Für Ferienhäuser und Ferienwohnungen in ganz Deutschland
Eine Ferienhausverwaltung führt den Vermietungsbetrieb einer Ferienimmobilie im Auftrag des Eigentümers: Inserate und Preise, Buchungen und Gäste, Reinigung und Zugang, Meldewesen und Abrechnung. Die Favorent Ferienhausverwaltung GmbH erbringt diese Arbeit bundesweit zu einem festen Monatspreis je Objekt, und wie viel davon Sie abgeben, legen Sie selbst fest.
Boost für 89 Euro netto im Monat deckt Vermarktung, Preissteuerung, digitales Meldewesen und Kurtaxe-Abwicklung ab, wenn Sie die Betreuung vor Ort selbst organisieren. Plus für 166 Euro netto ergänzt die operative Organisation und die Gästebetreuung. Der Marketing-Turbo Platin kommt für weitere 299 Euro netto zu einem der beiden Pakete hinzu.
Stand 12. Oktober 2026 · Preise netto zzgl. Umsatzsteuer · über 750 Ferienobjekte bundesweit
Wer eine Ferienimmobilie vermietet, trifft früher oder später die Entscheidung zwischen Selbstverwaltung, einzelnen Helfern vor Ort und einer Verwaltung, die den ganzen Betrieb übernimmt. Die sieben Antworten unten fassen zusammen, was dabei zählt.
Jede Antwort steht für sich und nennt die Zahl, auf die es ankommt. Quellen, Beispielrechnung und Rechner folgen in den Sektionen darunter; alle Angaben zu Favorent stammen aus den veröffentlichten Paket- und Ablaufseiten, Stand Oktober 2026.
Eine Ferienhausverwaltung führt den Vermietungsbetrieb einer Ferienimmobilie im Auftrag des Eigentümers: Inserate auf den Portalen, Preise, Buchungen, Gästekontakt, Reinigung über Servicepartner, Zugang, Meldewesen, Kurtaxe und Abrechnung. Gesetzlich definiert ist der Begriff nicht. Laut Marktstudie des Deutschen Ferienhausverbands lassen 16 Prozent der privaten Vermieter in Deutschland ihre Unterkunft von einer Agentur oder externen Verwaltung betreuen (Datenbasis 2022).
Deutsche Anbieter veröffentlichen Provisionen zwischen 12 und 25 Prozent des Umsatzes (Abruf 12. Oktober 2026): reine Vermittlung ab 10 bis 12 Prozent, Vermittlung mit Gästebetreuung 15 bis 20 Prozent, Vollservice 23 bis 25 Prozent. Favorent rechnet mit festen Monatspreisen je Objekt: Boost 89 Euro, Plus 166 Euro, der Marketing-Turbo Platin weitere 299 Euro, jeweils netto. Dienstleister vor Ort und Portalgebühren kommen hinzu.
Die Verwaltung übernimmt Vermarktung, Preissteuerung im vereinbarten Rahmen, Gästekommunikation, die Koordination von Reinigung und Technik sowie die Abrechnung. Beim Eigentümer bleiben Eigennutzung, größere Investitionen, Reparaturfreigaben über der vereinbarten Grenze, Versicherung und Steuern. Bei Favorent behält der Eigentümer das letzte Wort beim Preisrahmen; im Paket Plus läuft die Gästebetreuung von 8 bis 24 Uhr, eine Notfall-Hotline rund um die Uhr.
Gegenüber einer Provision rechnet sich ein Festpreis ab dem Umsatz, bei dem beide gleich hoch sind: Favorent Plus mit 1.992 Euro im Jahr liegt bei 25 Prozent Provision ab 7.968 Euro Übernachtungserlös vorn, bei 20 Prozent ab 9.960 Euro. Gegenüber der Selbstverwaltung kostet Plus im Beispiel dieser Seite 1.512 Euro mehr; 2.016 Euro Mehrumsatz oder 120 gesparte Stunden gleichen das aus.
Beide Begriffe sind nicht gesetzlich definiert und werden am Markt gemischt verwendet. Eine Ferienhausagentur vermittelt und vermarktet in erster Linie, meist gegen Provision von 12 bis 25 Prozent; die Verwaltung führt den laufenden Betrieb am Objekt mit. Gewerberechtlich ordnet die IHK Ostfriesland die Verwaltung fremder Ferienwohnungen § 34c GewO zu, die IHK Ulm die Vermittlung § 38 GewO.
Favorent vermarktet und betreut über 750 Ferienobjekte in Deutschland. Die Deutschland-Zentrale liegt in Rostock (Lindenstraße 2), Regionalzentren gibt es in Hamburg, Kiel und Berlin, dazu den Standort Teisnach im Bayerischen Wald. Vor Ort arbeiten Servicepartner für Reinigung, Wäsche und Hausmeisterdienste, nach Favorent-Angaben zu 92 Prozent aus der jeweiligen Region.
Der Start mit Favorent umfasst acht Phasen vom Erstgespräch bis zu den ersten Buchungen und dauert nach Unternehmensangaben drei bis sechs Wochen. Der Mustervertrag sieht drei Monate bindungsfreie Startzeit mit zwei Wochen Kündigungsfrist vor, danach zwölf Monate Laufzeit, jährlich kündbar. Verbindlich ist immer die individuelle Vereinbarung.
