in der Praxis wählen: In der Selbstverwaltung erledigen Sie alles selbst oder mit einzeln beauftragten Helfern. Ein Vermarktungsservice nimmt die digitale Seite ab und lässt die Arbeit am Objekt bei Ihnen. Der Komplettservice organisiert beides, und ein Marketing-Baustein setzt auf einem Basispaket auf. Wie weit eine Teil- oder Vollverwaltung reicht, steht nie im Namen des Modells, sondern in der Leistungsbeschreibung.

Meine Situation:

Selbstverwaltung

Digitale AufgabenEigentümerArbeit am ObjektEigentümer, Reinigungskraft aus dem OrtBleibt beim EigentümerAlles, einschließlich ErreichbarkeitPasst, wennDas Haus liegt in Ihrer Nähe, es gibt wenige Gästewechsel, und Sie sind gern Gastgeber.

Vermarktungsservice

Digitale AufgabenInserate, Kanäle, Preise, Meldewesen, KurtaxeArbeit am ObjektEigentümer mit eigenem NetzwerkBleibt beim EigentümerGästebetreuung, Reinigung, SchlüsselPasst, wennReinigung und Schlüssel sind geregelt, Portale und Preise kosten Sie zu viel Zeit.Bei Favorent: Boost

Komplettservice

Digitale AufgabenWie VermarktungsserviceArbeit am ObjektVerwaltung koordiniert Servicepartner und GästeBleibt beim EigentümerEigennutzung, Investitionen, PreisvorgabePasst, wennDas Objekt ist weit weg, es gibt viele Wechsel oder mehrere Unterkünfte.Bei Favorent: Plus

Marketing-Turbo

Digitale AufgabenEigene Webseite, Direktbuchung, Content, Social Media, WiederkehrerArbeit am ObjektWie das BasispaketBleibt beim EigentümerFreigabe von Inhalten und MaßnahmenplanPasst, wennSie wollen Reichweite und Direktbuchungen über ein Basispaket hinaus aufbauen.Bei Favorent: Platin zu Boost oder Plus

Die Karten sind eine Orientierung. Was ein Anbieter im Einzelnen leistet, steht in seiner Leistungsbeschreibung und im Vertrag.

Die Karten ordnen Angebote grob ein und ersetzen keinen Blick in den Vertrag. Welche Leistungsmodelle ein Anbieter wirklich fährt, zeigt sich an den Übergängen: Wer verschiebt den Reinigungstermin, wenn ein Gast früher anreist, und wer antwortet, wenn das Schloss nachts klemmt? Die Grundsatzentscheidung zwischen Selbermachen und Abgeben fällt leichter, wenn Sie diese Übergänge für Ihr Haus durchgehen. Bei Favorent heißen die beiden Basispakete Boost und Plus, der Marketing-Turbo Platin ergänzt eines davon. Die sieben Bausteine unten zeigen, was jeweils zu tun ist und wie Favorent es löst.

Inserate und Portale: ein Kalender für alle Kanäle

Ein Inserat muss zeigen, was das Haus kann und was nicht: Schlafplätze, Parkplatz, die steile Treppe, der Hund im Haus. Was hier fehlt, wird später zur Beschwerde. Die Bildauswahl soll Erwartungen setzen, die der Aufenthalt einlöst. Sobald die Unterkunft auf Airbnb, Booking.com, FeWo-direkt und weiteren Portalen steht, braucht sie einen gemeinsamen Kalender, sonst drohen Doppelbuchungen. Die plattformspezifische Sicht auf Airbnb beschreibt die Seite Airbnb Agentur.

Favorent legt die Inserate je Portal an; Texte und Fotos geben Sie vor der Veröffentlichung frei. Als Kanalmanager verbindet Guesty die Portale, eine Buchung sperrt den Zeitraum überall. Ob Ihr bestehendes Inserat die Grundregeln erfüllt, zeigt der kostenlose Inserat-Check.

Preisrahmen und Preissteuerung: das letzte Wort bleibt beim Eigentümer

Ein Preis beantwortet drei Fragen: Was zahlen Gäste für vergleichbare Häuser, wie weit im Voraus buchen sie, wo bleiben Lücken? Ferien und Veranstaltungen verschieben die Antwort jede Woche. Verwaltungen arbeiten deshalb mit Regeln statt mit einer Preisliste: ein Mindestpreis als Untergrenze, Aufschläge für Wochenenden und Ferien, Mindestaufenthalte in der Hochsaison, Regeln für einzelne freie Nächte.

Favorent nutzt dafür PriceLabs und eine eigene regionale Preislogik. Am Anfang steht eine Beratung zum Preisrahmen; auf Wunsch arbeitet Favorent ihn aus und steuert die Preise laufend, schon in Boost und Plus. Das letzte Wort behält der Eigentümer: Er übernimmt die Empfehlung oder gibt einen anderen Rahmen vor. Viele Anbieter sind bei solchen Eingriffen strenger, deshalb lohnt beim Vergleich der Blick auf diesen Punkt.

Gästekommunikation: 8 bis 24 Uhr, Notfälle rund um die Uhr

Vor der Anreise fragen Gäste nach Kinderbett und Parkplatz, während des Aufenthalts nach WLAN und Mülltrennung, danach kommt die Bewertung. Gute Erwartungssteuerung vor der Anreise erspart die Hälfte der Rückfragen; der Rest braucht einen Menschen, der entscheiden darf. Vorlagen helfen bei Standardfragen, Zusagen zu Erstattungen gehören nicht hinein.

Im Paket Plus übernimmt Favorent die Gästebetreuung von 8 bis 24 Uhr an allen Tagen des Jahres, auf Deutsch und Englisch, dazu eine Notfall-Hotline rund um die Uhr. Erreichbar sein und am Haus sein sind zwei Leistungen. Legen Sie im Bereitschaftsablauf fest, wer bei einem nächtlichen Heizungsausfall hinfährt, wie schnell und zu welchen Kosten; dann wird aus der Hotline eine prüfbare Vereinbarung. Mit Boost bleibt dieser Teil bei Ihnen.

Reinigung, Wäsche und Servicepartner aus der Region

Zwischen Abreise und Anreise liegen oft nur wenige Stunden für Reinigung, Wäschewechsel, Verbrauchsmaterial und Schadensprüfung. Drei Dinge entscheiden, ob der Wechsel gelingt: eine Reinigungscheckliste für genau dieses Objekt, ein Wäschevorrat für den Fall, dass die Wäscherei sich verspätet, und eine benannte Vertretung bei Krankheit. Wer die Wäsche selbst organisiert, hält die Abholzeiten schriftlich fest.

Favorent bindet regionale Servicepartner für Reinigung, Wäsche und Hausmeisterdienste ein, nach Unternehmensangaben zu 92 Prozent aus der Region. Die Koordination gehört zu Plus, die Reinigung selbst bezahlt der Gast über die Reinigungsgebühr. Den Stand jeder Reinigung sehen Sie im Eigentümer-Cockpit mit Zeitstempel und Fotobeleg; ob es sauber ist, prüft vor Ort weiterhin ein Mensch.

Servicekraft bezieht beim Gästewechsel das Bett in einem Ferienhaus mit frischer Wäsche

Zugang und Schlüssel ohne Übergabetermin

Späte Anreisen und Staus machen feste Übergabezeiten unpraktisch. Ein Schlüsseltresor oder ein Smart Lock mit Zugangscodes je Gast löst das, solange der Code rechtzeitig kommt und die Anleitung nach sechs Stunden Fahrt noch verständlich ist. Für die leere Batterie und den vergessenen Code braucht es einen zweiten Weg ins Haus, den jemand in der Nähe kennt.

Favorent richtet in der Technikphase Smart Lock oder Schlüsseltresor ein und prüft dabei das WLAN. Nach jeder Abreise werden die Berechtigungen erneuert, der nächste Gast erhält seinen Code mit den Anreisehinweisen. Wie sich Schlüsselübergaben in den Ablauf einfügen, hängt vom Haus ab: Eine Einweisung in Sauna oder Kaminofen kann ein Gespräch vor Ort rechtfertigen, das der Servicepartner übernimmt.

Servicepartner erklärt einer Eigentümerin das Smart Lock an der Haustür eines Ferienhauses

Meldewesen und Kurtaxe: schon in Boost enthalten

Gäste ohne deutsche Staatsangehörigkeit unterschreiben seit dem 1. Januar 2025 einen besonderen Meldeschein nach § 29 BMG; die Scheine sind bereitzuhalten und ein Jahr aufzubewahren. In Kurorten kommt die Meldung an die Kurverwaltung hinzu, mit Einzug und Abführung der Kurtaxe nach örtlicher Satzung. Diese Arbeit bringt keinen Euro Umsatz, kostet aber jede Woche Zeit.

