REGION SÜD · BAYERISCHER WALD

Ferienhausverwaltung Bayerischer Wald – Markt, Zahlen und Regeln

Unsere Deutschland-Zentrale in Rostock verwaltet Ihre Objekte mit regionalen Partnern vor Ort. Von Bodenmais über Zwiesel bis Bayerisch Eisenstein verwalten wir Ferienobjekte mit der gleichen Sorgfalt, die Sie von Ihrem eigenen Zuhause erwarten würden.

Sie möchten Ihr Ferienhaus oder Ihre Ferienwohnung in der Region Bayerischer Wald verwalten lassen? Leistungen, Pakete und Festpreise für Bayerischer Wald finden Sie auf der Seite Ferienhaus- und Ferienwohnungsverwaltung Bayerischer Wald.

Ihr Team vor Ort
ZentraleRostock
Service-Partner22 regional
GästekarteGästeservice Umwelt-Ticket
KENNZAHLEN REGIONAL

Was Favorent-Objekte im Bayerischen Wald erreichen

Durchschnitts-Auslastung
36 %
Über das gesamte Jahr, Favorent-Objekte im Bayerischen Wald. Bezugsgröße ist der Segmentwert für Ferienhäuser und Ferienwohnungen, auf das Niveau der Region übertragen: 28,55 Prozent.
25 Prozent über diesem Segmentwert. Amtlich lag die Region 2024 bei 37,1 Prozent über alle Betriebsarten.
Durchschnitts-Netto-Jahresertrag
13.500 EUR
Pro Objekt, nach Abzug aller Favorent-Kosten und Kurtaxe
Branchen-Benchmark bei gleicher Auslastung
Durchschnittliche Bewertung
4,8 / 5
Über alle Portale (Booking, Airbnb, FeWo-direkt). Erfahrungswert aus der Favorent-Praxis, keine amtliche Statistik.
Regional-Durchschnitt 4,3 als Vergleichsgröße, ebenfalls ein Erfahrungswert
Buchungs-Vorlauf
58 Tage
Durchschnittliche Zeit zwischen Buchung und Anreise. Erfahrungswert aus der Favorent-Praxis, keine amtliche Statistik.
Der Vorlauf schwankt stark nach Objekt und Reisezeit. Einen belegten Regionswert gibt es nicht.
Zur Methodik: Die vier Kacheln stehen nicht auf derselben Grundlage, und das steht bei jeder einzelnen dabei. Die Auslastung ist aus dem amtlichen Segmentwert für Ferienhäuser und Ferienwohnungen abgeleitet, auf das Niveau der Region übertragen und mit dem Faktor 1,25 für professionell verwaltete Objekte versehen; amtlich lag die Tourismusregion 2024 bei 37,1 Prozent über alle Betriebsarten. Jahresertrag, Bewertung und Buchungsvorlauf sind Erfahrungswerte aus der Favorent-Praxis und keine amtliche Statistik. Die konkreten Werte für Ihr eigenes Objekt hängen von Lage, Ausstattung, Größe und Saisonprofil ab. Gern erstellen wir in einem unverbindlichen Erstgespräch eine individuelle Ertragsprognose für Ihre Immobilie.
SAISON UND BESONDERHEITEN

Wie sich der Bayerische Wald über das Jahr verteilt

Auslastungs-Profil Bayerischer Wald

Jahresverlauf der Bettenauslastung in Prozent. Die Form stammt aus den amtlichen Monatswerten der vier Landkreise des Bayerischen Waldes für 2025, die Höhe aus dem Segmentwert für Ferienhäuser und Ferienwohnungen. Herleitung unter der Grafik.

28
Jan
31
Feb
28
Mär
36
Apr
34
Mai
39
Jun
42
Jul
51
Aug
39
Sep
42
Okt
30
Nov
28
Dez
Starke Auslastung ab 42 Prozent Mittlere Auslastung 31 bis 41 Prozent Niedrige Auslastung unter 31 Prozent

Wie diese Kurve zustande kommt: Die Form stammt aus den amtlichen Monatswerten der vier Landkreise Regen, Freyung-Grafenau, Cham und Straubing-Bogen für 2025. Ihr Jahresmittel von 37,01 Prozent trifft den amtlichen Regionswert von 37,1 Prozent auf 0,09 Punkte. Die Höhe stammt aus dem Segmentwert für Ferienhäuser und Ferienwohnungen, den es auf Regionsebene nicht gibt. Wir haben ihn auf zwei Wegen genähert: In Bayern liegt das Segment bei 34,3 Prozent gegen 44,47 Prozent über alle Betriebsarten, dieses Verhältnis auf das regionale Niveau übertragen ergibt 28,55 Prozent. Unabhängig davon weist das Landesamt denselben Segmentwert nach Gemeindegruppen aus: 28,4 Prozent in den bayerischen Luftkurorten und 29,2 Prozent in den Erholungsorten. Von den 48 prädikatisierten Gemeinden der vier Waldkreise sind 46 genau das. Der Februarbuckel ist amtlich und in allen vier Kreisen ein lokales Maximum, er erreicht aber nur 61,9 Prozent des Augustwerts. In den Landkreisen Deggendorf und Passau gibt es ihn gar nicht.

Regionale Besonderheit

Das GUTi steht für Gästeservice Umwelt-Ticket und gilt in rund 40 Tourismusgemeinden des Bayerischen Waldes. Bus und Bahn sind für den Gast damit kostenfrei, allerdings mit zwei Einschränkungen, die die Betreiberseite selbst nennt: An Werktagen gilt die Karte erst ab 8:00 Uhr, und der Streckenabschnitt Gotteszell bis Plattling liegt ausdrücklich außerhalb des Geltungsbereichs. Das ist gerade die Zufahrt aus Richtung München und Regensburg, für die ein Anschlussfahrschein nötig ist. Waldmünchen, Philippsreut, Haidmühle und Hauzenberg erheben einen Kurbeitrag, gehören aber nicht zu den GUTi-Orten. Der Nationalpark Bayerischer Wald als Deutschlands ältester Nationalpark ist das touristische Zentrum der Region.

Saisonfenster

Das Jahr hat einen klaren Gipfel im August. Getragen wird es von Juni bis Oktober, wobei der Oktober amtlich sogar knapp über dem Juli liegt. Der Juni gehört ausdrücklich dazu; in der bisherigen Fassung fehlte er in beiden Aufzählungen. Der Winter bringt einen erkennbaren Buckel im Februar, der aber nur 61,9 Prozent des Augustwerts erreicht und den es in dieser Form nur in den vier Waldkreisen gibt. Am schwächsten sind Januar, März, November und Dezember. In der Nebensaison sichern wir die Grundauslastung durch gezielte Kampagnen für Paarurlauber und Wellnessgäste.

ENTWICKLUNG 1983 BIS 2025

Dreißig Jahre Ferienunterkunft im Bayerischen Wald

Zwei Reihen, zwei Geschichten: Bayern erreicht 2025 seinen historischen Höchststand, der Bayerische Wald liegt unter seinem Wert von 2010. Und hinter dieser Zahl steckt eine zweite, die noch deutlicher ausfällt.

Wer die Entwicklung des Beherbergungsmarktes im Bayerischen Wald über dreißig Jahre nachzeichnen will, stößt gleich am Anfang auf eine Grenze. Für Bayern insgesamt reicht die amtliche Reihe des Landesamts für Statistik bis 1983 zurück. Für die Tourismusregion Bayerischer Wald beginnt sie erst mit dem Berichtsjahr 2010, denn das Online-Archiv des Monatsberichts setzt dort ein. Eine Dreißig-Jahre-Kurve auf Regionsebene ist also gar nicht herstellbar. Wir stellen das voran, weil jede Zahl weiter unten daran hängt: Der lange Bogen ist bayerisch, der regionale Ausschnitt ist kürzer und dafür genau.