| Kennzahl | Wert | Quelle, Stand |
|---|---|---|
| Favorent Boost | 89 € netto je Monat und Objekt | Favorent, Abruf 12.10.2026 |
| Favorent Plus | 166 € netto je Monat und Objekt | Favorent, Abruf 12.10.2026 |
| Favorent Platin (Marketing-Turbo) | +299 € netto, nur zu Boost oder Plus | Favorent, Abruf 12.10.2026 |
| Veröffentlichte Agentursätze | 12 bis 25 % des Umsatzes, reine Vermittlung ab 10 % | Websites von 17 Anbietern, Abruf 12.10.2026 |
| Ferienunterkünfte in Deutschland | 555.111 | DFV und Statista Q, Datenbasis 2022 |
| Private Einheiten mit externer Verwaltung | 16 % von 454.793 | DFV und Statista Q, Datenbasis 2022 |
| Umsatz je privater Einheit und Jahr | 14.921 € fremdverwaltet, 12.265 € selbstverwaltet | DFV und Statista Q, keine Kausalaussage |
| Übernachtungen Deutschland 2025 | 497,5 Mio. (+0,3 %), Betriebe ab 10 Betten | Destatis, 11.02.2026 |
| Plattform-Übernachtungen in Ferienwohnungen 2025 | 68,3 Mio. (+13,0 %) | Destatis, 28.07.2026 |
| Start mit Favorent | 8 Phasen, 3 bis 6 Wochen | Favorent, So funktioniert es |
Stand 12. Oktober 2026. Verantwortlich: Volker Rantz, Geschäftsführer der Favorent Ferienhausverwaltung GmbH, Deutschland-Zentrale Rostock.
Verwaltung ist kein einzelner Handgriff, sondern eine Kette aus sieben Bausteinen; für die Verwaltung einer Ferienwohnung gilt dieselbe Kette wie für ein Ferienhaus. Ob Sie alles abgeben oder nur einzelne Glieder, hängt davon ab, was an Ihrem Standort schon läuft.
Vier Modelle decken ab, was Eigentümer in der Praxis wählen: In der Selbstverwaltung erledigen Sie alles selbst oder mit einzeln beauftragten Helfern. Ein Vermarktungsservice nimmt die digitale Seite ab und lässt die Arbeit am Objekt bei Ihnen. Der Komplettservice organisiert beides, und ein Marketing-Baustein setzt auf einem Basispaket auf. Wie weit eine Teil- oder Vollverwaltung reicht, steht nie im Namen des Modells, sondern in der Leistungsbeschreibung.
Die Karten sind eine Orientierung. Was ein Anbieter im Einzelnen leistet, steht in seiner Leistungsbeschreibung und im Vertrag.
Die Karten ordnen Angebote grob ein und ersetzen keinen Blick in den Vertrag. Welche Leistungsmodelle ein Anbieter wirklich fährt, zeigt sich an den Übergängen: Wer verschiebt den Reinigungstermin, wenn ein Gast früher anreist, und wer antwortet, wenn das Schloss nachts klemmt? Die Grundsatzentscheidung zwischen Selbermachen und Abgeben fällt leichter, wenn Sie diese Übergänge für Ihr Haus durchgehen. Bei Favorent heißen die beiden Basispakete Boost und Plus, der Marketing-Turbo Platin ergänzt eines davon. Die sieben Bausteine unten zeigen, was jeweils zu tun ist und wie Favorent es löst.
Ein Inserat muss zeigen, was das Haus kann und was nicht: Schlafplätze, Parkplatz, die steile Treppe, der Hund im Haus. Was hier fehlt, wird später zur Beschwerde. Die Bildauswahl soll Erwartungen setzen, die der Aufenthalt einlöst. Sobald die Unterkunft auf Airbnb, Booking.com, FeWo-direkt und weiteren Portalen steht, braucht sie einen gemeinsamen Kalender, sonst drohen Doppelbuchungen. Die plattformspezifische Sicht auf Airbnb beschreibt die Seite Airbnb Agentur.
Favorent legt die Inserate je Portal an; Texte und Fotos geben Sie vor der Veröffentlichung frei. Als Kanalmanager verbindet Guesty die Portale, eine Buchung sperrt den Zeitraum überall. Ob Ihr bestehendes Inserat die Grundregeln erfüllt, zeigt der kostenlose Inserat-Check.
Ein Preis beantwortet drei Fragen: Was zahlen Gäste für vergleichbare Häuser, wie weit im Voraus buchen sie, wo bleiben Lücken? Ferien und Veranstaltungen verschieben die Antwort jede Woche. Verwaltungen arbeiten deshalb mit Regeln statt mit einer Preisliste: ein Mindestpreis als Untergrenze, Aufschläge für Wochenenden und Ferien, Mindestaufenthalte in der Hochsaison, Regeln für einzelne freie Nächte.
Favorent nutzt dafür PriceLabs und eine eigene regionale Preislogik. Am Anfang steht eine Beratung zum Preisrahmen; auf Wunsch arbeitet Favorent ihn aus und steuert die Preise laufend, schon in Boost und Plus. Das letzte Wort behält der Eigentümer: Er übernimmt die Empfehlung oder gibt einen anderen Rahmen vor. Viele Anbieter sind bei solchen Eingriffen strenger, deshalb lohnt beim Vergleich der Blick auf diesen Punkt.
Vor der Anreise fragen Gäste nach Kinderbett und Parkplatz, während des Aufenthalts nach WLAN und Mülltrennung, danach kommt die Bewertung. Gute Erwartungssteuerung vor der Anreise erspart die Hälfte der Rückfragen; der Rest braucht einen Menschen, der entscheiden darf. Vorlagen helfen bei Standardfragen, Zusagen zu Erstattungen gehören nicht hinein.
Im Paket Plus übernimmt Favorent die Gästebetreuung von 8 bis 24 Uhr an allen Tagen des Jahres, auf Deutsch und Englisch, dazu eine Notfall-Hotline rund um die Uhr. Erreichbar sein und am Haus sein sind zwei Leistungen. Legen Sie im Bereitschaftsablauf fest, wer bei einem nächtlichen Heizungsausfall hinfährt, wie schnell und zu welchen Kosten; dann wird aus der Hotline eine prüfbare Vereinbarung. Mit Boost bleibt dieser Teil bei Ihnen.