Favorent wickelt digitales Meldewesen und Kurtaxe ab dem Paket Boost ab: Der Gast erfasst seine Daten vor der Anreise über den Favoweb Gäste-Check-in, daraus entstehen Meldung und Kurkarte. Die melderechtliche Verantwortung bleibt beim Betreiber der Unterkunft; Favorent übernimmt die Durchführung im Auftrag. Die Rechtsgrundlagen stehen in der Sektion zu Recht und Steuern.

Abrechnung und Favoweb: jede Buchung bis zur Auszahlung nachvollziehen

Eine Abrechnung taugt erst, wenn sie jede Buchung einzeln zeigt: Übernachtungserlös, Reinigungsgebühr, Portalgebühr, Kurtaxe, Vergütung und offene Posten. Dann lassen sich Fragen beantworten, die über den Monat hinausgehen: Welcher Kanal bringt nach Gebühren am meisten, lohnt die Mindestaufenthaltsregel im November? Ein Reporting, das nur Umsätze auflistet, hilft dabei wenig.

Im Eigentümer-Cockpit Favoweb sehen Favorent-Kunden Buchungen, Einnahmen, Eigennutzungsplanung, Dokumente und den Reinigungsstand; dort unterschreiben sie den Vertrag und tragen eigene Aufenthalte ein. Welche Kontroll- und Berichtsmechanismen Sie erwarten dürfen, regelt der Vertrag; die Kennzahlen in der Tabelle sind ein guter Mindeststandard.

Eigentümerin prüft am Tablet die Abrechnung ihres Ferienhauses im Eigentümer-Cockpit
Kennzahlen, die eine Verwaltung liefern sollte
KennzahlSo wird gerechnetWofür sie taugt
AuslastungVerkaufte Nächte geteilt durch angebotene NächteNachfrage im Zeitvergleich lesen
Durchschnittspreis je verkaufter NachtÜbernachtungserlös geteilt durch verkaufte NächtePreisentwicklung verfolgen
Erlös je verfügbarer NachtÜbernachtungserlös geteilt durch angebotene NächtePreis und Belegung in einer Zahl
Kosten je GästewechselReinigung, Wäsche und Verbrauch geteilt durch AufenthalteKurze Aufenthalte bewerten
AufenthaltsdauerVerkaufte Nächte geteilt durch AufenthalteMindestaufenthalte begründen
Ergebnis nach KostenEinnahmen abzüglich Portal, Dienstleister, VerwaltungDie eigentliche Erfolgsgröße

Kennzahlen-Rechner für Ihr Ferienhaus

Interaktiv

Tragen Sie die Werte Ihres Objekts ein. Voreingestellt sind die Annahmen des Beispielhauses an der Ostsee aus der Kostensektion: 300 angebotene Nächte, 165 verkaufte Nächte, 24.000 Euro Übernachtungserlös, 40 Aufenthalte, 2.400 Euro Reinigung und Wäsche.

Auslastung55,0 %
Durchschnittspreis je verkaufter Nacht145,45 €
Erlös je verfügbarer Nacht80,00 €
Kosten je Gästewechsel60,00 €
Durchschnittliche Aufenthaltsdauer4,1 Nächte

Zählen Sie Eigennutzung getrennt, sonst verfälscht sie die Auslastung: Wer weniger Nächte anbietet, erreicht eine höhere Quote bei kleinerem Erlös. Was eigene Wochen in der Hochsaison kosten, zeigt das Werkzeug Ferienwohnung selbst nutzen. Vergleichen Sie Monate mit demselben Monat des Vorjahres, nie mit dem Vormonat; der Rechner oben nutzt dieselben Formeln wie die Tabelle. Welche Kennzahlen der Ertragssteuerung sonst noch sinnvoll sind, hängt von Objektgröße und Gästemix ab.

Wo Favorent verwaltet

Favorent betreut Ferienhäuser und Ferienwohnungen bundesweit mit Servicepartnern vor Ort. Die Deutschland-Zentrale sitzt in Rostock, Lindenstraße 2. Vier Regionalzentren steuern die Regionen: Hamburg für den Nordwesten, Kiel für den Norden, Berlin für die Mitte und Teisnach im Bayerischen Wald für den Süden. Für die folgenden Fokus-Regionen gibt es eigene Seiten mit Marktzahlen, Kurabgaben und Ansprechpartnern.

Alle Regionen im Überblick

Liegt Ihr Objekt in einer Region ohne eigene Seite, gilt derselbe Ablauf: Servicepartner werden in der Startphase vor Ort eingebunden, die Koordination läuft über das zuständige Regionalzentrum. 21 Fokus-Regionen mit eigener Seite, Stand 12. Oktober 2026.

MARKT · ZAHLEN · EINORDNUNG

Wie verbreitet externe Verwaltung im deutschen Ferienhausmarkt ist

Drei Quellen messen den Markt auf drei Arten: der Verband zählt alle Unterkünfte, das Statistische Bundesamt nur Betriebe ab zehn Betten, die Plattformen ihre eigenen Buchungen. Wer die Zahlen auseinanderhält, sieht, wie viele Eigentümer ihre Ferienimmobilie verwalten lassen und was das mit dem Umsatz zu tun hat.

555.111Ferienunterkünfte in DeutschlandDFV und Statista Q, Datenbasis 2022
16 %der 454.793 privaten Einheiten mit Agentur oder externer VerwaltungDFV und Statista Q, Datenbasis 2022
497,5 Mio.Übernachtungen in Deutschland 2025, +0,3 ProzentDestatis, Betriebe ab 10 Betten
68,3 Mio.Plattform-Übernachtungen in Ferienwohnungen 2025, +13,0 ProzentDestatis, Airbnb, Booking, Expedia

Was die Marktstudie des Deutschen Ferienhausverbands zeigt

Der Deutsche Ferienhausverband hat den Markt 2024 mit Statista Q vermessen, Datenbasis 2022: 555.111 Ferienunterkünfte mit 2,6 Millionen Betten und 307 Millionen Übernachtungen im Jahr. Der Bruttoumsatz der Branche liegt bei 28,6 Milliarden Euro, davon 7,3 Milliarden Euro aus der reinen Vermietung; der Rest sind Ausgaben der Gäste vor Ort. Die Studie beruht auf Datenspenden und Hochrechnungen, nicht auf amtlicher Erhebung.

Für die Frage nach der Verwaltung zählt eine Zahl: Von 454.793 privat vermieteten Einheiten werden 84 Prozent selbst vermarktet und verwaltet; 16 Prozent, rechnerisch rund 72.800, betreut eine Agentur oder externe Verwaltung. Fremdverwaltete private Unterkünfte erzielten 14.921 Euro Umsatz je Einheit und Jahr, selbstverwaltete 12.265 Euro, ein Abstand von 21,7 Prozent (eigene Rechnung aus den Studienwerten).

Der Abstand belegt nicht, dass die Verwaltung den Mehrumsatz verursacht. Fremdverwaltete Objekte sind oft größer, besser ausgestattet oder häufiger verfügbar, weil der Eigentümer sie seltener selbst nutzt. Die Studie weist keine Ursache aus, diese Seite behauptet keine. Sicher ist: Für jeden sechsten privaten Vermieter ist externe Verwaltung ein etabliertes Modell.

Fremd- und selbstverwaltete private Ferienunterkünfte im Vergleich

Quelle: DFV und Statista Q, Der Ferienhausmarkt in Deutschland, Daten 2022. Der Umsatzabstand von 21,7 Prozent ist ein Durchschnitt ohne Aussage zur Ursache.

Mit Agentur oder externer VerwaltungSelbst verwaltet

Umsatz je Einheit und Jahr

Private Ferienunterkünfte, Skala 0 bis 16.000 Euro

Mit Agentur oder externer Verwaltung14.921 €
Selbst verwaltet12.265 €

Anteil an den privaten Einheiten

454.793 private Einheiten, Skala 0 bis 100 Prozent

Mit Agentur oder externer Verwaltung16 %
Selbst verwaltet84 %

Was amtliche Statistik und Plattformdaten ergänzen

Das Statistische Bundesamt meldete für 2025 vorläufig 497,5 Millionen Übernachtungen, 0,3 Prozent mehr als 2024, Ferienunterkünfte plus 0,2 Prozent. Gezählt werden nur Betriebe mit mindestens zehn Schlafgelegenheiten; für Ferienwohnungen und Ferienhäuser weist die Statistik 97,0 Millionen Übernachtungen aus. Eine zweite Destatis-Auswertung vom 28. Juli 2026 zählt die über Airbnb, Booking.com und Expedia gebuchten Übernachtungen in solchen Unterkünften: 68,3 Millionen, plus 13,0 Prozent, rund 94 Prozent davon bei Anbietern mit weniger als zehn Betten.