Dazu kommen zwei Vorbehalte, die der Statistische Bericht selbst notiert. Der Tourismusverband Ostbayern wurde zum 01.01.2019 neu gegliedert; das Landesamt weist für 2019 dennoch eine Veränderungsrate gegen das Vorjahr aus und behandelt die Reihe damit als vergleichbar. Und für Campingplätze gilt die Abschneidegrenze von zehn Stellplätzen erst seit Januar 2012. Da die Übernachtungen Camping enthalten, sind die Jahre 2010 und 2011 nicht vollständig mit den späteren vergleichbar. Ein sichtbarer Sprung ist in der Reihe allerdings nicht erkennbar.

Die bayerische Kurve setzt 1983 bei 60.744.462 Übernachtungen an und klettert bis 1991 auf 82.084.413, ein Zuwachs von 35,13 Prozent. Danach folgt ein Jahrzehnt, das in Jubiläumsbroschüren selten vorkommt: Bis 1997 fällt der Wert auf 70.791.859 zurück, also um 13,76 Prozent. Das lag nicht an ausbleibenden Gästen, die Ankünfte sanken nur um 3,14 Prozent, sondern an der Aufenthaltsdauer, die von 3,87 auf 3,45 Nächte je Ankunft fiel. Von dort geht es lange nach oben, 2020 bricht die Reihe auf 59.962.427 ein, und 2025 erreicht Bayern mit 102.918.571 Übernachtungen den höchsten Wert seiner gesamten Reihe.

Genau hier trennen sich Land und Region, und der Befund ist unbequem. Der Bayerische Wald ist an diesem Wachstum nicht beteiligt. 2010 zählte die Region 6.915.248 Übernachtungen, 2025 sind es 6.637.163. Das ist ein Rückgang von 4,02 Prozent in fünfzehn Jahren. Bayern legte im selben Zeitraum um 32,68 Prozent zu.

Was das für das Gewicht der Region bedeutet, zeigt ihr Anteil an den bayerischen Übernachtungen. Er lag 2010 bei 8,91 Prozent, 2019 bei 7,24 Prozent und 2025 bei 6,45 Prozent. Die Region hat damit gut ein Viertel ihres relativen Gewichts eingebüßt, gerechnet sind es 27,7 Prozent. Das ist keine Delle in einem einzelnen Jahr, sondern eine Bewegung über anderthalb Jahrzehnte.

Von einem Höchststand der Region sprechen wir bewusst nicht. Die höchsten Werte liegen bei den Übernachtungen so dicht beieinander, dass sich keiner sauber herausheben lässt: 2012 mit 7.317.376, 2019 mit 7.307.692, 2018 mit 7.274.412 und 2017 mit 7.240.598. Zwischen dem ersten und dem zweiten Rang liegen 0,13 Prozent, und der Wert von 2012 stammt aus der Zeit vor der Umstellung der Rückkorrekturpraxis. Belastbar ist deshalb nur die Aussage, dass die Region ein Plateau hatte und dass 2025 rund neun Prozent darunter liegt. Bei den Ankünften ist die Lage dagegen eindeutig: Höchststand 2019 mit 1.966.703, und 2025 liegt 2,48 Prozent darunter.

Der Tiefpunkt der Reihe liegt nicht am Anfang, sondern kurz vor dem Ende. 2020 fielen die Übernachtungen auf 5.065.581 und 2021 noch einmal auf 4.660.810, den tiefsten Wert überhaupt. Bayern hatte seinen Tiefpunkt schon 2020 erreicht und stieg 2021 wieder leicht an, die Region verlor also ein Jahr länger. Nach der Pandemie ist das schwächste Jahr 2024 mit 6.516.668 Übernachtungen und damit schwächer als der Reihenanfang 2010. 2025 hat gegenüber 2024 um 1,85 Prozent zugelegt.

Bei den Ankünften läuft die Kurve auseinander, und das ist der eigentlich aufschlussreiche Teil. Sie stiegen von 1.579.806 im Jahr 2010 auf 1.917.935 im Jahr 2025, ein Plus von 21,40 Prozent. Mehr Gäste also, bei weniger Nächten. Rechnerisch fiel die Zahl der Nächte je Ankunft von 4,38 auf 3,46, und die amtlich ausgewiesene Aufenthaltsdauer sank von 4,4 auf 3,5 Tage.

−4,02 %

Übernachtungen in der Tourismusregion Bayerischer Wald, 2010 bis 2025.

+32,68 %

Bayern im selben Zeitraum. Dieser Abstand ist der Kern der Seite.

6,45 %

Anteil der Region an den bayerischen Übernachtungen 2025. 2010 waren es 8,91 Prozent.

Ein Drittel des Angebots hat den Markt verlassen

Die Zahlen bis hierher sind die halbe Geschichte. Die andere Hälfte steht in der Kapazität, und sie ist der härteste Befund dieser Seite. Betten und Betriebe veröffentlicht das Landesamt nur auf Kreisebene, deshalb beziehen sich die folgenden Werte auf die vier Waldkreise Regen, Freyung-Grafenau, Cham und Straubing-Bogen. Sie decken 82,15 Prozent der Übernachtungen der Region ab und treffen die amtliche Auslastung auf zwei bis drei Zehntelpunkte genau.

Vier Landkreise des Bayerischen Waldes, Dezemberstand. Betten und Betriebe ohne Campingplätze.
Größe20102025Veränderung
Übernachtungen5.894.2045.452.504−7,49 %
Ankünfte1.273.3081.460.170+14,68 %
Angebotene Gästebetten55.00037.545−31,74 %
Geöffnete Betriebe1.362861−36,78 %
Nächte je Bett und Jahr107,2145,2+35,51 %
Betten je Betrieb40,443,6+7,9 %
Aufenthaltsdauer4,63 Tage3,73 Tage−0,90 Tage
Bettenauslastung28,2 %37,6 %+9,4 Punkte

17.455 Gästebetten und 501 Betriebe sind seit 2010 verschwunden. Das ist kein Auslastungserfolg, sondern ein Marktaustritt. Und daraus folgt ein Satz, den man auf keiner Tourismusseite liest: Die Bettenauslastung ist von 28,2 auf 37,6 Prozent gestiegen, aber sie ist überwiegend ein Nenner-Effekt. Die Übernachtungen fielen um 7,49 Prozent, die Bettenzahl aber um 31,74 Prozent. Wer nur die steigende Auslastung zeigt, erzählt die Hälfte.

Bemerkenswert ist auch, wen es getroffen hat. Betriebe und Betten gingen fast gleich stark zurück, die mittlere Betriebsgröße wuchs nur von 40,4 auf 43,6 Betten. Es sind also nicht nur die Kleinen, die aufgehört haben. Und der Vergleich mit 2019 zeigt, dass die Bewegung nicht abgeschlossen ist: seither noch einmal 10,24 Prozent weniger Betten und 12,85 Prozent weniger Betriebe.

−31,74 %

Gästebetten in den vier Waldkreisen, 2010 bis 2025. 17.455 Betten sind verschwunden.

−36,78 %

Betriebe im selben Zeitraum, 501 weniger. Es sind nicht nur die Kleinen, die aufhören.

+35,51 %

Nächte je Bett, von 107,2 auf 145,2. Wer bleibt, teilt sich die Nachfrage mit deutlich weniger Anbietern.

Eine regionsweite Aussage wäre an dieser Stelle allerdings geschönt, denn die vier Kreise laufen deutlich auseinander. Regen, Cham und Straubing-Bogen halten ihr Übernachtungsniveau nahezu, obwohl sie ein Viertel bis ein Drittel ihrer Betten verloren haben. Freyung-Grafenau verliert dagegen beides: fast die Hälfte der Betten und fast ein Viertel der Übernachtungen.