Zwischen Abreise und Anreise liegen oft nur wenige Stunden für Reinigung, Wäschewechsel, Verbrauchsmaterial und Schadensprüfung. Drei Dinge entscheiden, ob der Wechsel gelingt: eine Reinigungscheckliste für genau dieses Objekt, ein Wäschevorrat für den Fall, dass die Wäscherei sich verspätet, und eine benannte Vertretung bei Krankheit. Wer die Wäsche selbst organisiert, hält die Abholzeiten schriftlich fest.
Favorent bindet regionale Servicepartner für Reinigung, Wäsche und Hausmeisterdienste ein, nach Unternehmensangaben zu 92 Prozent aus der Region. Die Koordination gehört zu Plus, die Reinigung selbst bezahlt der Gast über die Reinigungsgebühr. Den Stand jeder Reinigung sehen Sie im Eigentümer-Cockpit mit Zeitstempel und Fotobeleg; ob es sauber ist, prüft vor Ort weiterhin ein Mensch.
Späte Anreisen und Staus machen feste Übergabezeiten unpraktisch. Ein Schlüsseltresor oder ein Smart Lock mit Zugangscodes je Gast löst das, solange der Code rechtzeitig kommt und die Anleitung nach sechs Stunden Fahrt noch verständlich ist. Für die leere Batterie und den vergessenen Code braucht es einen zweiten Weg ins Haus, den jemand in der Nähe kennt.
Favorent richtet in der Technikphase Smart Lock oder Schlüsseltresor ein und prüft dabei das WLAN. Nach jeder Abreise werden die Berechtigungen erneuert, der nächste Gast erhält seinen Code mit den Anreisehinweisen. Wie sich Schlüsselübergaben in den Ablauf einfügen, hängt vom Haus ab: Eine Einweisung in Sauna oder Kaminofen kann ein Gespräch vor Ort rechtfertigen, das der Servicepartner übernimmt.
Gäste ohne deutsche Staatsangehörigkeit unterschreiben seit dem 1. Januar 2025 einen besonderen Meldeschein nach § 29 BMG; die Scheine sind bereitzuhalten und ein Jahr aufzubewahren. In Kurorten kommt die Meldung an die Kurverwaltung hinzu, mit Einzug und Abführung der Kurtaxe nach örtlicher Satzung. Diese Arbeit bringt keinen Euro Umsatz, kostet aber jede Woche Zeit.
Favorent wickelt digitales Meldewesen und Kurtaxe ab dem Paket Boost ab: Der Gast erfasst seine Daten vor der Anreise über den Favoweb Gäste-Check-in, daraus entstehen Meldung und Kurkarte. Die melderechtliche Verantwortung bleibt beim Betreiber der Unterkunft; Favorent übernimmt die Durchführung im Auftrag. Die Rechtsgrundlagen stehen in der Sektion zu Recht und Steuern.
Eine Abrechnung taugt erst, wenn sie jede Buchung einzeln zeigt: Übernachtungserlös, Reinigungsgebühr, Portalgebühr, Kurtaxe, Vergütung und offene Posten. Dann lassen sich Fragen beantworten, die über den Monat hinausgehen: Welcher Kanal bringt nach Gebühren am meisten, lohnt die Mindestaufenthaltsregel im November? Ein Reporting, das nur Umsätze auflistet, hilft dabei wenig.
Im Eigentümer-Cockpit Favoweb sehen Favorent-Kunden Buchungen, Einnahmen, Eigennutzungsplanung, Dokumente und den Reinigungsstand; dort unterschreiben sie den Vertrag und tragen eigene Aufenthalte ein. Welche Kontroll- und Berichtsmechanismen Sie erwarten dürfen, regelt der Vertrag; die Kennzahlen in der Tabelle sind ein guter Mindeststandard.
| Kennzahl | So wird gerechnet | Wofür sie taugt |
|---|---|---|
| Auslastung | Verkaufte Nächte geteilt durch angebotene Nächte | Nachfrage im Zeitvergleich lesen |
| Durchschnittspreis je verkaufter Nacht | Übernachtungserlös geteilt durch verkaufte Nächte | Preisentwicklung verfolgen |
| Erlös je verfügbarer Nacht | Übernachtungserlös geteilt durch angebotene Nächte | Preis und Belegung in einer Zahl |
| Kosten je Gästewechsel | Reinigung, Wäsche und Verbrauch geteilt durch Aufenthalte | Kurze Aufenthalte bewerten |
| Aufenthaltsdauer | Verkaufte Nächte geteilt durch Aufenthalte | Mindestaufenthalte begründen |
| Ergebnis nach Kosten | Einnahmen abzüglich Portal, Dienstleister, Verwaltung | Die eigentliche Erfolgsgröße |
Tragen Sie die Werte Ihres Objekts ein. Voreingestellt sind die Annahmen des Beispielhauses an der Ostsee aus der Kostensektion: 300 angebotene Nächte, 165 verkaufte Nächte, 24.000 Euro Übernachtungserlös, 40 Aufenthalte, 2.400 Euro Reinigung und Wäsche.
Zählen Sie Eigennutzung getrennt, sonst verfälscht sie die Auslastung: Wer weniger Nächte anbietet, erreicht eine höhere Quote bei kleinerem Erlös. Was eigene Wochen in der Hochsaison kosten, zeigt das Werkzeug Ferienwohnung selbst nutzen. Vergleichen Sie Monate mit demselben Monat des Vorjahres, nie mit dem Vormonat; der Rechner oben nutzt dieselben Formeln wie die Tabelle. Welche Kennzahlen der Ertragssteuerung sonst noch sinnvoll sind, hängt von Objektgröße und Gästemix ab.
Favorent betreut Ferienhäuser und Ferienwohnungen bundesweit mit Servicepartnern vor Ort. Die Deutschland-Zentrale sitzt in Rostock, Lindenstraße 2. Vier Regionalzentren steuern die Regionen: Hamburg für den Nordwesten, Kiel für den Norden, Berlin für die Mitte und Teisnach im Bayerischen Wald für den Süden. Für die folgenden Fokus-Regionen gibt es eigene Seiten mit Marktzahlen, Kurabgaben und Ansprechpartnern.