Europaweit verbuchten die drei Plattformen laut Eurostat 951,6 Millionen Übernachtungen in Kurzzeitunterkünften im Jahr 2025, 11,4 Prozent mehr als im Vorjahr; für April bis Juni 2026 kamen 258,8 Millionen hinzu, plus 5,3 Prozent. Plattformdaten zählen Personen und Nächte, nicht Objekte; aus dem Wachstum folgt keine Entwicklung für ein einzelnes Haus.

Die drei Quellen passen nicht übereinander: Die Verbandsstudie beschreibt den ganzen Markt, Destatis den amtlich erfassten Teil, die Plattformen ihren eigenen Vertrieb. Wer die Werte addiert oder als Marktanteile liest, rechnet falsch. Gemeinsam zeigen sie einen großen, überwiegend privaten Markt, der dort am stärksten wächst, wo über Plattformen gebucht wird.

Welche Auslastung Favorent für seine Objekte ausweist

Nach eigener Auswertung liegt die Auslastung der von Favorent vermarkteten Objekte 12 bis 25 Prozent über dem Durchschnitt des jeweiligen Marktes, relativ gerechnet: Bei 50 Prozent Marktauslastung sind das 56 bis 62,5 Prozent, nicht 62 bis 75 Prozent. Die Angabe stammt vom Unternehmen, Stand Oktober 2026, und ist keine unabhängige Studie. Einzelne Objekte erreichen mehr als das Doppelte des Marktes; das sind Ausnahmen.

Für aktiv vermarktete Objekte nennt Favorent im August 63 Prozent und mehr. Was das für Ihr Haus heißt, hängt vom Markt vor Ort und vom Nachtpreis ab. Die Beispielrechnung in der Kostensektion kommt deshalb ohne jeden Mehrumsatz aus: Trägt der Festpreis schon bei gleichem Umsatz, ist höhere Auslastung ein Gewinn und keine Voraussetzung.

Umrechner: 12 bis 25 Prozent über dem Markt, relativ gerechnet

Stellen Sie die Auslastung ein, die in Ihrem Markt üblich ist.

Markt50 %
12 Prozent über dem Markt56,0 %
25 Prozent über dem Markt62,5 %
Bei 50 Prozent Marktauslastung ergeben 12 bis 25 Prozent mehr eine Auslastung von 56,0 bis 62,5 Prozent. Ein Zuschlag in Prozentpunkten wäre etwas anderes und käme auf 62 bis 75 Prozent.Rechenhilfe zur Einordnung der Unternehmensangabe, keine Zusage für ein einzelnes Objekt.
VERGÜTUNG · MARKTBILD · BEISPIELRECHNUNG

Was eine Ferienhausverwaltung kostet

Die Kosten einer Verwaltung entscheiden sich an drei Stellen: am Vergütungsmodell, an der Bemessungsgrundlage und an dem, was neben der Vergütung noch anfällt. Diese Sektion zeigt die Modelle, veröffentlichte Sätze realer Anbieter, die Favorent-Pakete und eine durchgerechnete Jahresrechnung.

Provision, Pauschale, Festpreis: die Vergütungsmodelle

Bei der Provision erhält die Verwaltung einen Anteil am Umsatz, am Markt meist 12 bis 25 Prozent; sie steigt mit jeder Buchung und sinkt in schwachen Jahren. Bei der Pauschale zahlt der Eigentümer einen festen Betrag je Monat oder je Buchung; reine Pauschalmodelle sind in Deutschland selten. Festpreis meint eine feste Monatsvergütung für einen beschriebenen Leistungsumfang, so wie Favorent arbeitet. Mischformen verbinden Grundgebühr und Umsatzanteil oder staffeln den Satz nach Vertragsdauer. Eine Übersicht gibt der Beitrag zu den Vergütungsmodellen.

Vergleichbar werden Prozentsätze erst mit ihrer Bemessungsgrundlage: 20 Prozent vom Nettoumsatz nach Reinigung und Portalprovision sind etwas anderes als 15 Prozent der gesamten Einnahmen, und 15 Prozent zuzüglich 19 Prozent Umsatzsteuer sind 17,85 Prozent brutto. Fragen Sie bei jedem Angebot: Worauf bezieht sich der Satz, vor oder nach Portalgebühren, mit oder ohne Reinigung, netto oder brutto, und was gilt bei Stornierungen und Eigenvermittlung?

Ob Festpreis oder Provision günstiger ist, entscheidet der Umsatz: Unterhalb eines bestimmten Erlöses kostet die Provision weniger, oberhalb der Festpreis. Wo die Schwelle liegt, rechnet die nächste Sektion vor; den ausführlichen Vergleich bietet der Kostencheck Festpreis gegen Provision, die Grundsatzfrage klärt die Seite Lohnt sich eine Ferienhausagentur?.

Marktbild: veröffentlichte Konditionen deutscher Anbieter

Die Tabelle zeigt, was Anbieter in Deutschland auf ihren Websites nennen, abgerufen am 12. Oktober 2026. Von 26 geprüften Anbietern veröffentlichen 17 einen Satz oder eine Pauschale, die übrigen nennen Konditionen erst im Gespräch. Zehn Beispiele decken die Spanne ab. Weil Bemessungsgrundlage, Umsatzsteuer und Leistungen abweichen, ist die Tabelle ein Marktbild, kein Ranking.

Veröffentlichte Konditionen deutscher Anbieter, Abruf 12.10.2026
AnbieterRegionModellSatz oder PreisEnthalten laut Website
Zimmervermittlung Insel RügenRügenReine Vermittlung12 % inkl. MwSt., nur bei VermittlungInserat und Vertrieb; keine Betreuung, keine Reinigung
TOP VERMIETENStralsund, RügenProvision der Gesamteinnahmen15 %Vermarktung, Verträge, Gästekommunikation, Schlüssel; Reinigung beim Eigentümer
Hausen & GottschalkSyltProvision vom Mietpreis15 % zzgl. 19 % MwSt.Schlüsselübergabe, Endreinigung, Gästebetreuung vor Ort; Nebenkosten provisionsfrei
Die FeWo-AgenturHarzBuchungsprovision17,75 %Vermarktung, Mietverträge, Schlüssel, Kurkarten, Zahlungen
Usedom GastgeberUsedom, RügenGestaffelte Netto-Provision12 % in den ersten 6 Monaten, danach 18 %; 1.000 € bei UnterschriftAnfragen, organisierte Endreinigung, Gästeservice
LaWiekaWismarbuchtProvision20 %; 10 % bei EigenvermittlungVermarktung, Betreuung, Abwicklung
agentur-fewo.debundesweitProvision vom bereinigten Umsatz20 % nach Reinigung und Portalprovision, zzgl. MwSt.Gästekommunikation, Schlüssel, Koordination von Reinigung und Wäsche
WerbewindAllgäu, KleinwalsertalProvision vom Nettoumsatz23 % ohne Gästetaxe und EndreinigungAnfragen, Reservierung, Zahlungen, Gästetaxe; Betreuung vor Ort beim Vermieter
residirbundesweitErfolgsprovision vom Nettoumsatzim Schnitt 25 %, Spanne 15 bis 30 %Schlüssel, Reinigung, Buchungen, Gästebetreuung, Instandhaltung
WindfuhrsNordseeMonatspauschale, Mischformab 29,75 € oder ab 119 € im Monat; Full-Service ab 77,35 € zzgl. ProvisionObjektverwaltung; Reinigung ab 85 € je Buchung; Preise inkl. MwSt.

Quelle: Websites der genannten Anbieter, Abruf 12.10.2026, Auszug aus 17 veröffentlichten Anbieter-Konditionen. Die Spalte Enthalten gibt die Eigenbeschreibung wieder. Zum Vergleich Favorent: 89 € Boost, 166 € Plus netto je Monat und Objekt, unabhängig vom Umsatz.

Drei Muster lassen sich ablesen: Reine Vermittlung ohne Arbeit am Objekt kostet 10 bis 12 Prozent, ein Vermietungsservice mit Gästebetreuung 15 bis 20 Prozent, Vollservice mit Reinigung und Instandhaltung 23 bis 25 Prozent; residir beziffert die Kosten einer Ferienwohnungsverwaltung auf 15 bis 30 Prozent. Ratgeber von Portalen und Softwareanbietern nennen ähnliche Spannen, teils mit Eigeninteresse. Als Vergleichssatz nutzt diese Seite 20 Prozent vom Übernachtungserlös. Wie sich Agenturen unterscheiden und woran Sie eine gute erkennen, behandelt die Seite Ferienhausagentur.