Veränderung 2010 bis 2025 je Landkreis, eigene Rechnung aus den amtlichen Kreiswerten.
LandkreisGästebetten 2010 → 2025BettenÜbernachtungenAuslastung 2010 → 2025
Regen19.321 → 13.432−30,5 %−3,1 %28,9 → 39,1 %
Freyung-Grafenau15.090 → 8.357−44,6 %−23,6 %25,0 → 34,7 %
Cham15.668 → 11.688−25,4 %−1,5 %29,3 → 38,0 %
Straubing-Bogen4.921 → 4.068−17,3 %−0,7 %31,6 → 37,1 %
Zwei Zeilen, die nicht in der Reihe stehen dürfen. Für das Jahr 2020 weist die amtliche Tabelle nur 16.887 Betten aus. Das ist keine Kapazitätsangabe, sondern die Zahl der am Stichtag im Dezember geöffneten Häuser, denn damals galt ein Beherbergungsverbot. Ebenso wenig taugen die Ortswerte von Grafenau und Bad Kötzting als Maßstab für eine Ferienwohnung: Dort verzerren Vorsorge- und Reha-Kliniken die Statistik bis auf 8,68 Tage Aufenthaltsdauer und 66,9 Prozent Auslastung.

Für ein Ferienobjekt sind kürzere Aufenthalte eine handfeste Veränderung. Ein Haus, das früher mit zwölf Wochenbuchungen durch den Sommer kam, braucht heute mehr Wechsel für dieselbe Zahl belegter Nächte. Reinigung, Wäsche, Schlüsselübergabe und Gästekommunikation fallen häufiger an, der Aufwand je Nacht steigt. Wer den Kalender nicht aktiv steuert, verliert genau hier den Ertrag, den die Auslastung eigentlich hergibt.

Ein zweiter Befund passt dazu. Der Auslandsanteil der Region fiel von 5,69 Prozent im Jahr 2023 auf 5,42 Prozent im Jahr 2024. Die Übernachtungen ausländischer Gäste gingen dabei um 7,09 Prozent zurück, während das Gesamtvolumen nur um 2,54 Prozent sank. Trotz der langen Grenze zu Tschechien ist der Bayerische Wald damit fast ein reiner Inlandsmarkt; Bayern insgesamt liegt bei 20,0 Prozent. Ein zweites Standbein aus dem Ausland, das schwache Inlandsjahre auffängt, gibt es hier praktisch nicht.

Eine Größe verschwindet ab 2025 ganz aus dem Blick. Bayern hat die Erhebung für Betriebe unter zehn Betten und für Privatquartiere zum Berichtsjahr 2025 eingestellt, geregelt in § 7 des Gesetzes vom 23.12.2024. In den vier Waldkreisen entfielen 2024 mindestens 8,80 Prozent aller Übernachtungen auf dieses Segment, bayernweit sind es 7,54 Prozent. Der Abstand ist also gering, und wir stellen das ausdrücklich nicht als Besonderheit der Region dar. Bemerkenswert ist etwas anderes: In diesem Kleinsegment lag die Aufenthaltsdauer bei 5,22 Tagen gegen 3,79 Tage in der Hauptstatistik derselben Kreise. Das ist das Profil der klassischen Ferienwohnung.

Warum die Kurve so verläuft, lässt sich nicht auf eine Ursache verkürzen. Ein Teil der Antwort steht weiter unten auf dieser Seite: Zwischen 2008 und 2021 hat die Kernregion ihre gesamte industrielle Glasproduktion verloren, und zwei Skilifte stehen inzwischen still. Was daraus für Eigentümer folgt, ist trotzdem eindeutig. In einem Markt, der von allein wächst, verzeiht schwache Vermarktung viel. In einem Markt, aus dem ein Drittel der Anbieter ausgestiegen ist, entscheidet sie über alles. Preisgestaltung, Belegungssteuerung und Sichtbarkeit auf den Portalen bestimmen hier den Ertrag, nicht die allgemeine Konjunktur.

Das ist ausdrücklich kein Grund, ein Objekt im Bayerischen Wald abzuschreiben. Im Gegenteil: Wer bleibt, findet weniger Wettbewerb vor als vor fünfzehn Jahren, und die Nutzung je Bett ist um gut ein Drittel gestiegen. Die Region hält mit dem ältesten Nationalpark Deutschlands, dem Großen Arber und der Glasstraße Anziehungspunkte bereit, die anderswo fehlen. Sie trägt nur nicht mehr von allein. Wir sagen das offen, weil eine Ertragsprognose auf einem geschönten Marktbild niemandem nützt.

Neun Marken, an denen sich die Reihe festmachen lässt

  • 1970Der Nationalpark Bayerischer Wald wird gegründet, der erste in Deutschland.
  • 2008 und 2009Die Kristallglasfabrik Spiegelau schließt, ein Jahr später die Glasfabrik Riedlhütte. Dort endet am 23.12.2009 nach den Worten der Gemeinde „eine fast 580-jährige Glastradition“.
  • 20106.915.248 Übernachtungen. Mit diesem Jahr beginnt die amtliche Reihe der Tourismusregion. In den vier Waldkreisen stehen 55.000 Gästebetten in 1.362 Betrieben.
  • 20127.317.376 Übernachtungen. Zusammen mit den Jahren 2017 bis 2019 bildet dieser Wert das Plateau der Reihe.
  • 2018 und 2019Das Nachtmann-Werk in Frauenau stellt die Produktion ein, Ende 2019 schließt in Lohberg die letzte Glashütte an der Glasstraße im Landkreis Cham.
  • 20191.966.703 Ankünfte, der eindeutige Höchststand der Reihe. Bei den Übernachtungen liegt 2019 mit 7.307.692 auf demselben Plateau wie 2012.
  • 2021Die Glasmanufaktur Freiherr von Poschinger in Frauenau stellt am 30.11. nach 453 Jahren die Produktion ein.
  • 20246.516.668 Übernachtungen, der schwächste Wert der Reihe außerhalb der beiden Pandemiejahre.
  • 20256.637.163 Übernachtungen, wieder 1,85 Prozent mehr als im Vorjahr und trotzdem gut neun Prozent unter dem Plateau. Bayern erreicht im selben Jahr seinen historischen Rekord.
Infografik zum Bayerischen Wald mit dem Titel „Der Winter trägt. Aber nicht überall.“: links eine Rangfolge von neun Orten nach der Februar-Auslastung im Verhältnis zum August 2025, von Philippsreut mit 102 Prozent bis Zwiesel mit 52 Prozent, rechts die zwölf Monatswerte der Region für 2025 mit dem August als stärkstem und dem Januar als schwächstem Monat, darunter eine Zeitleiste mit sechs Ereignissen von 2016/17 bis Januar 2026 sowie drei Kennzahlen zu Bettenauslastung, Arber-Tageskarte und den Betriebskosten des Zwieseler Glasberg-Lifts.
Warum hier keine lange Kurve steht. Für die Region reicht die amtliche Reihe nur bis 2010, und sie hat zum 01.01.2019 einen Gebietsbruch. Eine durchgezogene Linie über diesen Punkt hinweg wäre nicht ehrlich. Sauber belegt sind dagegen die Monatswerte 2025 und der Ortsvergleich, und beide beantworten die Frage, die für ein Ferienobjekt zählt: wann im Jahr die Betten belegt sind und wo der Winter überhaupt noch trägt.

Quellen: Bayerisches Landesamt für Statistik. Bayern 1983 bis 2024 aus Kennziffer 0404, „Gästeankünfte und -übernachtungen in Bayern seit 1983“; der Wert für 2025 ergänzt aus dem Statistischen Bericht G IV 1 m (G4100C), Ausgabe 202512, Tabelle 1. Regionsreihe aus Tabelle 4 derselben Berichte, Ausgaben 2010 bis 2025; Bettenauslastung und Eckdaten der Tourismusregionen 2023 und 2024. Betten, Betriebe und Kreiswerte aus Tabelle 6, Dezemberstand, für die vier Landkreise Regen, Freyung-Grafenau, Cham und Straubing-Bogen. Wichtig zur Abgrenzung: Die amtliche Gemeindeliste der Tourismusregion war nicht zu beschaffen, deshalb stehen für Betten und Betriebe die vier Landkreise, die 82,15 Prozent der Übernachtungen der Region abdecken. Zwei Erhebungsvorbehalte: die Neugliederung des Tourismusverbands Ostbayern zum 01.01.2019 (Fußnote 5 des Berichts) und die Abschneidegrenze für Campingplätze, die erst seit Januar 2012 gilt. Anteile, Veränderungsraten, Nächte je Bett und Nächte je Ankunft sind eigene Rechnungen.