Liegt Ihr Objekt in einer Region ohne eigene Seite, gilt derselbe Ablauf: Servicepartner werden in der Startphase vor Ort eingebunden, die Koordination läuft über das zuständige Regionalzentrum. 21 Fokus-Regionen mit eigener Seite, Stand 12. Oktober 2026.
Drei Quellen messen den Markt auf drei Arten: der Verband zählt alle Unterkünfte, das Statistische Bundesamt nur Betriebe ab zehn Betten, die Plattformen ihre eigenen Buchungen. Wer die Zahlen auseinanderhält, sieht, wie viele Eigentümer ihre Ferienimmobilie verwalten lassen und was das mit dem Umsatz zu tun hat.
Der Deutsche Ferienhausverband hat den Markt 2024 mit Statista Q vermessen, Datenbasis 2022: 555.111 Ferienunterkünfte mit 2,6 Millionen Betten und 307 Millionen Übernachtungen im Jahr. Der Bruttoumsatz der Branche liegt bei 28,6 Milliarden Euro, davon 7,3 Milliarden Euro aus der reinen Vermietung; der Rest sind Ausgaben der Gäste vor Ort. Die Studie beruht auf Datenspenden und Hochrechnungen, nicht auf amtlicher Erhebung.
Für die Frage nach der Verwaltung zählt eine Zahl: Von 454.793 privat vermieteten Einheiten werden 84 Prozent selbst vermarktet und verwaltet; 16 Prozent, rechnerisch rund 72.800, betreut eine Agentur oder externe Verwaltung. Fremdverwaltete private Unterkünfte erzielten 14.921 Euro Umsatz je Einheit und Jahr, selbstverwaltete 12.265 Euro, ein Abstand von 21,7 Prozent (eigene Rechnung aus den Studienwerten).
Der Abstand belegt nicht, dass die Verwaltung den Mehrumsatz verursacht. Fremdverwaltete Objekte sind oft größer, besser ausgestattet oder häufiger verfügbar, weil der Eigentümer sie seltener selbst nutzt. Die Studie weist keine Ursache aus, diese Seite behauptet keine. Sicher ist: Für jeden sechsten privaten Vermieter ist externe Verwaltung ein etabliertes Modell.
Quelle: DFV und Statista Q, Der Ferienhausmarkt in Deutschland, Daten 2022. Der Umsatzabstand von 21,7 Prozent ist ein Durchschnitt ohne Aussage zur Ursache.
Private Ferienunterkünfte, Skala 0 bis 16.000 Euro
454.793 private Einheiten, Skala 0 bis 100 Prozent
Das Statistische Bundesamt meldete für 2025 vorläufig 497,5 Millionen Übernachtungen, 0,3 Prozent mehr als 2024, Ferienunterkünfte plus 0,2 Prozent. Gezählt werden nur Betriebe mit mindestens zehn Schlafgelegenheiten; für Ferienwohnungen und Ferienhäuser weist die Statistik 97,0 Millionen Übernachtungen aus. Eine zweite Destatis-Auswertung vom 28. Juli 2026 zählt die über Airbnb, Booking.com und Expedia gebuchten Übernachtungen in solchen Unterkünften: 68,3 Millionen, plus 13,0 Prozent, rund 94 Prozent davon bei Anbietern mit weniger als zehn Betten.
Europaweit verbuchten die drei Plattformen laut Eurostat 951,6 Millionen Übernachtungen in Kurzzeitunterkünften im Jahr 2025, 11,4 Prozent mehr als im Vorjahr; für April bis Juni 2026 kamen 258,8 Millionen hinzu, plus 5,3 Prozent. Plattformdaten zählen Personen und Nächte, nicht Objekte; aus dem Wachstum folgt keine Entwicklung für ein einzelnes Haus.
Die drei Quellen passen nicht übereinander: Die Verbandsstudie beschreibt den ganzen Markt, Destatis den amtlich erfassten Teil, die Plattformen ihren eigenen Vertrieb. Wer die Werte addiert oder als Marktanteile liest, rechnet falsch. Gemeinsam zeigen sie einen großen, überwiegend privaten Markt, der dort am stärksten wächst, wo über Plattformen gebucht wird.
Nach eigener Auswertung liegt die Auslastung der von Favorent vermarkteten Objekte 12 bis 25 Prozent über dem Durchschnitt des jeweiligen Marktes, relativ gerechnet: Bei 50 Prozent Marktauslastung sind das 56 bis 62,5 Prozent, nicht 62 bis 75 Prozent. Die Angabe stammt vom Unternehmen, Stand Oktober 2026, und ist keine unabhängige Studie. Einzelne Objekte erreichen mehr als das Doppelte des Marktes; das sind Ausnahmen.
Für aktiv vermarktete Objekte nennt Favorent im August 63 Prozent und mehr. Was das für Ihr Haus heißt, hängt vom Markt vor Ort und vom Nachtpreis ab. Die Beispielrechnung in der Kostensektion kommt deshalb ohne jeden Mehrumsatz aus: Trägt der Festpreis schon bei gleichem Umsatz, ist höhere Auslastung ein Gewinn und keine Voraussetzung.
Stellen Sie die Auslastung ein, die in Ihrem Markt üblich ist.
Die Kosten einer Verwaltung entscheiden sich an drei Stellen: am Vergütungsmodell, an der Bemessungsgrundlage und an dem, was neben der Vergütung noch anfällt. Diese Sektion zeigt die Modelle, veröffentlichte Sätze realer Anbieter, die Favorent-Pakete und eine durchgerechnete Jahresrechnung.