Die Favorent-Pakete: ein Preis je Monat und Objekt

Boost

89 €

netto je Monat und Objekt

Vermarktung, Preissteuerung, digitales Meldewesen und Kurtaxe-Abwicklung; Betreuung vor Ort bleibt beim Eigentümer

Plus

166 €

netto je Monat und Objekt

Komplettservice mit operativer Organisation und Gästebetreuung 8 bis 24 Uhr plus Notfall-Hotline

Platin (Marketing-Turbo)

zusätzlich 299 €

netto je Monat und Objekt

Objekt-Webseite mit Direktbuchung, Landingpage, Content, Social Media, CRM, Reputation, Quartals-Meeting

Boost und Platin: 388 € im Monat · Vermarktungsservice mit Marketing-Turbo
Plus und Platin: 465 € im Monat · Komplettservice mit Marketing-Turbo

Alle Beträge netto zuzüglich Umsatzsteuer, Stand 12. Oktober 2026. Platin gibt es nur als Ergänzung zu Boost oder Plus.

Die Preise stammen von der veröffentlichten Paketübersicht, Stand 12. Oktober 2026, netto je Monat und Objekt zuzüglich Umsatzsteuer. Aus 166 Euro für Plus werden bei 19 Prozent 197,54 Euro brutto, die ein Eigentümer ohne Vorsteuerabzug selbst trägt. Einrichtungsgebühren gibt es nicht; die Endreinigung zahlt der Gast, Dienstleister vor Ort und Portalgebühren werden gesondert abgerechnet.

Der Festpreis bleibt gleich, ob der August voll ist oder der November leer; bei steigendem Umsatz wird sein Anteil am Erlös kleiner. Platin ist kein drittes Basispaket, sondern ein Marketing-Baustein zu Boost oder Plus, die Preissteuerung steckt schon in den Basispaketen. Die Pakete richten sich an private Eigentümer; für Portfolios und Anlagen gelten eigene Angebote.

Nebenkosten: Portalgebühren und Dienstleister vor Ort

Portale behalten je Buchung einen Anteil: Airbnb stellt Gastgeber mit Wohnsitz in Deutschland seit dem 22. Juni 2026 auf eine einheitliche Servicegebühr um, laut Hilfe-Center 15,5 Prozent für die meisten Gastgeber. FeWo-direkt nennt im Provisionsmodell 12 Prozent auf Miete und Gästegebühren, in Europa möglicherweise 12 bis 15 Prozent. Booking.com veröffentlicht keinen Standardsatz; Ratgeber nennen rund 15 Prozent. Traum-Ferienwohnungen verlangt 399 Euro brutto im Jahr ohne Provision. Was ein Kanal nach Gebühren einbringt, zeigt der Beitrag zu den tatsächlichen Kanalkosten.

Weil die Sätze je Portal abweichen, rechnet diese Seite mit einem angenommenen Mischsatz von 12 Prozent über alle Kanäle einschließlich provisionsfreier Direktbuchungen. Für ein Objekt, das überwiegend über Airbnb läuft, liegt der Wert höher; die Seite Airbnb Verwaltung Service rechnet mit 15,5 Prozent. Der Rechner unten zeigt, was von einem Nachtpreis nach dem Mischsatz bleibt.

Zu den Portalen kommen die Dienstleister: Reinigung und Wäsche je Wechsel, Hausmeister nach Aufwand, Material gegen Beleg. Die Reinigung bezahlt der Gast, doch Portale können ihre Gebühr auch auf die Reinigungsgebühr berechnen. Wie Sie die Reinigungspauschale gegen den Nachtpreis abwägen, zeigt ein eigenes Werkzeug.

Gebühren-Rechner: Was vom Übernachtungspreis nach dem Portal-Mischsatz bleibt

Interaktiv

Wie viel kommt von einem Nachtpreis bei Ihnen an, wenn über alle Kanäle ein mittlerer Gebührensatz anfällt?

Voreingestellt: 12 Prozent als angenommener Mischsatz über Portale und Direktbuchungen, wie in der Beispielrechnung. Airbnb nennt 15,5 Prozent, FeWo-direkt 12 Prozent; maßgeblich ist Ihr Konto.

Von 100,00 € bleiben88,00 €
Gebührenanteil12,00 €
Nötig, damit 100,00 € ankommen113,64 €

Beispielrechnung: ein Ferienhaus an der Ostsee

Die folgende Rechnung ist eine Beispielannahme: ein Ferienhaus an der Ostsee mit 24.000 Euro Übernachtungserlös im Jahr und 2.400 Euro Reinigungsgebühren, die es in gleicher Höhe an Reinigung und Wäsche weitergibt. Energie und Internet kosten 2.000 Euro, Instandhaltung 1.000 Euro, Versicherungen 800 Euro; die Portalgebühren sind mit dem Mischsatz von 12 Prozent auf alle Einnahmen gerechnet. In der Selbstverwaltung kommen 480 Euro Software hinzu, bei Favorent Plus 1.992 Euro Vergütung, in der dritten Spalte 20 Prozent Provision auf den Übernachtungserlös. Die Einnahmen sind in allen Spalten gleich, ein Mehrumsatz ist nicht unterstellt; gerechnet wird netto bei vollem Vorsteuerabzug. Wie Sie den Deckungsbeitrag je Buchung Ihres Objekts ermitteln, zeigt die Wissensbasis.

Beispielannahme Ferienhaus Ostsee, Jahreswerte in Euro, netto
Jahresposition in EuroSelbstverwaltungFavorent PlusProvision 20 Prozent
Übernachtungserlös24.00024.00024.000
Vom Gast bezahlte Reinigungsgebühr2.4002.4002.400
Gesamteinnahmen26.40026.40026.400
Portalgebühren, Mischsatz 12 Prozent auf 26.400 Euro-3.168-3.168-3.168
Reinigung und Wäsche-2.400-2.400-2.400
Energie und Internet-2.000-2.000-2.000
Laufende Instandhaltung-1.000-1.000-1.000
Versicherungen-800-800-800
Software bei Selbstverwaltung-48000
Verwaltungsvergütung0-1.992-4.800
Betriebsergebnis vor Ertragsteuern16.55215.04012.232

Bei gleichem Umsatz bleiben in der Selbstverwaltung 16.552 Euro, mit Favorent Plus 15.040 Euro und mit der angenommenen Provision 12.232 Euro. Plus kostet also 1.512 Euro mehr als die Selbstverwaltung und spart 2.808 Euro gegenüber der Provision. Festpreis und 20 Prozent Provision wären bei 9.960 Euro Übernachtungserlös gleich teuer; darüber ist der Festpreis günstiger, darunter die Provision. Diese Differenzen ergeben sich allein aus der Art der Vergütung, nicht aus einer besseren Vermarktung.

Nicht enthalten sind Anschaffung, Modernisierung, Abschreibung, Finanzierung und Einkommensteuer; die Kurtaxe wird eingenommen und abgeführt und ändert nichts. Die 20 Prozent sind ein Vergleichssatz aus dem Marktbild, kein Angebot eines bestimmten Anbieters. Ob Ihr Haus mehr oder weniger erreicht als das Beispiel, schätzt die Ertragsprognose von Favorent mit regionalen Marktdaten; der Rechner darunter übernimmt Ihre Zahlen.

Kostenrechner: Selbstverwaltung, Festpreis oder Provision

Interaktiv

Voreingestellt ist das Beispielhaus an der Ostsee. Ändern Sie Erlös, Mischsatz und Vergleichsprovision; die Einnahmen bleiben in allen drei Spalten gleich, ein Mehrumsatz ist nicht eingerechnet.

Weitere Annahmen des Beispiels ändern
Betriebsergebnis vor Ertragsteuern pro Jahr
Selbstverwaltung16.552 €
Favorent Plus (1.992 € im Jahr)15.040 €
Provision 20 %12.232 €

Mit Plus bleiben 1.512 € weniger als in der Selbstverwaltung und 2.808 € mehr als bei 20 Prozent Provision. Festpreis und Provision sind bei 9.960 € Übernachtungserlös gleich teuer.

Modellrechnung netto bei vollem Vorsteuerabzug. Ohne Anschaffung, Modernisierung, Abschreibung, Finanzierung und Einkommensteuer. Keine Zusage für ein einzelnes Objekt.

MEHRUMSATZ · GLEICHSTAND · ZEITWERT

Wann sich die Verwaltung rechnet

Drei Rechnungen beantworten die Frage: Wie viel Mehrumsatz gleicht die Vergütung aus, ab welchem Erlös ist der Festpreis günstiger als eine Provision, und was sind die gesparten Stunden wert? Alle drei nutzen die Zahlen der Beispielrechnung.