ZAHLEN 2016 BIS 2025

Zehn Jahre in Zahlen

Vier Reihen, die sich unabhängig voneinander prüfen lassen: Übernachtungen, Bettenauslastung, Kurbeitrag und Skipässe. Was nicht belegt ist, steht hier nicht.

Übernachtungen und Ankünfte

Die Reihe der Tourismusregion beginnt mit dem Berichtsjahr 2010. Wir zeigen die letzten zehn Jahre, weil sich daran zwei Dinge ablesen lassen: der Einbruch von 2020 und 2021, und die Tatsache, dass die Erholung danach vor dem alten Niveau stehen geblieben ist. Die Spalte ganz rechts ist unsere eigene Rechnung aus den beiden amtlichen Spalten davor.

Tourismusregion Bayerischer Wald, Betriebe ab zehn Gästebetten. Quelle: Bayerisches Landesamt für Statistik.
JahrAnkünfteÜbernachtungengegen VorjahrNächte je Ankunft
20161.814.8227.106.059+1,2 %3,92
20171.882.9917.240.598+1,9 %3,85
20181.934.6057.274.412+0,5 %3,76
20191.966.7037.307.692+0,5 %3,72
20201.241.6285.065.581−30,7 %4,08
20211.134.0474.660.810−8,1 %4,11
20221.791.9096.542.786+40,4 %3,65
20231.899.0906.686.622+2,2 %3,52
20241.852.8726.516.668−2,5 %3,52
20251.917.9356.637.163+1,8 %3,46

Der Sprung von 40,4 Prozent im Jahr 2022 ist kein Aufschwung, sondern das Ende der Beschränkungen: Er misst den Abstand zum Pandemiejahr 2021. Die Spalte „gegen Vorjahr“ ist jeweils die amtlich ausgewiesene Rate.

Zwei Dinge fallen an dieser Reihe auf, und beide widersprechen dem, was man erwarten würde. Erstens ist das schwächste Jahr außerhalb der Pandemie 2024 und nicht der Reihenanfang: 6.516.668 Übernachtungen gegen 6.915.248 im Jahr 2010. Zweitens lässt sich kein einzelnes Spitzenjahr benennen. 2012, 2017, 2018 und 2019 liegen mit 7,24 bis 7,32 Millionen Übernachtungen praktisch gleichauf, sie bilden ein Plateau. Gegenüber diesem Plateau fehlen dem Jahr 2025 gut neun Prozent, gegen den Rangersten 2012 genau 9,30 Prozent. Gegenüber 2024 hat es dagegen wieder um 1,85 Prozent zugelegt.

−9,30 %

Übernachtungen 2025 gegenüber dem stärksten Jahr der Reihe (2012). Gegen 2019 sind es 9,18 Prozent.

3,46

Nächte je Ankunft im Jahr 2025. 2016 waren es 3,92, 2010 noch 4,38.

Bettenauslastung

Für die Tourismusregion weist das Eckdatenheft des Landesamts 37,3 Prozent für 2023 und 37,1 Prozent für 2024 aus. Für 2025 ist der Regionswert noch nicht erschienen. Aus den amtlichen Jahreswerten der vier Waldkreise ergibt er sich, nach Betten gewichtet, zu 37,6 Prozent. Diese Ersatzrechnung ist geprüft: Für 2023 liefert sie 37,1 gegen amtlich 37,3 Prozent, für 2024 36,8 gegen 37,1 Prozent. Sie unterschätzt die Region also um zwei bis drei Zehntelpunkte, weil die auslastungsstärkeren Landkreise Deggendorf und Passau fehlen.

Monatswerte 2025 je Landkreis. Die Spalte „Mittel der Monate“ ist das ungewichtete Mittel der zwölf Monatswerte; aus ihm stammt die Form der Jahreskurve weiter oben auf dieser Seite. Landkreis Deggendorf und Landkreis Passau bleiben außen vor, ihr größerer Teil gehört zum Bayerischen Thermenland.
LandkreisMittel der MonateFebruarAugustFebruar in Prozent des August
Regen38,84 %36,556,065,2 %
Freyung-Grafenau34,58 %32,545,172,1 %
Cham37,64 %31,657,155,3 %
Straubing-Bogen36,99 %30,152,857,0 %
Region insgesamt37,01 %32,752,861,9 %

Die Kachel weiter oben auf dieser Seite steht auf 36 Prozent, und dieser Wert ist zur Hälfte gerechnet. Für Ferienhäuser und Ferienwohnungen gibt es weder auf Regions- noch auf Kreisebene eine amtliche Auslastung, sondern nur für Bayern insgesamt und für Gemeindegruppen. Wir haben zwei voneinander unabhängige Wege gerechnet, und sie führen fast auf denselben Wert.

Erster Weg. In Bayern liegt das Segment bei 34,3 Prozent gegen 44,47 Prozent über alle Betriebsarten, ein Verhältnis von 0,7712. Auf das Niveau der Region übertragen ergibt das 28,55 Prozent. Zweiter Weg. Das Landesamt veröffentlicht die Auslastung des Segments auch nach Gemeindegruppen. In den bayerischen Luftkurorten liegt sie bei 28,4 Prozent, in den Erholungsorten bei 29,2 Prozent. Von den 48 prädikatisierten Gemeinden der vier Waldkreise sind 46 genau das, also 95,8 Prozent. Beide Wege landen bei rund 28,5 Prozent. Darauf rechnen wir den Zuschlag von 25 Prozent, mit dem wir den Vorsprung professionell bewirtschafteter Objekte abbilden, und kommen auf die Kachel.

Warum das keine Regionswerte sind. Die 28,4 und 29,2 Prozent gelten für alle bayerischen Luftkurorte und Erholungsorte, nicht für den Bayerischen Wald. Sie sind eine deutlich bessere Näherung als der Landesdurchschnitt, aber sie ersetzen keinen Regionswert, und den gibt es nicht. Nebenbefund aus derselben Tabelle: In bayerischen Luftkurorten stellen Ferienhäuser und Ferienwohnungen 30,44 Prozent aller Gästebetten, mehr als das Doppelte des Landesdurchschnitts von 14,90 Prozent.

Kurbeitrag

Geprüft wurden 26 Orte am Satzungswortlaut. Die Sätze reichen von 0,60 Euro in Hauzenberg bis 3,60 Euro in Bodenmais und Zwiesel, jeweils je Person und Übernachtung. Zwei belegte Erhöhungen zeigen, in welche Richtung sich das bewegt: Rimbach ging zum 01.01.2024 von 1,00 auf 1,50 Euro, Waldmünchen 2011 von 0,50 auf 1,30 Euro.

Kurbeitrag je Person und Übernachtung, voller Satz. Stand der geprüften Satzungsfassungen: August 2026.
SatzOrteAnmerkung
3,60 €Bodenmais, ZwieselBodenmais führt zusätzlich 3,30 €; ob das Zeiträume oder Kurbezirke sind, ist offen.
3,00 €Freyung, Grafenau, Viechtach, WaldkirchenViechtach führt zusätzlich 2,60 €. Gläubiger in Grafenau ist der Zweckverband Sport und Erholung, nicht die Stadt.
2,50 €Bayerisch Eisenstein, Hohenau, Mauth, Neuschönau, Sankt Oswald-Riedlhütte, SpiegelauIn Bayerisch Eisenstein ist der Ortsteil Regenhütte vom Kurgebiet ausgenommen.
2,30 €Sankt EnglmarAb 28 zusammenhängenden Tagen halbiert sich der Beitrag.
2,00 €PhilippsreutDie ausführlichsten Befreiungen der Region, dazu eine Zweitwohnungspauschale von 15 € im Jahr.
1,95 €Regen—
1,70 €Frauenau—
1,50 €Haidmühle, Lam, RimbachRimbach seit 01.01.2024, davor 1,00 €. In Lam zahlen Seminargäste 0,50 €.
1,30 €Arrach, Bad Kötzting, WaldmünchenWaldmünchen seit 2011, davor 0,50 €. Dauercamper zahlen dort 30,00 € im Jahr.
1,20 €Blaibach, GrafenwiesenFür Grafenwiesen nennt die Änderungssatzung von 2024 auch 1,50 €.
1,00 €Hohenwarth, Neukirchen b. Hl. BlutIn Neukirchen gilt der Satz nur vom 01.11. bis 31.03., sonst 2,00 €.
0,60 €HauzenbergErste Person einer Familie, ab der dritten Person 0,40 €.
Achtung bei den Fassungen. Mehrere Gemeinden stellen alte und geltende Sätze nebeneinander ins Netz. Waldmünchens Stammsatzung nennt bis heute 0,50 Euro, gültig sind 1,30 Euro. Bei Sankt Oswald-Riedlhütte stehen beide Fassungen in einer Datei, Seite 2 zeigt die überholten 1,60 statt 2,50 Euro. Wer die falsche Seite liest, rechnet mit dem falschen Betrag ab.