Bei der Provision erhält die Verwaltung einen Anteil am Umsatz, am Markt meist 12 bis 25 Prozent; sie steigt mit jeder Buchung und sinkt in schwachen Jahren. Bei der Pauschale zahlt der Eigentümer einen festen Betrag je Monat oder je Buchung; reine Pauschalmodelle sind in Deutschland selten. Festpreis meint eine feste Monatsvergütung für einen beschriebenen Leistungsumfang, so wie Favorent arbeitet. Mischformen verbinden Grundgebühr und Umsatzanteil oder staffeln den Satz nach Vertragsdauer. Eine Übersicht gibt der Beitrag zu den Vergütungsmodellen.
Vergleichbar werden Prozentsätze erst mit ihrer Bemessungsgrundlage: 20 Prozent vom Nettoumsatz nach Reinigung und Portalprovision sind etwas anderes als 15 Prozent der gesamten Einnahmen, und 15 Prozent zuzüglich 19 Prozent Umsatzsteuer sind 17,85 Prozent brutto. Fragen Sie bei jedem Angebot: Worauf bezieht sich der Satz, vor oder nach Portalgebühren, mit oder ohne Reinigung, netto oder brutto, und was gilt bei Stornierungen und Eigenvermittlung?
Ob Festpreis oder Provision günstiger ist, entscheidet der Umsatz: Unterhalb eines bestimmten Erlöses kostet die Provision weniger, oberhalb der Festpreis. Wo die Schwelle liegt, rechnet die nächste Sektion vor; den ausführlichen Vergleich bietet der Kostencheck Festpreis gegen Provision, die Grundsatzfrage klärt die Seite Lohnt sich eine Ferienhausagentur?.
Die Tabelle zeigt, was Anbieter in Deutschland auf ihren Websites nennen, abgerufen am 12. Oktober 2026. Von 26 geprüften Anbietern veröffentlichen 17 einen Satz oder eine Pauschale, die übrigen nennen Konditionen erst im Gespräch. Zehn Beispiele decken die Spanne ab. Weil Bemessungsgrundlage, Umsatzsteuer und Leistungen abweichen, ist die Tabelle ein Marktbild, kein Ranking.
| Anbieter | Region | Modell | Satz oder Preis | Enthalten laut Website |
|---|---|---|---|---|
| Zimmervermittlung Insel Rügen | Rügen | Reine Vermittlung | 12 % inkl. MwSt., nur bei Vermittlung | Inserat und Vertrieb; keine Betreuung, keine Reinigung |
| TOP VERMIETEN | Stralsund, Rügen | Provision der Gesamteinnahmen | 15 % | Vermarktung, Verträge, Gästekommunikation, Schlüssel; Reinigung beim Eigentümer |
| Hausen & Gottschalk | Sylt | Provision vom Mietpreis | 15 % zzgl. 19 % MwSt. | Schlüsselübergabe, Endreinigung, Gästebetreuung vor Ort; Nebenkosten provisionsfrei |
| Die FeWo-Agentur | Harz | Buchungsprovision | 17,75 % | Vermarktung, Mietverträge, Schlüssel, Kurkarten, Zahlungen |
| Usedom Gastgeber | Usedom, Rügen | Gestaffelte Netto-Provision | 12 % in den ersten 6 Monaten, danach 18 %; 1.000 € bei Unterschrift | Anfragen, organisierte Endreinigung, Gästeservice |
| LaWieka | Wismarbucht | Provision | 20 %; 10 % bei Eigenvermittlung | Vermarktung, Betreuung, Abwicklung |
| agentur-fewo.de | bundesweit | Provision vom bereinigten Umsatz | 20 % nach Reinigung und Portalprovision, zzgl. MwSt. | Gästekommunikation, Schlüssel, Koordination von Reinigung und Wäsche |
| Werbewind | Allgäu, Kleinwalsertal | Provision vom Nettoumsatz | 23 % ohne Gästetaxe und Endreinigung | Anfragen, Reservierung, Zahlungen, Gästetaxe; Betreuung vor Ort beim Vermieter |
| residir | bundesweit | Erfolgsprovision vom Nettoumsatz | im Schnitt 25 %, Spanne 15 bis 30 % | Schlüssel, Reinigung, Buchungen, Gästebetreuung, Instandhaltung |
| Windfuhrs | Nordsee | Monatspauschale, Mischform | ab 29,75 € oder ab 119 € im Monat; Full-Service ab 77,35 € zzgl. Provision | Objektverwaltung; Reinigung ab 85 € je Buchung; Preise inkl. MwSt. |
Quelle: Websites der genannten Anbieter, Abruf 12.10.2026, Auszug aus 17 veröffentlichten Anbieter-Konditionen. Die Spalte Enthalten gibt die Eigenbeschreibung wieder. Zum Vergleich Favorent: 89 € Boost, 166 € Plus netto je Monat und Objekt, unabhängig vom Umsatz.
Drei Muster lassen sich ablesen: Reine Vermittlung ohne Arbeit am Objekt kostet 10 bis 12 Prozent, ein Vermietungsservice mit Gästebetreuung 15 bis 20 Prozent, Vollservice mit Reinigung und Instandhaltung 23 bis 25 Prozent; residir beziffert die Kosten einer Ferienwohnungsverwaltung auf 15 bis 30 Prozent. Ratgeber von Portalen und Softwareanbietern nennen ähnliche Spannen, teils mit Eigeninteresse. Als Vergleichssatz nutzt diese Seite 20 Prozent vom Übernachtungserlös. Wie sich Agenturen unterscheiden und woran Sie eine gute erkennen, behandelt die Seite Ferienhausagentur.