Die Mehrumsatz-Schwelle aus der Beispielrechnung

Plus kostet im Beispiel 1.992 Euro im Jahr, dafür entfallen 480 Euro für eigene Software; die Mehrkosten gegenüber der Selbstverwaltung betragen 1.512 Euro. Bleiben von jedem weiteren Euro Übernachtungserlös nach Portalgebühren und belegungsabhängigen Kosten 75 Prozent als Deckungsbeitrag, braucht das Haus 2.016 Euro Mehrumsatz, um die Verwaltung auszugleichen, gemessen an 24.000 Euro 8,4 Prozent. Ohne die gesparte Software wären 2.656 Euro nötig. Die Schwelle ist eine Rechengröße, keine Zusage; wo die Wirtschaftlichkeitsschwelle für Ihr Objekt liegt, hängt von Nachtpreis und Kosten ab.

FormelNötiger Mehrumsatz = (Vergütung der Verwaltung minus wegfallende eigene Kosten) geteilt durch Deckungsbeitragsquote

Die zweite Rechnung vergleicht nur die Vergütung. Gegen eine Provision von 25 Prozent, wie sie Vollservice-Anbieter am Markt nennen, ist Plus mit 1.992 Euro ab 7.968 Euro Übernachtungserlös günstiger; bei 24.000 Euro Erlös kostet die Provision 6.000 Euro, also 4.008 Euro mehr als der Festpreis. Gegen 20 Prozent liegt der Gleichstand bei 9.960 Euro. Für Boost mit 1.068 Euro im Jahr und eine reine Vermittlung zu 15 Prozent liegt er bei 7.120 Euro. Unterhalb dieser Beträge ist die Provision günstiger, und das sollte eine Seite über Verwaltung genauso sagen wie das Gegenteil.

Rechner: Mehrumsatz, Gleichstand, Zeitwert

Interaktiv

Dieselbe Frage aus drei Richtungen. Voreingestellt sind die Werte des Beispielhauses an der Ostsee.

Nötiger Mehrumsatz pro Jahr

2.016 €

Steigerung gegenüber heute8,4 %
Ohne wegfallende eigene Kosten2.656 €

Zeit und Erreichbarkeit mitrechnen

Ein Ferienhaus mit 40 Gästewechseln im Jahr kostet in Eigenregie schnell 150 Stunden: Anfragen, Preise, Reinigung abstimmen, Codes verschicken, Meldescheine, Abrechnungen. Mit einer Verwaltung bleiben vielleicht 30 Stunden für Freigaben. Die Differenz von 120 Stunden ergibt bei einem selbst gewählten Stundenwert von 35 Euro 4.200 Euro kalkulatorischen Nutzen, mehr als die 1.512 Euro Mehrkosten des Beispiels. Auf Ihr Konto fließt dieses Geld nicht; es beschreibt, was Ihre Zeit wert ist. Den tatsächlichen Zeitaufwand der Eigenverwaltung unterschätzen die meisten Eigentümer.

Die Stunden sind die halbe Rechnung. Wer selbst verwaltet, muss erreichbar sein, wenn der Code an der Tür nicht funktioniert, die Reinigungskraft krank ist oder ein Interessent am Sonntagabend nach dem Hund fragt. Diese Bereitschaft hat keinen Stundensatz, entscheidet aber, ob ein Ferienhaus aus der Ferne zu halten ist. Im Paket Plus nimmt Favorent die Erreichbarkeit zwischen 8 und 24 Uhr ab, Notfälle laufen über die Hotline; gefragt werden Sie nur, wo Ihre Entscheidung nötig ist. Mit Boost behalten Sie diesen Teil.

Für wen welches Modell passt

Selbstverwaltung passt, wenn Sie nah am Haus wohnen, Reinigung und Schlüssel geregelt sind und Sie die Gäste gern selbst betreuen; bei wenigen Wechseln würde ein Festpreis den Überschuss schmälern. Ein Vermarktungsservice wie Boost passt, wenn die Arbeit vor Ort läuft, aber Portale, Preise und Meldewesen zu viel Zeit kosten. Der Komplettservice Plus passt bei großer Entfernung, vielen Wechseln oder mehreren Unterkünften. Der Marketing-Turbo Platin lohnt erst, wenn das Basispaket läuft und Sie Direktbuchungen und eine eigene Marke aufbauen wollen. Auf Wunsch des Eigentümers bezieht Favorent neben Urlaubern auch Monteure und längere Aufenthalte ein; eine Pflicht ist das nicht.

Ob Sie überhaupt vermieten sollten, ist die Frage davor: Liegt der erwartbare Erlös unter den Gleichstandsbeträgen oder ist die Zulässigkeit am Standort offen, klären Sie das zuerst; die Seite Ferienwohnung vermieten führt durch diese Grundentscheidung. Der Finder unten fasst die Fragen dieser Sektion in sechs Klicks zusammen, und Selbstverwaltung ist dabei genauso möglich wie ein Paket.

Welches Verwaltungsmodell passt zu Ihrem Ferienhaus?

Modell-Finder

Sechs Fragen, eine Einschätzung nach den Kriterien dieser Seite. Das Ergebnis kann auch Selbstverwaltung lauten.

Wie weit liegt das Ferienhaus von Ihrem Wohnort entfernt?

Haben Sie vor Ort verlässliche Hilfe für Reinigung, Wäsche und kleine Reparaturen?

Wie viele Gästewechsel fallen im Jahr an?

Möchten Sie Inserate, Preise und Buchungen weiterhin selbst pflegen?

Wollen Sie Direktbuchungen und einen eigenen Auftritt für das Haus aufbauen?

Ist geklärt, dass Sie am Standort an Feriengäste vermieten dürfen?

Ihre Einschätzung

Das Ergebnis erscheint nach der letzten Frage

Noch 6 Fragen offen.

EIGENTÜMER · ANBIETERWAHL · VERTRAG

Was beim Eigentümer bleibt und woran Sie einen guten Anbieter erkennen

Abgeben heißt nicht aus der Hand geben. Die Entscheidungen über Ihr Haus bleiben bei Ihnen, die Arbeit wandert zum Dienstleister; wo genau die Grenze verläuft, regeln Vertrag und Vollmacht.

Entscheidungen, die beim Eigentümer bleiben

Drei Dinge gibt kein Eigentümer ab: die Eigennutzung, größere Investitionen und die Vorgabe des Preisrahmens. Bei Favorent tragen Sie eigene Aufenthalte in Favoweb ein; bestätigte Buchungen bleiben unberührt, deshalb lohnt es sich, Wunschzeiten früh zu sperren. Reparaturen bis zu einer vereinbarten Grenze darf die Verwaltung auslösen, darüber braucht sie Ihre Freigabe. Genehmigungen, Versicherung und Steuern bleiben Ihre Verantwortung; die Verwaltung liefert Belege, aber keine Rechts- oder Steuerberatung.

Beim Preis unterscheidet sich Favorent von vielen Anbietern: Die Beratung zum Preisrahmen steht am Anfang, auf Wunsch arbeitet Favorent ihn aus und steuert die Preise laufend, und Sie übernehmen die Empfehlung oder geben etwas anderes vor. Diese Preishoheit steht in einer eigenen Vereinbarung. Welche Aufgaben Sie besser selbst behalten, hängt von Ihrer Nähe zum Objekt ab; die Tabelle zeigt die übliche Verteilung.

Aufgabenteilung zwischen Verwaltung und Eigentümer
AufgabeVerwaltungEigentümerVertraglich festhalten
Inserate und KanäleAnlegen, pflegen, Kalender über Guesty verbindenTexte und Fotos freigebenRechte an Konten, Fotos und Bewertungen
PreiseRahmen vorschlagen, auf Wunsch laufend steuernRahmen bestätigen oder abweichend vorgebenPreis-Hoheit-Vereinbarung, Mindestpreis
GästeAnfragen, Betreuung 8 bis 24 Uhr, Notfall-Hotline (Plus)Hausregeln und Sonderwünsche entscheidenBetreuungszeiten, Einsatz vor Ort, Kosten
Reinigung und WäscheServicepartner einbinden und koordinieren (Plus)Bei Boost selbst organisierenVertretung bei Ausfall, Nachweis je Wechsel
ReparaturenSchaden aufnehmen, Handwerker beauftragenFreigabe oberhalb der GrenzeAusgabengrenze, Notfallbefugnis, Material
Meldewesen und KurtaxeDaten erfassen, melden, Kurtaxe abführen (ab Boost)Betreiberpflicht behaltenBeauftragung dokumentieren
EigennutzungGesperrte Zeiten aus dem Verkauf nehmenTermine früh eintragenUmgang mit bestehenden Buchungen
Abrechnung und DatenMonatliche Abrechnung, Cockpit, DokumentePrüfen, Steuerberatung informierenDatenexport und Herausgabe bei Vertragsende

Woran Sie eine gute Ferienhausverwaltung erkennen

Präsenz vor Ort. Fragen Sie, wer in Ihrer Region reinigt, den Schlüssel bringt und die Kraft bei Ausfall vertritt. Wer das nicht namentlich benennen kann, verwaltet vom Schreibtisch aus. Favorent nennt Zentrale und Regionalzentren und bindet Servicepartner nach eigenen Angaben zu 92 Prozent aus der Region ein.