Skipässe

Die Tageskarte am Großen Arber ist die einzige Preisreihe der Region, die sich über acht Jahre lückenlos belegen lässt, jeweils an den archivierten Ständen der Betreiberseite. Sie stieg von 33,00 Euro im Winter 2017/18 auf 48,00 Euro im Winter 2025/26, ein Plus von 45,5 Prozent.

Großer Arber, Tageskarte Erwachsene. Für 2018/19 liegt kein archivierter Stand vor.
WinterTageskarte
2017/1833,00 €
2019/2035,00 €
2020/2136,00 €
2021/2236,00 €
2022/2339,00 €
2023/2442,00 €
2024/2545,00 €
2025/2648,00 €
Zwei Brüche im Vergleich. Bis 2022/23 gab es eine ermäßigte Seniorentageskarte, seit 2023/24 zahlen Senioren den vollen Preis. Und die Kinderaltersgruppe wurde von „6 bis 16“ auf „4 bis 16“ ausgeweitet. Gegenläufig: Die Kindersaisonkarte sank für 2025/26 von 230 auf 150 Euro.

Der Blick auf die ganze Region relativiert den Arber deutlich. Seine Talstation liegt auf 1.050 Metern, alle übrigen Gebiete beginnen zwischen 636 und 877 Metern. Entsprechend weit gehen die Preise auseinander, und zwei Lifte fahren gar nicht mehr.

Tageskarten Erwachsene im Winter 2025/26, Angaben der Betreiber.
GebietOrtTageskarteAnmerkung
Großer ArberBayerisch Eisenstein48,00 €Talstation 1.050 m, Gipfel 1.456 m
Mitterdorf / AlmbergPhilippsreut48,00 €40,00 € online, 44,00 € am Automaten
GeißkopfBischofsmais41,00 €sieben von neun Abfahrten beschneit
HohenbogenNeukirchen b. Hl. Blut32,00 €—
SilberbergBodenmais27,00 €im Januar und Februar 2026 wegen Schneemangels teilweise gesperrt
Pröller SkidreieckSankt Englmar26,00 €—
Predigtstuhl-ArenaSankt Englmar24,00 €—
Grün-MaibrunnSankt Englmar20,00 €—
KapellenbergSankt Englmar18,00 €—
Eck-RiedelsteinArrachoffenfür 2025/26 kein Preis belegbar, zuletzt 22,00 € im Winter 2024/25
HochpröllerSankt Englmaraußer Betriebseit der Saison 2022/23
GlasbergZwieselaußer Betriebseit dem Winter 2025/26
Wozu es keine Zahl gibt. Für Übernachtungspreise existiert keine belastbare Reihe auf Regionsebene, weder amtlich noch aus der Branche. Wir nennen deshalb keine. Ebenso wenig gibt es eine nachvollziehbare Reihe der Betriebstage am Großen Arber: Die einzige veröffentlichte Zahl für 2025/26 ist rechnerisch mit der Saisonspanne identisch, obwohl der Betreiber selbst eine Revisionspause angekündigt hatte.

Quellen: Bayerisches Landesamt für Statistik, Statistischer Bericht G IV 1 m, Tabellen 4, 6 und 8, Ausgaben 2016 bis 2025, sowie Eckdaten der Tourismusregionen 2023 und 2024. Kurbeitragssätze aus den Satzungen der Gemeinden in den Landkreisen Cham, Freyung-Grafenau, Passau, Regen und Straubing-Bogen. Betten- und Segmentwerte beziehen sich auf die vier Landkreise Regen, Freyung-Grafenau, Cham und Straubing-Bogen, die 82,15 Prozent der Übernachtungen der Region abdecken; die amtliche Gemeindeliste der Tourismusregion war nicht zu beschaffen. Segmentwerte nach Gemeindegruppen aus den Gemeindegruppen-Tabellen derselben Ausgabe und damit bayerische Werte. Skipreise von den Betreiberseiten und deren archivierten Ständen. Nächte je Ankunft, Mittel der Monatswerte, bettengewichtete Auslastung und die Herleitung der Kachel sind eigene Rechnungen und als solche gekennzeichnet.

PRESSE 2024 BIS 2026

Was in der Region berichtet wurde

Zehn Meldungen aus zweieinhalb Jahren, jede an der Quelle selbst gelesen und nicht aus einer Trefferliste übernommen. Medium, Datum und Adresse stehen dabei, damit Sie jede Angabe nachschlagen können.

Warum bei Wohnraum und Zweckentfremdung nichts steht. Acht regionale Titel waren nicht auswertbar: sieben schließen maschinelle Abrufe ausdrücklich aus, darunter die Passauer Neue Presse, idowa, die Mittelbayerische Zeitung und das Wochenblatt, einer war technisch nicht erreichbar. Genau über diese Titel läuft die kommunalpolitische Debatte der Region. Dass hier keine Meldung zu Wohnraum, Zweitwohnungssteuer oder Zweckentfremdung steht, ist deshalb eine Folge der Quellensperre und kein Beleg dafür, dass es nichts zu berichten gäbe.

Tourismus in Zahlen

Tourismusverband Ostbayern, PartnerNet · 26.02.2026

Touristische Bilanz 2025 der Ferienregion

Die Ferienregion Nationalpark Bayerischer Wald meldet für 2025 272.248 Gästeanreisen und 1.106.355 Übernachtungen, ein Plus von 5 Prozent bei den Ankünften und 4 Prozent bei den Übernachtungen. Die Aufenthaltsdauer liegt bei 4,06 Tagen, der Auslandsanteil stieg von 6 auf 8 Prozent. Geschäftsführer Robert Kürzinger dazu: „Mit nur 8 % Gästeanteil aus dem Ausland bleibt viel Spielraum nach oben.“ Bezugsraum ist die Ferienregion, nicht die amtliche Tourismusregion. Die 8 Prozent sind deshalb nicht mit dem amtlichen Auslandsanteil von 5,42 Prozent gleichzusetzen.

Tourismusverband Ostbayern, PartnerNet · 22.10.2025

Niederbayerns Tourismus: Starke Umsätze, aber weniger Gäste

Die dritte Auflage der Studie „Wirtschaftsfaktor Tourismus“ von IHK Niederbayern und Tourismusverband kommt für den IHK-Bezirk auf 2,7 Milliarden Euro Umsatz, 1,3 Milliarden Euro Wertschöpfung und ein Äquivalent von 45.300 Vollzeitarbeitsplätzen. IHK-Hauptgeschäftsführer Alexander Schreiner: „Im Vergleich zu 2017 ist die Zahl der Aufenthaltstage der Gäste in Niederbayern um fast zwölf Prozent zurückgegangen, bei den Tagesreisen ist der Rückgang noch deutlicher.“ Und zur Spreizung im Markt: „Während beispielsweise die niederbayerischen Premium-Wellnesshotels weiter wachsen, gerät die touristische Mitte unter Druck.“

maximal RADIO Niederbayern · 08.01.2025

Bodenmais will Tourismuszahlen pushen

Der größte Beherbergungsort der Region nennt 2024 „durchwachsen“: rund 175.000 Besucher, ein Rückgang um 2 Prozent gegenüber dem Vorjahr, bei den Übernachtungen ein ähnliches Bild. Für Marketingmaßnahmen stehen 110.000 Euro bereit.