Boost
89 €
netto je Monat und Objekt
Vermarktung, Preissteuerung, digitales Meldewesen und Kurtaxe-Abwicklung; Betreuung vor Ort bleibt beim Eigentümer
Plus
166 €
netto je Monat und Objekt
Komplettservice mit operativer Organisation und Gästebetreuung 8 bis 24 Uhr plus Notfall-Hotline
Platin (Marketing-Turbo)
zusätzlich 299 €
netto je Monat und Objekt
Objekt-Webseite mit Direktbuchung, Landingpage, Content, Social Media, CRM, Reputation, Quartals-Meeting
Alle Beträge netto zuzüglich Umsatzsteuer, Stand 12. Oktober 2026. Platin gibt es nur als Ergänzung zu Boost oder Plus.
Die Preise stammen von der veröffentlichten Paketübersicht, Stand 12. Oktober 2026, netto je Monat und Objekt zuzüglich Umsatzsteuer. Aus 166 Euro für Plus werden bei 19 Prozent 197,54 Euro brutto, die ein Eigentümer ohne Vorsteuerabzug selbst trägt. Einrichtungsgebühren gibt es nicht; die Endreinigung zahlt der Gast, Dienstleister vor Ort und Portalgebühren werden gesondert abgerechnet.
Der Festpreis bleibt gleich, ob der August voll ist oder der November leer; bei steigendem Umsatz wird sein Anteil am Erlös kleiner. Platin ist kein drittes Basispaket, sondern ein Marketing-Baustein zu Boost oder Plus, die Preissteuerung steckt schon in den Basispaketen. Die Pakete richten sich an private Eigentümer; für Portfolios und Anlagen gelten eigene Angebote.
Portale behalten je Buchung einen Anteil: Airbnb stellt Gastgeber mit Wohnsitz in Deutschland seit dem 22. Juni 2026 auf eine einheitliche Servicegebühr um, laut Hilfe-Center 15,5 Prozent für die meisten Gastgeber. FeWo-direkt nennt im Provisionsmodell 12 Prozent auf Miete und Gästegebühren, in Europa möglicherweise 12 bis 15 Prozent. Booking.com veröffentlicht keinen Standardsatz; Ratgeber nennen rund 15 Prozent. Traum-Ferienwohnungen verlangt 399 Euro brutto im Jahr ohne Provision. Was ein Kanal nach Gebühren einbringt, zeigt der Beitrag zu den tatsächlichen Kanalkosten.
Weil die Sätze je Portal abweichen, rechnet diese Seite mit einem angenommenen Mischsatz von 12 Prozent über alle Kanäle einschließlich provisionsfreier Direktbuchungen. Für ein Objekt, das überwiegend über Airbnb läuft, liegt der Wert höher; die Seite Airbnb Verwaltung Service rechnet mit 15,5 Prozent. Der Rechner unten zeigt, was von einem Nachtpreis nach dem Mischsatz bleibt.
Zu den Portalen kommen die Dienstleister: Reinigung und Wäsche je Wechsel, Hausmeister nach Aufwand, Material gegen Beleg. Die Reinigung bezahlt der Gast, doch Portale können ihre Gebühr auch auf die Reinigungsgebühr berechnen. Wie Sie die Reinigungspauschale gegen den Nachtpreis abwägen, zeigt ein eigenes Werkzeug.
Wie viel kommt von einem Nachtpreis bei Ihnen an, wenn über alle Kanäle ein mittlerer Gebührensatz anfällt?
Voreingestellt: 12 Prozent als angenommener Mischsatz über Portale und Direktbuchungen, wie in der Beispielrechnung. Airbnb nennt 15,5 Prozent, FeWo-direkt 12 Prozent; maßgeblich ist Ihr Konto.
Die folgende Rechnung ist eine Beispielannahme: ein Ferienhaus an der Ostsee mit 24.000 Euro Übernachtungserlös im Jahr und 2.400 Euro Reinigungsgebühren, die es in gleicher Höhe an Reinigung und Wäsche weitergibt. Energie und Internet kosten 2.000 Euro, Instandhaltung 1.000 Euro, Versicherungen 800 Euro; die Portalgebühren sind mit dem Mischsatz von 12 Prozent auf alle Einnahmen gerechnet. In der Selbstverwaltung kommen 480 Euro Software hinzu, bei Favorent Plus 1.992 Euro Vergütung, in der dritten Spalte 20 Prozent Provision auf den Übernachtungserlös. Die Einnahmen sind in allen Spalten gleich, ein Mehrumsatz ist nicht unterstellt; gerechnet wird netto bei vollem Vorsteuerabzug. Wie Sie den Deckungsbeitrag je Buchung Ihres Objekts ermitteln, zeigt die Wissensbasis.
| Jahresposition in Euro | Selbstverwaltung | Favorent Plus | Provision 20 Prozent |
|---|---|---|---|
| Übernachtungserlös | 24.000 | 24.000 | 24.000 |
| Vom Gast bezahlte Reinigungsgebühr | 2.400 | 2.400 | 2.400 |
| Gesamteinnahmen | 26.400 | 26.400 | 26.400 |
| Portalgebühren, Mischsatz 12 Prozent auf 26.400 Euro | -3.168 | -3.168 | -3.168 |
| Reinigung und Wäsche | -2.400 | -2.400 | -2.400 |
| Energie und Internet | -2.000 | -2.000 | -2.000 |
| Laufende Instandhaltung | -1.000 | -1.000 | -1.000 |
| Versicherungen | -800 | -800 | -800 |
| Software bei Selbstverwaltung | -480 | 0 | 0 |
| Verwaltungsvergütung | 0 | -1.992 | -4.800 |
| Betriebsergebnis vor Ertragsteuern | 16.552 | 15.040 | 12.232 |
Bei gleichem Umsatz bleiben in der Selbstverwaltung 16.552 Euro, mit Favorent Plus 15.040 Euro und mit der angenommenen Provision 12.232 Euro. Plus kostet also 1.512 Euro mehr als die Selbstverwaltung und spart 2.808 Euro gegenüber der Provision. Festpreis und 20 Prozent Provision wären bei 9.960 Euro Übernachtungserlös gleich teuer; darüber ist der Festpreis günstiger, darunter die Provision. Diese Differenzen ergeben sich allein aus der Art der Vergütung, nicht aus einer besseren Vermarktung.