Objektzahl mit Bezug. Die Zahl von über 750 Ferienobjekten sagt etwas über Erfahrung, aber nichts über Ihren Ort. Fragen Sie nach Objekten in Ihrer Region und nach Fallstudien mit vergleichbarer Lage; je näher das Beispiel an Ihrem Haus liegt, desto mehr sagt es aus.

Abrechnung, die sich prüfen lässt. Verlangen Sie eine Musterabrechnung mit Portalgebühren, Reinigung, Kurtaxe und Vergütung je Buchung. Umsatzsprünge ohne Zeitraum, Vergleichsbasis und Kosten sind Werbung.

Rechte an Inseraten, Konten und Daten. Klären Sie vor dem Start, wem Fotos, Texte, Bewertungen und Plattformkonten gehören und wie Sie Buchungsdaten exportieren. Ohne diese Regel wird jeder Wechsel teuer.

Messbare Zusagen. Betreuungszeiten, Reaktionswege im Notfall, Nachweis je Reinigung und Berichte in festem Takt gehören in den Vertrag. Was dort nicht steht, lässt sich später nicht einfordern.

Ehrliche Grenzen. Eine gute Verwaltung sagt, wann sie sich nicht lohnt: bei sehr geringen Erlösen, ungeklärter Zulässigkeit oder Eigentümern, die jeden Schritt selbst entscheiden wollen. Favorent prüft im Erstgespräch, ob ein Objekt sich tragen kann.

Zwölf Fragen für das Erstgespräch

Checkliste für das Erstgespräch

Zum Abhaken

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0 von 12 geklärt
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Vertrag, Dokumente und Wechsel

Ein Verwaltungsvertrag sollte jede Leistung so beschreiben, dass Sie prüfen können, ob sie erbracht wurde: Umfang und Ausschlüsse, Vergütung und Umsatzsteuer, Kosten Dritter, Befugnisse und Ausgabengrenzen im Notfall, Regeln für Schäden und Kautionen, Rechte an Konten und Bildern, Herausgabe von Daten am Ende. Was die Vertragsgestaltung mit Dienstleistern sonst regeln sollte, hängt vom Umfang ab; bei der Datenhoheit sind Plattformkonten der häufigste Streitpunkt.

Bei Favorent gehören vier Dokumente zum Start: der Hauptvertrag als Verwaltungsvereinbarung, eine Vollmacht für die Portalanmeldungen, ein Auftragsverarbeitungsvertrag nach Datenschutzrecht und die Preis-Hoheit-Vereinbarung mit Ihrem letzten Wort beim Preis; unterschrieben wird digital über Favoweb. Laut Mustervertrag und den häufigen Fragen beginnt die Zusammenarbeit mit drei Monaten bindungsfreier Startzeit, kündbar mit zwei Wochen Frist; danach läuft der Vertrag zwölf Monate und verlängert sich um je ein Jahr, wenn er nicht drei Monate vor Ablauf gekündigt wird. Zwölf Monate statt der am Markt verbreiteten 24 bis 36 Monate ist der Unterschied, den Favorent herausstellt; verbindlich ist die Vereinbarung, die Sie unterschreiben.

Für vorformulierte Verträge mit Verbrauchern setzt § 309 Nr. 9 BGB Grenzen: unwirksam sind eine Laufzeit von mehr als zwei Jahren, eine stillschweigende Verlängerung auf andere Weise als auf unbestimmte Zeit mit höchstens einmonatiger Kündigungsfrist sowie eine Kündigungsfrist von mehr als einem Monat vor Ablauf. Gegenüber Unternehmern gilt § 309 nach § 310 BGB nicht. Ob ein Eigentümer als Verbraucher oder Unternehmer handelt, hängt vom Umfang seiner Vermietung ab; diese Einordnung und die Prüfung einzelner Klauseln gehören zu einer Kanzlei.

Ein Wechsel gelingt, wenn drei Dinge geregelt sind: wer die bestätigten Aufenthalte betreut, wie offene Zahlungen und Kautionen abgerechnet werden und ob Inserate samt Bewertungen weiterlaufen. Letzteres hängt vom Konto und von der Plattform ab; wer die Übertragung aller Bewertungen pauschal zusagt, verspricht zu viel. Das Werkzeug Ferienhausagentur wechseln hilft, Kündigungsfristen und Übergabeschritte zu ordnen.

RECHT · STEUERN · ÜBERGABE

Rechtliche Voraussetzungen und der Start mit Favorent

Bevor eine Verwaltung beginnt, müssen drei Fragen geklärt sein: Darf das Haus an Feriengäste vermietet werden, welche Melde- und Abgabepflichten gelten am Ort, und wie wird die Vermietung steuerlich behandelt? Diese Sektion nennt die Rechtsgrundlagen mit Stand Oktober 2026; sie ersetzt keine Beratung durch Kanzlei, Steuerberatung oder zuständige Behörde.

Zulässigkeit: Zweckentfremdung und Registrierung

Ob Wohnraum als Ferienunterkunft genutzt werden darf, entscheidet Landes- und Kommunalrecht. Die Verordnung (EU) 2024/1028 gilt seit dem 20. Mai 2026 und regelt, wie Plattformen Daten erheben und mit Behörden austauschen; sie schafft keine Vermietungserlaubnis und keine bundesweite Registrierungspflicht. Länder und Gemeinden entscheiden freiwillig über ein Registrierungsverfahren, die Bundesnetzagentur betreibt seit dem 1. Juli 2026 die Datendrehscheibe, das Durchführungsgesetz hat der Bundestag am 23. April 2026 beschlossen. Einen Überblick über Registrierung und Nutzungsvorschriften gibt die Wissensbasis.

Die Länder haben ihr Recht 2026 angepasst. Berlin hat das Zweckentfremdungsverbot-Gesetz zum 17. Juni 2026 geändert und vergibt derzeit keine neuen Registriernummern; bisherige Nummern gelten weiter und müssen in jedem Inserat sichtbar sein. Hamburg verlangt eine Wohnraumschutznummer je Inserat, Bußgelder bis 500.000 Euro. In Bayern gilt seit dem 1. April 2026 ein reformiertes Zweckentfremdungsgesetz mit Registrierungsnummer; München wertet mehr als acht Wochen Ferienvermietung im Kalenderjahr als Zweckentfremdung. Mecklenburg-Vorpommern hat sein Zweckentfremdungsrecht zum 20. Mai 2026 neu geregelt: Ein Registrierungsverfahren entsteht nur, wenn eine Gemeinde eine Satzung erlässt, Verstöße kosten bis zu 100.000 Euro.

Vor dem ersten Inserat klären Sie bei der Gemeinde, ob Genehmigung oder Registriernummer nötig sind; eine Nummer ersetzt keine Nutzungserlaubnis, und eine Verwaltung kann sie beantragen helfen, aber nicht die Zulässigkeit herstellen. Was die Zweckentfremdungsvorschriften 2026 im Einzelnen vorsehen, fasst ein eigener Beitrag zusammen; maßgeblich ist die Auskunft der Gemeinde.

Meldewesen und Kurabgabe

Seit dem 1. Januar 2025 müssen nur noch Gäste ohne deutsche Staatsangehörigkeit den besonderen Meldeschein nach § 29 BMG unterschreiben; das Vierte Bürokratieentlastungsgesetz hat das Wort ausländische eingefügt. Die Leitung der Beherbergungsstätte muss die Scheine bereithalten, auf die Unterschrift hinwirken und sie ein Jahr aufbewahren (§ 30 BMG); wer keinen Meldeschein bereithält, riskiert nach § 54 BMG bis 1.000 Euro Bußgeld. Elektronische Verfahren sind mit Zustimmung des Gastes zulässig.

Die Kurabgabe ist davon zu trennen. Nach § 10 KAG Schleswig-Holstein und § 11 KAG Mecklenburg-Vorpommern können Gemeinden Vermieter verpflichten, Gäste zu melden, die Abgabe einzuziehen und abzuführen; der Vermieter haftet dafür. Schleswig-Holstein erlaubt Satzungen, Pflichten und Haftung auf gewerbsmäßig beauftragte Dritte zu übertragen, Kellenhusen zählt Verwalter und Beauftragte zu den Unterkunftgebern. In Prerow beträgt die Kurabgabe 2,50 Euro je Person und Tag, und die Haftung bleibt beim Wohnungsgeber, auch wenn er Dritte einschaltet. Berlin erhebt eine Übernachtungsteuer von 7,5 Prozent, Hamburg eine Kultur- und Tourismustaxe; Steuerschuldner ist jeweils der Betreiber der Unterkunft.