Was Vermieter betrifft

Tourismusverband Ostbayern, PartnerNet · 20.04.2026

Volles Haus im Glasmuseum Frauenau

Bei der Vermieterversammlung der Ferienregion stellte Matthias Achatz von der Reif Systemtechnik eine neue digitale Gästekarte samt Reiseführer vor, dazu kamen die Landesausstellung 2026 in Freyung und die neuen Sommerangebote am Almberg. Alois Grobauer, Vorsitzender des Vermieterbeirates, sprach über steigende Spritpreise und hob die Vorteile des ÖPNV-Angebots und des GUTi hervor. Das ist die belegte Verbindung zwischen Gästekarte, Mobilität und Vermieterinteresse.

Nationalpark

Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald, PM 101/2025 · 14.11.2025

Tiefstand beim Borkenkäferholz

In der Managementzone fielen 2025 nur knapp 7.000 Festmeter Borkenkäferholz an, 2024 waren es noch fast 38.000 Festmeter. Nationalparkleiterin Ursula Schuster: „Trotz dieser erfreulichen Entwicklung hat das Thema natürlich auch weiterhin absolute Priorität in der Nationalparkverwaltung.“ Für Gastgeber im Umfeld des Parks ist das Landschaftsbild ein unmittelbar buchungswirksames Thema.

Verkehr

Bayerisches Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr · 01.05.2024

Reaktivierung Gotteszell bis Viechtach

Die Länderbahn ist für die RB 38 von Dezember 2025 bis Dezember 2034 beauftragt, der Probebetrieb endete zugunsten des Regelbetriebs. Durch den Stundentakt wächst das reguläre Nahverkehrsangebot Bayerns um 290.656 Zug-Kilometer im Jahr, erstmals mit kostenlosem WLAN. Verkehrsminister Christian Bernreiter: „Mir war wichtig, dass wir nach dem deutlichen Votum des Landtags jetzt schnell Nägel mit Köpfen machen.“

Wintersport

Landratsamt Freyung-Grafenau · 12.02.2026

Neue Liftanlagen im Skizentrum Mitterdorf offiziell eingeweiht

Am Almberg laufen seit den Weihnachtstagen 2025 eine neue Sechser- und eine Vierer-Sesselbahn. Das Investitionsvolumen beträgt rund 23,1 Millionen Euro, der Freistaat fördert mit rund 6,6 Millionen Euro aus dem Seilbahnförderprogramm; enthalten sind die Modernisierung der Beschneiung und die Vorbereitung einer Sommernutzung. Landrat Sebastian Gruber verweist auf „sehr erfreuliche Besucherzahlen“ im laufenden Winterbetrieb.

Da Hog’n, Florian Fink · 14.03.2025

Skizentrum Mitterdorf: Weiter Zwiespalt rund um den Almberg

Dieselbe Anlage aus der Gegenrichtung: Am 08.03.2025 hielt Mountain Wilderness eine Kundgebung ab. Skiverleiher Benjamin Denk schätzt seinen Kundenmix auf rund 70 Prozent Touristen und 30 Prozent Region. Skischulbetreiber Hubert Herzig: „Vom Sommertourismus kann man hier kaum leben.“ Zweckverbandsgeschäftsführer Bernhard Hain widerspricht dem Wort Ausbau: „Wir haben eine Modernisierung geplant. Wir haben keine zusätzlichen Lifte und keine zusätzlichen Pisten geplant.“

Glas

Da Hog’n · 21.05.2025

Eisch goes Zwiesel Fortessa Group: „Aufbruch in neue Ära“

Die Traditionsmarke Eisch aus Frauenau, seit 1946 am Markt, geht in die Zwiesel Fortessa Group über. 20 Beschäftigte bleiben am Standort Frauenau. Eberhard Eisch nennt den Zusammenschluss „ein Aufbruch in eine neue Ära“. Nach dem Ende von fünf Hütten zwischen 2008 und 2021 ist das eine der wenigen Meldungen aus der Glasbranche, die keinen Rückbau beschreibt.

Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Nr. 550/25 · 11.12.2025

Freistaat fördert Netzwerk Glas 2.0 und Faszinosum Glas Zwiesel

Beide Vorhaben zusammen erhalten rund 1,4 Millionen Euro. Der Umsatz der bayerischen Glasbranche lag 2024 bei rund 2,5 Milliarden Euro und damit 2,1 Prozent unter dem Vorjahr. Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Unsere Glasbetriebe stehen unter Druck, zeigen aber großen Mut und Innovationsbereitschaft.“

Was aus dem Zeitraum bewusst fehlt

Vier verbreitete Zahlen stehen hier nicht, weil sie nur in Auszügen von Suchmaschinen auftauchten und in keinem gelesenen Artikeltext: 14.000 fehlende Arbeitskräfte in Niederbayern, 68.000 Igelbus-Fahrgäste, 118 Skitage am Arber und die Fahrgastbilanz der Strecke Gotteszell nach Viechtach. Wer sie zitiert, zitiert eine Trefferliste.

Eine Zahl, die wir nicht führen

Die Ferienregion meldet für 2025 83 Prozent Wiederkommer und 87 Prozent Weiterempfehler, nach 66 und 71 Prozent im Jahr davor. Ein Sprung von 17 Punkten binnen eines Jahres bei 978 Befragten spricht eher für eine geänderte Frage oder Stichprobe als für einen tatsächlichen Qualitätssprung. Wir führen ihn deshalb nicht als Beleg.

RECHT UND PFLICHTEN

Rechtliche Rahmenbedingungen im Bayerischen Wald

Kurtaxe und Gästebeitrag

Im Bayerischen Wald fällt pro Gast und Übernachtung die Kurabgabe an. Sie wird vom Vermieter eingezogen und an die Gemeinde abgeführt. Die Abführung erfolgt monatlich an die jeweilige Gemeinde, einschließlich der GUTi-Abrechnung. Das GUTi, ausgeschrieben Gästeservice Umwelt-Ticket, ist dabei kein Zusatzprodukt, das ein Vermieter einkauft. Es wird über eine Umlage aus dem Kurbeitragsaufkommen der Gemeinde finanziert und liegt als Logo auf der jeweiligen örtlichen Gästekarte. Seit dem 01.01.2024 führt die Gemeinde dafür 55 Cent Tarifumlage und 1 Cent Verwaltungsumlage je Übernachtung ab, zuvor waren es 40 Cent; beschlossen wurde dieser Satz ausdrücklich nur für ein Jahr. Der Gastgeber zahlt davon nichts unmittelbar, er zieht den Kurbeitrag ein und haftet der Gemeinde gegenüber für dessen vollständigen Eingang. Favorent übernimmt die komplette Abwicklung einschließlich der Ausgabe der Gästekarte.

Ortsspanne: 0,60 Euro in Hauzenberg bis 3,60 Euro in Bodenmais und Zwiesel, je Person und Übernachtung. Eine Saisonstaffel führt von 26 geprüften Orten nur Neukirchen beim Heiligen Blut, und dort ist der Winter mit 1,00 Euro die günstigere Hälfte des Jahres. Die zwei Sätze in Bodenmais (3,60 und 3,30 Euro) und in Viechtach (3,00 und 2,60 Euro) sind weder eine Saison- noch eine Bezirksstaffel: Der höhere Satz gilt für Übernachtungsgäste, der niedrigere für Tagesgäste ohne Übernachtung. Kinderfreigrenzen: zwei Regelungen. In 20 Orten endet die Beitragsfreiheit mit der Vollendung des 6. Lebensjahres, in sechs Orten erst mit der des 16. Fünf dieser sechs liegen im Landkreis Cham. Eine Abgabe zahlt der Vermieter selbst: Der Fremdenverkehrsbeitrag nach Art. 6 BayKAG beträgt in Zwiesel ab dem 01.01.2026 0,64 Euro je Übernachtung und in Bodenmais 0,40 Euro. Bad Hindelang im Allgäu verlangt 0,30 Euro. Der Bayerische Wald ist an dieser Stelle also die teurere Region, und diese Position gehört in jede Ertragsrechnung.