Nicht enthalten sind Anschaffung, Modernisierung, Abschreibung, Finanzierung und Einkommensteuer; die Kurtaxe wird eingenommen und abgeführt und ändert nichts. Die 20 Prozent sind ein Vergleichssatz aus dem Marktbild, kein Angebot eines bestimmten Anbieters. Ob Ihr Haus mehr oder weniger erreicht als das Beispiel, schätzt die Ertragsprognose von Favorent mit regionalen Marktdaten; der Rechner darunter übernimmt Ihre Zahlen.
Voreingestellt ist das Beispielhaus an der Ostsee. Ändern Sie Erlös, Mischsatz und Vergleichsprovision; die Einnahmen bleiben in allen drei Spalten gleich, ein Mehrumsatz ist nicht eingerechnet.
Mit Plus bleiben 1.512 € weniger als in der Selbstverwaltung und 2.808 € mehr als bei 20 Prozent Provision. Festpreis und Provision sind bei 9.960 € Übernachtungserlös gleich teuer.
Modellrechnung netto bei vollem Vorsteuerabzug. Ohne Anschaffung, Modernisierung, Abschreibung, Finanzierung und Einkommensteuer. Keine Zusage für ein einzelnes Objekt.
Drei Rechnungen beantworten die Frage: Wie viel Mehrumsatz gleicht die Vergütung aus, ab welchem Erlös ist der Festpreis günstiger als eine Provision, und was sind die gesparten Stunden wert? Alle drei nutzen die Zahlen der Beispielrechnung.
Plus kostet im Beispiel 1.992 Euro im Jahr, dafür entfallen 480 Euro für eigene Software; die Mehrkosten gegenüber der Selbstverwaltung betragen 1.512 Euro. Bleiben von jedem weiteren Euro Übernachtungserlös nach Portalgebühren und belegungsabhängigen Kosten 75 Prozent als Deckungsbeitrag, braucht das Haus 2.016 Euro Mehrumsatz, um die Verwaltung auszugleichen, gemessen an 24.000 Euro 8,4 Prozent. Ohne die gesparte Software wären 2.656 Euro nötig. Die Schwelle ist eine Rechengröße, keine Zusage; wo die Wirtschaftlichkeitsschwelle für Ihr Objekt liegt, hängt von Nachtpreis und Kosten ab.
Die zweite Rechnung vergleicht nur die Vergütung. Gegen eine Provision von 25 Prozent, wie sie Vollservice-Anbieter am Markt nennen, ist Plus mit 1.992 Euro ab 7.968 Euro Übernachtungserlös günstiger; bei 24.000 Euro Erlös kostet die Provision 6.000 Euro, also 4.008 Euro mehr als der Festpreis. Gegen 20 Prozent liegt der Gleichstand bei 9.960 Euro. Für Boost mit 1.068 Euro im Jahr und eine reine Vermittlung zu 15 Prozent liegt er bei 7.120 Euro. Unterhalb dieser Beträge ist die Provision günstiger, und das sollte eine Seite über Verwaltung genauso sagen wie das Gegenteil.
Dieselbe Frage aus drei Richtungen. Voreingestellt sind die Werte des Beispielhauses an der Ostsee.
2.016 €
7.968 €
4.200 €
Der Zeitwert ist eine Rechengröße und kein Geldeingang. Fahrten zu einem weit entfernten Haus sind nicht enthalten.
Ein Ferienhaus mit 40 Gästewechseln im Jahr kostet in Eigenregie schnell 150 Stunden: Anfragen, Preise, Reinigung abstimmen, Codes verschicken, Meldescheine, Abrechnungen. Mit einer Verwaltung bleiben vielleicht 30 Stunden für Freigaben. Die Differenz von 120 Stunden ergibt bei einem selbst gewählten Stundenwert von 35 Euro 4.200 Euro kalkulatorischen Nutzen, mehr als die 1.512 Euro Mehrkosten des Beispiels. Auf Ihr Konto fließt dieses Geld nicht; es beschreibt, was Ihre Zeit wert ist. Den tatsächlichen Zeitaufwand der Eigenverwaltung unterschätzen die meisten Eigentümer.
Die Stunden sind die halbe Rechnung. Wer selbst verwaltet, muss erreichbar sein, wenn der Code an der Tür nicht funktioniert, die Reinigungskraft krank ist oder ein Interessent am Sonntagabend nach dem Hund fragt. Diese Bereitschaft hat keinen Stundensatz, entscheidet aber, ob ein Ferienhaus aus der Ferne zu halten ist. Im Paket Plus nimmt Favorent die Erreichbarkeit zwischen 8 und 24 Uhr ab, Notfälle laufen über die Hotline; gefragt werden Sie nur, wo Ihre Entscheidung nötig ist. Mit Boost behalten Sie diesen Teil.
Selbstverwaltung passt, wenn Sie nah am Haus wohnen, Reinigung und Schlüssel geregelt sind und Sie die Gäste gern selbst betreuen; bei wenigen Wechseln würde ein Festpreis den Überschuss schmälern. Ein Vermarktungsservice wie Boost passt, wenn die Arbeit vor Ort läuft, aber Portale, Preise und Meldewesen zu viel Zeit kosten. Der Komplettservice Plus passt bei großer Entfernung, vielen Wechseln oder mehreren Unterkünften. Der Marketing-Turbo Platin lohnt erst, wenn das Basispaket läuft und Sie Direktbuchungen und eine eigene Marke aufbauen wollen. Auf Wunsch des Eigentümers bezieht Favorent neben Urlaubern auch Monteure und längere Aufenthalte ein; eine Pflicht ist das nicht.