Favorent wickelt Meldewesen und Kurtaxe ab dem Paket Boost ab: Gästedaten werden über den Favoweb Gäste-Check-in erfasst, Meldung und Kurkarte entstehen daraus, die Abführung läuft nach der Satzung des Ortes. Die Pflicht bleibt beim Betreiber der Unterkunft; die Beauftragung sollte im Vertrag dokumentiert sein.

Steuern und Anforderungen an den Verwalter

Kurzfristige Beherbergung von Fremden unterliegt dem ermäßigten Umsatzsteuersatz von 7 Prozent (§ 12 Abs. 2 Nr. 11 UStG); Leistungen, die nicht unmittelbar der Vermietung dienen, fallen nicht darunter. Kleinunternehmer bleiben nach § 19 UStG umsatzsteuerfrei, wenn der Gesamtumsatz im Vorjahr 25.000 Euro nicht überschritten hat und im laufenden Jahr 100.000 Euro nicht überschreitet; ohne Vorsteuerabzug tragen sie die Umsatzsteuer auf die Verwaltungsvergütung selbst.

Einkommensteuerlich führt die Vermietung in der Regel zu Einkünften aus Vermietung und Verpachtung (§ 21 EStG); ein Gewerbebetrieb nach § 15 EStG liegt vor, wenn sie hotelmäßig organisiert ist. Der Bundesfinanzhof hat am 28. Mai 2020 (IV R 10/18) entschieden, dass ein Eigentümer nicht allein deshalb gewerblich wird, weil ein beauftragter Vermittler die Wohnung hotelmäßig anbietet, sofern dieser ein eigenes wirtschaftliches Interesse an seiner Treuhandstellung hat. Wo die Grenze zum Gewerbe verläuft, zeigt ein Beitrag im Vermieterwissen, eine erste Einordnung der Gewerbe-Check; den Gesamtüberblick gibt Steuern bei der Ferienwohnung. Die Entscheidung für Ihren Fall trifft die Steuerberatung.

Für den Verwalter gilt Gewerberecht. Nach § 34c Abs. 1 Nr. 4 GewO braucht eine Erlaubnis, wer für Dritte Mietverhältnisse über Wohnräume verwaltet; die IHK Ostfriesland und Papenburg zählt die gewerbsmäßige Verwaltung fremder Ferienwohnungen dazu, mit Berufshaftpflicht und einer Weiterbildungspflicht von 20 Stunden in drei Jahren. Die IHK Ulm ordnet die bloße Vermittlung von Ferienwohnungen § 38 GewO zu, einem überwachungsbedürftigen Gewerbe ohne Erlaubnis. Beide Sichten stehen nebeneinander; welche Pflicht greift, hängt von der Tätigkeit ab. Fragen Sie einen Anbieter nach Gewerbeanmeldung, Erlaubnis und Versicherung.

Übergabe an Favorent in acht Phasen

Der Start beginnt mit einer Bestandsaufnahme: Vermietungsdaten der letzten zwölf Monate, Ausstattung, Preisregeln, wiederkehrende Beschwerden. Dann werden Zuständigkeiten vereinbart, Konten, Schlüssel und lokale Kontakte übergeben und jede bestätigte Buchung abgeglichen, damit kein Aufenthalt verloren geht; vor der Freischaltung läuft eine Testbuchung bis zum Zugang. Was bei der Übergabe von Objekt und Prozessen typischerweise schiefgeht, beschreibt die Wissensbasis.

Favorent beschreibt den Start in acht Phasen mit drei bis sechs Wochen als Rahmen: Erstgespräch in den ersten drei Tagen, Objekt-Audit in Woche eins, Angebot und Vertrag in Woche eins bis zwei, dann Fotos und Texte, Technik, Servicepartner, und nach Checkliste, Testbuchung und Ihrer Freigabe gehen die Inserate online. Die Dauer im Einzelfall hängt von Unterlagen und Zustand des Hauses ab.

Berater und Eigentümer gehen bei der Objektprüfung eine Checkliste im Wohnzimmer eines Ferienhauses durch
  1. Erstgespräch

    Tag 1 bis 3

    30 bis 60 Minuten per Video oder Telefon: Ertragsprognose, Paketempfehlung, unverbindlich.

  2. Objekt-Audit

    Woche 1

    Etwa 90 Minuten vor Ort oder per Video; danach ein Bericht mit Maßnahmen nach Priorität.

  3. Angebot und Vertrag

    Woche 1 bis 2

    Festpreis-Angebot und Mustervertrag; Unterschrift digital über Favoweb.

  4. Inhalte

    Woche 2

    Fotografie und Inseratstexte je Portal; Sie geben vor der Veröffentlichung frei.

  5. Technik

    Woche 2 bis 3

    Smart Lock oder Schlüsseltresor, WLAN-Check, Meldeschein und Kurkarten über Favoweb, Kanäle und Preissteuerung.

  6. Servicepartner

    Woche 3 bis 4

    Partner für Reinigung, Wäsche und Hausmeisterdienste aus der Region kommen an Bord.

  7. Freigabe

    Woche 4 bis 5

    Checkliste, Testbuchung und Ihre Freigabe, dann gehen die Inserate online.

  8. Erste Buchungen

    ab Woche 5

    Laufender Betrieb mit regelmäßiger Anpassung von Inseraten und Preisen.

Rahmen laut Favorent: drei bis sechs Wochen. Die dunklen Felder zeigen die ersten drei Wochen, die hellen die mögliche Verlängerung. Phasen nach So funktioniert Favorent; die Dauer im Einzelfall hängt von Unterlagen und Objektzustand ab.

Beobachten Sie die ersten 90 Tage genau: Kommen die Anreisehinweise an, ist die Reinigung rechtzeitig fertig, stimmen Abrechnungen und Buchungen überein? Was auffällt, gehört in eine konkrete Änderung, etwa eine andere Mindestaufenthaltsregel. Danach reicht ein fester Takt: Monatsabrechnung prüfen, Quartal mit dem Vorjahr vergleichen, einmal im Jahr Preisrahmen und Eigennutzung neu festlegen.

HÄUFIGE FRAGEN · BEGRIFFE · QUELLEN

Häufige Fragen von Eigentümern

Ja, wenn der Erlös über den Gleichstandsbeträgen dieser Seite liegt oder die Entfernung eine eigene Betreuung unmöglich macht. Bei einem Objekt mit wenigen Wechseln in Ihrer Nähe kann die Selbstverwaltung die bessere Wahl sein; rechnen Sie beides im Kostenrechner durch.

Das richtet sich nach dem Vertrag. Bei Favorent laufen alle Kanäle über den gemeinsamen Kalender, damit keine Doppelbuchung entsteht; Anfragen aus dem Bekanntenkreis tragen Sie als Buchung oder Eigennutzung ein. Klären Sie vorab, wie Eigenvermittlung vergütet wird.

Sie sperren Ihre Zeiten, die Verwaltung nimmt sie aus dem Verkauf. Bei Favorent geschieht das über Favoweb ohne Aufpreis; bestätigte Gästebuchungen bleiben bestehen. Je früher Sie eigene Wochen eintragen, desto weniger Hochsaison-Erlös geht verloren.

Die Endreinigung zahlt der Gast über die Reinigungsgebühr, aus der der Eigentümer das Reinigungsteam bezahlt. Die Organisation gehört bei Favorent zu Plus, bei Boost organisieren Sie sie selbst. Portale können ihre Gebühr auch auf die Reinigungsgebühr berechnen.

Eine Verwaltung muss eine Vertretung benennen können, sonst steht der Gast vor einem ungeputzten Haus. Favorent koordiniert den Ersatz im Paket Plus über regionale Servicepartner; fragen Sie im Erstgespräch nach dem Vertretungsweg für Ihren Ort.

Das hängt davon ab, auf wessen Konto das Inserat liegt und was die Plattform erlaubt; ein bestehendes Inserat weiterzuführen ist etwas anderes als ein neues anzulegen. Lassen Sie sich den Weg vor der Übergabe erklären und sichern Sie Texte, Fotos und Bewertungen vorher.

Nein. Favorent vermarktet an Urlaubsgäste und bezieht Monteure oder längere Aufenthalte nur ein, wenn der Eigentümer das wünscht. In der Nebensaison kann das ein sinnvoller Zusatz sein; die Entscheidung bleibt bei Ihnen.

Ab dem Paket Boost erfasst Favorent die Gästedaten über den Gäste-Check-in, erstellt Meldung und Kurkarte und führt die Kurtaxe nach der Satzung des Ortes ab. Die Pflicht bleibt beim Betreiber, deshalb steht die Beauftragung im Vertrag.