Meldepflicht und Meldeschein

Seit dem 01.01.2025 gilt der besondere Meldeschein nach § 29 BMG nur noch für ausländische Gäste; für deutsche Gäste hat ihn das Vierte Bürokratieentlastungsgesetz abgeschafft. Bei ausländischen Gästen werden weiterhin Name, Anschrift, Ausweisdaten und Aufenthaltsdauer erfasst. Damit ist die Meldepflicht aber nicht erledigt, denn die kommunale Kurbeitragssatzung verlangt eine eigene, davon unabhängige Meldung. In Bodenmais, Grafenau und Viechtach greift die elektronische Meldepflicht schon ab zehn Betten und nicht erst ab hundert. Auch die Fristen gehen auseinander: Bodenmais verlangt die Meldung bis 12:00 Uhr am Tag nach der Anreise, Viechtach und Spiegelau innerhalb eines Tages nach der Abreise, Grafenau und Waldkirchen innerhalb von zwei Tagen. Frauenau rechnet nach seiner Satzung von 2005 jeden Meldeschein ohne Abreisedatum automatisch mit 30 Tagen ab. Für den vollständigen Eingang des Kurbeitrags haftet in jeder geprüften Satzung der Vermieter. Favorent übernimmt die gesamte Abwicklung elektronisch, sodass Sie als Eigentümer keine administrativen Lasten tragen.

Zweckentfremdung und Genehmigung

Das bayerische Zweckentfremdungsgesetz ist eine Ermächtigung und kein Verbot: Es wirkt erst, wenn eine Gemeinde eine eigene Satzung erlässt. Im Bayerischen Wald greift es derzeit nirgends, und das ist amtlich belegbar. In der Gebietskulisse der Mieterschutzverordnung vom 16.12.2025 steht aus Niederbayern und der Oberpfalz keine einzige Gemeinde der Region, und die Arbeitshilfe des Staatsministeriums nennt genau diese Kulisse als starkes Indiz für die Satzungsbefugnis. Ohne Satzung ist auch das neue Registrierungsverfahren nach Art. 2a ZwEWG ausgeschlossen; die Liste der Bundesnetzagentur führte mit Stand 13.08.2026 zehn Kommunen bundesweit, darunter keine bayerische. Wir prüfen die Lage vor Aufnahme einer Vermietung dennoch für jede Gemeinde einzeln, weil kommunales Satzungsrecht sich jährlich ändert. Vor allem aber prüfen wir die genehmigte Nutzung Ihres Objekts, denn dort liegt in dieser Region das tatsächliche Bußgeld- und Untersagungsrisiko.

Steuerreporting für Sie

Umsatzsteuer, Einkommensteuer, Kleinunternehmer-Regelung: Wir liefern Ihnen monatlich eine konsolidierte Abrechnung, die Ihr Steuerberater oder Sie selbst direkt ins Jahres-Reporting übernehmen können. Inklusive Betriebsausgaben-Zuordnung und Kurtaxe-Nachweisen.

Hinweis: Diese Angaben sind eine allgemeine Orientierung. Die konkreten Regelungen in Ihrer Gemeinde können abweichen und sich jährlich ändern. Favorent prüft vor Übernahme Ihrer Immobilie die aktuelle Kurabgabesatzung und die lokalen Sondervorschriften. Dieser Text ersetzt keine Rechtsberatung.

RECHT UND ABGABEN

Was Eigentümer im Bayerischen Wald rechtlich beachten müssen

26 Kurbeitragssatzungen, zehn davon im Landkreis Freyung-Grafenau am Wortlaut geprüft. Das Ergebnis widerspricht mehreren Faustregeln, die in der Branche kursieren.

Kurbeitrag: zwei Altersgrenzen, und sie folgen der Landkreisgrenze

Die verbreitete Auskunft, Kinder seien bis 18 vom Kurbeitrag befreit, trifft in keinem einzigen geprüften Ort zu. Belegt sind zwei Grenzen, und sie verteilen sich fast sauber auf die Landkreise.

Vollendung des 6. Lebensjahres: 20 Orte

Bayerisch Eisenstein, Bodenmais, Frauenau, Freyung, Grafenau, Hauzenberg, Hohenau, Hohenwarth, Lam, Mauth, Neuschönau, Philippsreut, Regen, Sankt Englmar, Sankt Oswald-Riedlhütte, Spiegelau, Viechtach, Waldkirchen, Waldmünchen und Zwiesel. Dazwischen liegt in fast allen dieser Orte eine Jugendstufe zum halben Satz, die mit 16 endet.

Vollendung des 16. Lebensjahres: 6 Orte

Arrach, Blaibach, Grafenwiesen, Haidmühle, Neukirchen b. Hl. Blut und Rimbach. Fünf davon liegen im Landkreis Cham. Diese Orte haben gar keine Jugendstufe: unter 16 ist alles frei, ab 16 gilt sofort der volle Satz.

Für ein Familienobjekt macht das einen spürbaren Unterschied. Eine vierköpfige Familie mit zwei Kindern von 8 und 13 Jahren zahlt in Bodenmais bei sieben Nächten 75,60 Euro Kurbeitrag, in Neukirchen beim Heiligen Blut im Winter 14,00 Euro. Das ist kein Rechenfehler, sondern die Folge zweier verschiedener Satzungssysteme.

Woher die Verwechslung kommt. Art. 7 Abs. 2 Satz 5 BayKAG nennt für die Zweitwohnungspauschale „Kinder bis zur Vollendung des 16. Lebensjahres“. Diese Zahl steht in elf der geprüften Satzungen, aber immer nur dort und niemals als Befreiungsgrenze des Tagesbeitrags. Wer die beiden Stellen verwechselt, rechnet systematisch falsch.
Und noch eine Abweichung. Der volle Erwachsenensatz beginnt in Sankt Oswald-Riedlhütte, Spiegelau und Waldmünchen erst mit 18 statt mit 16. In Spiegelau widerspricht sich die Satzung dabei selbst: § 7 Abs. 1 spricht vom 18. Lebensjahr, § 7 Abs. 2 staffelt nach dem 16. Für Grafenwiesen ist offen, ob die Änderungssatzung von 2024 die Grenze von 16 auf 6 verschoben hat.

Die Saisonstaffel gibt es, aber genau einmal

Auch die zweite Faustregel hält nicht. Eine nach Jahreszeiten gestaffelte Kurabgabe führt in der ganzen geprüften Region ein einziger Ort. Und sie läuft genau andersherum, als man es in einem Wintersportort erwarten würde.

Neukirchen beim Heiligen Blut, § 4 Abs. 2: „a) in der Zeit vom 01.11. bis 31.03. eines jeden Jahres für Personen ab dem vollendeten 16. Lebensjahr 1,00 €“, „b) in der Zeit vom 01.04. bis 31.10. eines jeden Jahres für Personen ab dem vollendeten 16. Lebensjahr 2,00 €“.Im Winter kostet der Kurbeitrag also die Hälfte. Ausgerechnet der Hohenbogen-Ort behandelt den Winter als Nebensaison, und das deckt sich mit den amtlichen Auslastungszahlen.

Der einzige Ort mit der gegenläufigen Staffel war Haidmühle: 1,00 Euro vom 16.04. bis 14.12., 1,20 Euro vom 15.12. bis 15.04. Diese Regelung wurde durch die 2. Änderungssatzung vom 21.12.2020 zum 01.01.2021 ersatzlos gestrichen. Seither gilt dort ein Einheitssatz von 1,50 Euro. Wer nur die Stammsatzung liest, berichtet einen Zustand, den es seit über fünf Jahren nicht mehr gibt.

Klauseln, mit denen kaum jemand rechnet

Die Satzungen der Region enthalten Regelungen, die auf keiner anderen Regionenseite vorkommen. Sieben davon sind für Eigentümer unmittelbar relevant.