Ob Sie überhaupt vermieten sollten, ist die Frage davor: Liegt der erwartbare Erlös unter den Gleichstandsbeträgen oder ist die Zulässigkeit am Standort offen, klären Sie das zuerst; die Seite Ferienwohnung vermieten führt durch diese Grundentscheidung. Der Finder unten fasst die Fragen dieser Sektion in sechs Klicks zusammen, und Selbstverwaltung ist dabei genauso möglich wie ein Paket.
Sechs Fragen, eine Einschätzung nach den Kriterien dieser Seite. Das Ergebnis kann auch Selbstverwaltung lauten.
Wie weit liegt das Ferienhaus von Ihrem Wohnort entfernt?
Haben Sie vor Ort verlässliche Hilfe für Reinigung, Wäsche und kleine Reparaturen?
Wie viele Gästewechsel fallen im Jahr an?
Möchten Sie Inserate, Preise und Buchungen weiterhin selbst pflegen?
Wollen Sie Direktbuchungen und einen eigenen Auftritt für das Haus aufbauen?
Ist geklärt, dass Sie am Standort an Feriengäste vermieten dürfen?
Noch 6 Fragen offen.
Abgeben heißt nicht aus der Hand geben. Die Entscheidungen über Ihr Haus bleiben bei Ihnen, die Arbeit wandert zum Dienstleister; wo genau die Grenze verläuft, regeln Vertrag und Vollmacht.
Drei Dinge gibt kein Eigentümer ab: die Eigennutzung, größere Investitionen und die Vorgabe des Preisrahmens. Bei Favorent tragen Sie eigene Aufenthalte in Favoweb ein; bestätigte Buchungen bleiben unberührt, deshalb lohnt es sich, Wunschzeiten früh zu sperren. Reparaturen bis zu einer vereinbarten Grenze darf die Verwaltung auslösen, darüber braucht sie Ihre Freigabe. Genehmigungen, Versicherung und Steuern bleiben Ihre Verantwortung; die Verwaltung liefert Belege, aber keine Rechts- oder Steuerberatung.
Beim Preis unterscheidet sich Favorent von vielen Anbietern: Die Beratung zum Preisrahmen steht am Anfang, auf Wunsch arbeitet Favorent ihn aus und steuert die Preise laufend, und Sie übernehmen die Empfehlung oder geben etwas anderes vor. Diese Preishoheit steht in einer eigenen Vereinbarung. Welche Aufgaben Sie besser selbst behalten, hängt von Ihrer Nähe zum Objekt ab; die Tabelle zeigt die übliche Verteilung.
| Aufgabe | Verwaltung | Eigentümer | Vertraglich festhalten |
|---|---|---|---|
| Inserate und Kanäle | Anlegen, pflegen, Kalender über Guesty verbinden | Texte und Fotos freigeben | Rechte an Konten, Fotos und Bewertungen |
| Preise | Rahmen vorschlagen, auf Wunsch laufend steuern | Rahmen bestätigen oder abweichend vorgeben | Preis-Hoheit-Vereinbarung, Mindestpreis |
| Gäste | Anfragen, Betreuung 8 bis 24 Uhr, Notfall-Hotline (Plus) | Hausregeln und Sonderwünsche entscheiden | Betreuungszeiten, Einsatz vor Ort, Kosten |
| Reinigung und Wäsche | Servicepartner einbinden und koordinieren (Plus) | Bei Boost selbst organisieren | Vertretung bei Ausfall, Nachweis je Wechsel |
| Reparaturen | Schaden aufnehmen, Handwerker beauftragen | Freigabe oberhalb der Grenze | Ausgabengrenze, Notfallbefugnis, Material |
| Meldewesen und Kurtaxe | Daten erfassen, melden, Kurtaxe abführen (ab Boost) | Betreiberpflicht behalten | Beauftragung dokumentieren |
| Eigennutzung | Gesperrte Zeiten aus dem Verkauf nehmen | Termine früh eintragen | Umgang mit bestehenden Buchungen |
| Abrechnung und Daten | Monatliche Abrechnung, Cockpit, Dokumente | Prüfen, Steuerberatung informieren | Datenexport und Herausgabe bei Vertragsende |
Präsenz vor Ort. Fragen Sie, wer in Ihrer Region reinigt, den Schlüssel bringt und die Kraft bei Ausfall vertritt. Wer das nicht namentlich benennen kann, verwaltet vom Schreibtisch aus. Favorent nennt Zentrale und Regionalzentren und bindet Servicepartner nach eigenen Angaben zu 92 Prozent aus der Region ein.
Objektzahl mit Bezug. Die Zahl von über 750 Ferienobjekten sagt etwas über Erfahrung, aber nichts über Ihren Ort. Fragen Sie nach Objekten in Ihrer Region und nach Fallstudien mit vergleichbarer Lage; je näher das Beispiel an Ihrem Haus liegt, desto mehr sagt es aus.
Abrechnung, die sich prüfen lässt. Verlangen Sie eine Musterabrechnung mit Portalgebühren, Reinigung, Kurtaxe und Vergütung je Buchung. Umsatzsprünge ohne Zeitraum, Vergleichsbasis und Kosten sind Werbung.
Rechte an Inseraten, Konten und Daten. Klären Sie vor dem Start, wem Fotos, Texte, Bewertungen und Plattformkonten gehören und wie Sie Buchungsdaten exportieren. Ohne diese Regel wird jeder Wechsel teuer.
Messbare Zusagen. Betreuungszeiten, Reaktionswege im Notfall, Nachweis je Reinigung und Berichte in festem Takt gehören in den Vertrag. Was dort nicht steht, lässt sich später nicht einfordern.
Ehrliche Grenzen. Eine gute Verwaltung sagt, wann sie sich nicht lohnt: bei sehr geringen Erlösen, ungeklärter Zulässigkeit oder Eigentümern, die jeden Schritt selbst entscheiden wollen. Favorent prüft im Erstgespräch, ob ein Objekt sich tragen kann.
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