Begriffe kurz erklärt

Ferienhausverwaltung
Führung des Vermietungsbetriebs einer Ferienimmobilie im Auftrag des Eigentümers; gesetzlich nicht definiert.
Ferienhausagentur
Dienstleister, der vor allem vermittelt und vermarktet; am Markt oft gleichbedeutend mit Verwaltung oder Fewo-Verwaltung gebraucht.
Festpreis
Feste monatliche Vergütung je Objekt für einen beschriebenen Leistungsumfang, unabhängig vom Umsatz.
Provision
Umsatzabhängige Vergütung, am Markt meist 12 bis 25 Prozent; die Bemessungsgrundlage entscheidet über den tatsächlichen Preis.
Bemessungsgrundlage
Der Betrag, auf den sich ein Provisionssatz bezieht: Netto- oder Bruttoumsatz, mit oder ohne Reinigung und Portalgebühr.
Kanalmanager
Software, die Kalender und Preise über mehrere Portale abgleicht; bei Favorent Guesty.
Preisrahmen
Mindestpreis, Basispreis und Aufschläge, innerhalb derer die Preissteuerung arbeitet; der Eigentümer gibt ihn vor.
Meldeschein
Besondere Meldepflicht in Beherbergungsstätten nach § 29 BMG, seit 2025 nur für Gäste ohne deutsche Staatsangehörigkeit.
Kurabgabe
Kommunale Abgabe der Gäste, die Vermieter nach Satzung einziehen und abführen; auch Kurtaxe oder Gästebeitrag genannt.
Registriernummer
Kennung aus einem kommunalen Registrierungsverfahren nach der EU-Verordnung 2024/1028; ersetzt keine Nutzungserlaubnis.

Quellen und Datenbasis

Externe Quellen abgerufen am 12. Oktober 2026. Unternehmensangaben von Favorent sind als solche gekennzeichnet und keine unabhängige Studie.

  1. Favorent: Leistungen und Pakete. Preise Boost, Plus, Platin; Abruf 12. Oktober 2026.
  2. Favorent: So funktioniert die Zusammenarbeit. acht Phasen in drei bis sechs Wochen, Vertragsdokumente, 92 Prozent regionale Partner.
  3. Favorent: Häufige Fragen. Laufzeit nach Mustervertrag; verbindlich ist die individuelle Vereinbarung.
  4. Favorent: Favoweb Eigentümer-Cockpit. Buchungen, Einnahmen, Eigennutzung, Dokumente, Reinigungsstand.
  5. Favorent: Ein Objekt, zwei Marktchancen. August-Auslastung 63 Prozent und mehr; Angabe des Unternehmens.
  6. Favorent: Angaben des Unternehmens zur Auslastung. Geschäftsführer Volker Rantz, Stand 11. Oktober 2026; keine externe Studie.
  7. DFV-Marktstudie mit Statista Q: Der Ferienhausmarkt in Deutschland (PDF). Januar 2024, Datenbasis 2022; der Umsatzvergleich trifft keine Aussage zur Ursache. Pressemitteilung: DFV, 17. Januar 2024.
  8. Deutscher Ferienhausverband: Stellungnahme zur Anhörung im Tourismusausschuss (PDF). 12. Mai 2024; 84 Prozent selbst, 16 Prozent externer Dienstleister.
  9. Destatis: Tourismus in Deutschland im Jahr 2025. PM 046, 11. Februar 2026; vorläufige Werte für Betriebe ab zehn Betten.
  10. Destatis: 68,3 Millionen über Online-Plattformen gebuchte Übernachtungen in Ferienunterkünften. PM 266, 28. Juli 2026.
  11. Eurostat News, 1. April 2026: Tourism nights booked via platforms hit nearly 1 billion. EU-Plattformdaten 2025. Quartalswerte: Eurostat, 2. Oktober 2026.
  12. Airbnb Hilfe-Center: Servicegebühren. einheitliche Gastgebergebühr, meist 15,5 Prozent. Umstellungstermin: Airbnb Resource Center, 22. März 2026.
  13. FeWo-direkt Hilfe: Gebühren für provisionsbasierte Inserate. 12 Prozent Gesamtprovision, in Europa möglicherweise 12 bis 15 Prozent.
  14. Traum-Ferienwohnungen: Vermieten. 399 Euro brutto je zwölf Monate, keine Provision.
  15. Booking.com Partner: FAQ. Provisionssatz erst im Registrierungsschritt sichtbar; Ratgeber von Portalbetreibern nennen rund 15 Prozent.
  16. Marktbild: veröffentlichte Konditionen deutscher Anbieter. Eigene Erhebung, Abruf 12. Oktober 2026; Bemessungsgrundlagen weichen ab. Websites: Zimmervermittlung Insel Rügen, TOP VERMIETEN, Hausen & Gottschalk, Die FeWo-Agentur, Usedom Gastgeber, LaWieka, agentur-fewo.de, Werbewind, residir, Windfuhrs.
  17. § 34c GewO und § 38 GewO. Wohnimmobilienverwalter, Vermittlung von Unterkünften. Sichten der Kammern: IHK Ostfriesland und Papenburg, IHK Ulm; § 38 GewO.
  18. Bundesmeldegesetz §§ 29, 30, 54. Meldeschein seit 1. Januar 2025 nur für ausländische Gäste; Aufbewahrung ein Jahr; Bußgeld. § 30 BMG, § 54 BMG, Viertes Bürokratieentlastungsgesetz.
  19. Kurabgabe: KAG Schleswig-Holstein § 10 und Satzungen. Einzug, Abführung und Haftung; Übertragung auf beauftragte Dritte durch Satzung. Satzungen: Ostseebad Prerow ab 1. Januar 2026, Kellenhusen; Mecklenburg-Vorpommern: § 11 KAG M-V, Fassung vom 8. Juli 2026.
  20. Übernachtungsteuer Berlin und Kultur- und Tourismustaxe Hamburg. Berlin 7,5 Prozent, Beherbergungsbetrieb schuldet die Steuer. Hamburg: Finanzamt für Verkehrsteuern und Grundbesitz, Stand 11. Oktober 2026.
  21. Umsatz- und Einkommensteuer: § 12 UStG, § 19 UStG, § 15 EStG. 7 Prozent für kurzfristige Beherbergung; Kleinunternehmergrenzen 25.000 und 100.000 Euro. § 19 UStG, § 15 EStG, BFH, Urteil vom 28. Mai 2020, IV R 10/18.
  22. § 309 Nr. 9 BGB und § 310 BGB. Laufzeit- und Verlängerungsklauseln in AGB gegenüber Verbrauchern. § 310 BGB (Anwendungsbereich gegenüber Unternehmern).
  23. Bundesnetzagentur: Kurzzeitvermietung. Verordnung (EU) 2024/1028 seit 20. Mai 2026, Opt-in der Länder, Datendrehscheibe seit 1. Juli 2026. Durchführungsgesetz: Deutscher Bundestag, Beschluss vom 23. April 2026.
  24. Landesrecht 2026: Berlin, Hamburg, Bayern, München, Mecklenburg-Vorpommern. Berlin: Änderung zum 17. Juni 2026, derzeit keine neue Registriernummernvergabe. Hamburg Wohnraumschutznummer, Bayern, Pressemitteilung vom 19. März 2026, München, Vollzug der Zweckentfremdungssatzung, Landtag Mecklenburg-Vorpommern, Drucksache 8/6170.
  25. Kostenrecherche zu Agentursätzen und Portalgebühren. 74 geprüfte Quellen, Stand 12. Oktober 2026; Ratgeberspannen mit Eigeninteresse eingeordnet.

Stand 12. Oktober 2026. Verantwortlich: Volker Rantz, Geschäftsführer der Favorent Ferienhausverwaltung GmbH, Deutschland-Zentrale Rostock. Die Fotos auf dieser Seite sind Symbolbilder.

ERSTGESPRÄCH · ANGEBOT · ERTRAGSPROGNOSE

Ferienhausverwaltung zum Festpreis: Angebot für Ihr Objekt

Ob Selbstverwaltung, Boost oder Plus zu Ihrem Haus passt, zeigt sich an Ihren Zahlen: Lage, Erlös der letzten zwölf Monate, Zahl der Gästewechsel, gewünschte Eigennutzung. Im kostenfreien Erstgespräch rechnet Favorent eine Ertragsprognose mit regionalen Marktdaten und nennt ein Festpreis-Angebot für Ihr Objekt; mit vorhandenen Abrechnungen lässt sich der Vergleich zur bisherigen Betreuung direkt ziehen.

Sie entscheiden auf Grundlage eines konkreten Angebots: beschriebene Leistungen, ein Preis je Monat und Objekt, drei Monate bindungsfreie Startzeit und eine ehrliche Einschätzung, ob sich die Verwaltung bei Ihnen trägt. Die Zentrale Rostock ist an allen Tagen der Woche von 8 bis 20 Uhr erreichbar.

Telefon 0381 80699170E-Mail welcome@favorent.deErreichbar Mo bis So, 8 bis 20 Uhr · Deutschland-Zentrale Rostock
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