  • Sankt Englmar: „Bei Personen, die mehr als 28 Tage am Stück kurbeitragspflichtig sind, reduziert sich der zu zahlende Kurbeitrag um 50 %.“ Für Dauergäste und für Eigentümer, die selbst länger bleiben, ist das bares Geld.
  • Lam: Teilnehmer an Tagungen und Seminaren zahlen 0,50 Euro, wenn mindestens die Hälfte des Programms beruflichen Zwecken dient.
  • Waldkirchen: Kinder sind frei, „ebenso wie bei Familien ab der 5. Person“. Berufsreisende sind ausdrücklich befreit, müssen aber trotzdem gemeldet werden.
  • Philippsreut: Die Zweitwohnungspauschale beträgt 15 Euro im Jahr und ist fakultativ. Dazu kommen eine Einheimischenregel für unentgeltlich aufgenommene Verwandte und die Befreiung ab einem Grad der Behinderung von 50.
  • Waldmünchen: Dauercamper zahlen eine Jahrespauschale von 30,00 Euro, Begleitpersonen die Hälfte.
  • Hauzenberg: Der Beitrag staffelt sich nach der Personenzahl einer Familie. Ab der dritten Person sind es 0,40 Euro.
  • Grafenau: Gläubiger des Kurbeitrags ist nicht die Stadt, sondern der Zweckverband Sport und Erholung. Wer an die Stadtkasse überweist, zahlt an den Falschen.

Schwerbehinderung: drei verschiedene Schwellen

Blaibach und Waldmünchen befreien bereits ab einem Grad der Behinderung von 70, Bayerisch Eisenstein und Sankt Englmar ab 80, teils nur ermäßigt. Lam, Neukirchen b. Hl. Blut und Rimbach verlangen dagegen 100. Philippsreut befreit schon ab 50.

Zwei Kurgebiete sind kleiner als die Gemeinde

In Bayerisch Eisenstein ist der 1978 eingegliederte Ortsteil Regenhütte ausdrücklich vom Kurgebiet ausgenommen. In Waldmünchen waren es bis 2011 elf Gemeindeteile; seit der Änderungssatzung vom 13.12.2011 gilt das gesamte Stadtgebiet.

Fremdenverkehrsbeitrag: was der Vermieter selbst zahlt

Den Kurbeitrag zieht der Vermieter beim Gast ein und führt ihn ab. Der Fremdenverkehrsbeitrag nach Art. 6 BayKAG ist etwas anderes: Ihn schuldet der Vermieter selbst, bemessen am Gewinn und am steuerbaren Umsatz aus dem Fremdenverkehr. Die beiden werden regelmäßig verwechselt, und nur einer von beiden schmälert Ihren Ertrag.

Landkreis Freyung-Grafenau, zehn Orte am Satzungswortlaut geprüft. Die Vorauszahlung wird auf den späteren Bescheid angerechnet.
OrtBeitragssatzVorauszahlung je Übernachtung
Hohenau3 %0,13 €
Mauth4 v. H.0,25 €
Neuschönau4 v. H.keine
Spiegelau4 v. H.0,16 €
Sankt Oswald-Riedlhütte5 v. H.0,26 €
Freyung6 v. H.0,10 €
Waldkirchen6 v. H.0,20 €
Grafenau6,5 v. H.keine
Haidmühleerhebt keinen—
Philippsreuterhebt keinen—

Dass Haidmühle und Philippsreut keinen Fremdenverkehrsbeitrag erheben, ist keine Vermutung aus einer erfolglosen Suche. Es ergibt sich aus dem jeweils vollständigen Ortsrechtsverzeichnis, in dem eine solche Satzung schlicht nicht vorkommt. Und anders als im Allgäu gibt es hier keinen lebenden D-Mark-Restposten: Spiegelaus 0,30 DM je Übernachtung wurden zum 01.01.2002 auf 0,16 Euro umgestellt.

Zweitwohnungssteuer

Fünf der zehn geprüften Orte erheben eine Zweitwohnungssteuer. Der für Kapitalanleger entscheidende Punkt ist unangenehm: In allen fünf Satzungen fehlt eine ausdrückliche Herausnahme der reinen Kapitalanlage. Die Abgrenzung läuft überall nur über die Formulierung, dass jemand die Wohnung „zu seiner persönlichen Lebensführung“ innehat, gefolgt von dem Satz, dass eine vorübergehende Überlassung an Dritte der Zweitwohnungseigenschaft nicht entgegensteht.

Zweitwohnungssteuer im Landkreis Freyung-Grafenau. Belegte Fehlanzeigen: Haidmühle, Neuschönau, Philippsreut, Sankt Oswald-Riedlhütte und Waldkirchen erheben keine.
OrtSteuersatz und MaßstabErmäßigung bei begrenzter Verfügbarkeit
Freyung10 v. H. der Jahresnettokaltmiete2 Wochen / 1 Monat / 2 Monate
Grafenau10 v. H. der Jahresnettokaltmiete2 Wochen / 1 Monat / 2 Monate
Mauth10 v. H. der Jahresnettokaltmiete1 / 3 / 6 Monate, nach der Eigennutzungsmöglichkeit
Spiegelau10 v. H. der Jahresnettokaltmiete2 Wochen / 1 Monat / 2 Monate
Hohenau4,00 € je m² für die ersten 50 m², darüber 3,50 € je m²2 Wochen / 1 Monat / 2 Monate

Hohenau fällt aus dem Rahmen. Dort wird nicht nach der Jahresnettokaltmiete besteuert, sondern nach der Wohnfläche. Das ist ein völlig anderes System, und es trifft große Wohnungen mit niedriger Miete deutlich härter als der Prozentsatz der Nachbargemeinden. Die vier übrigen Orte staffeln die Ermäßigung nach dem Muster 25, 50 und 75 vom Hundert. Mauth ist dabei spürbar großzügiger und knüpft an die Eigennutzungsmöglichkeit an statt an die tatsächliche Verfügbarkeit.

Eine Ausnahme, allerdings nur auf Auslegungsebene. Das Informationsblatt der Gemeinde Mauth nennt vermietete Eigentumswohnungen ausdrücklich als keine Zweitwohnungen im Sinne der Satzung. Das ist Verwaltungspraxis und steht im Satzungstext nicht. Verlassen Sie sich darauf nicht ohne schriftliche Bestätigung der Gemeinde.

Zweckentfremdung: eine Ermächtigung, die hier niemand nutzt

Das Gesetz über das Verbot der Zweckentfremdung von Wohnraum vom 10.12.2007 wirkt nicht von selbst. Es erlaubt Gemeinden, in denen die Versorgung mit Mietwohnungen besonders gefährdet ist, durch eigene Satzung eine Genehmigungspflicht einzuführen. Die Satzung gilt jeweils höchstens fünf Jahre. Wo sie besteht, liegt eine Zweckentfremdung nach Art. 1 Satz 2 Nr. 3 vor, sobald Wohnraum mehr als insgesamt acht Wochen im Kalenderjahr für Fremdenbeherbergung genutzt wird. Ohne kommunale Satzung greift davon nichts.

Für den Bayerischen Wald ist die Antwort deshalb nicht „vermutlich nicht betroffen“, sondern belegbar. Vier Primärquellen greifen ineinander.

  • Die staatliche Gebietskulisse kennt die Region nicht. In der Begründung der Mieterschutzverordnung vom 16.12.2025 stehen 290 Gemeindeschlüssel. Aus Niederbayern sind es fünf Gemeinden, aus der Oberpfalz drei. Keine einzige aus den Landkreisen Regen, Freyung-Grafenau, Cham, Deggendorf, Passau oder Straubing-Bogen, und auch die kreisfreien Städte Passau und Straubing fehlen.
  • Diese Kulisse ist die Eintrittskarte. Die Arbeitshilfe des Bayerischen Staatsministeriums für Wohnen, Bau und Verkehr nennt sie wörtlich ein „starkes Indiz“ dafür, dass eine Gemeinde zum Erlass einer Zweckentfremdungssatzung berechtigt ist. Wo das Indiz fehlt, müsste die Gemeinde den angespannten Markt eigens darlegen und begründen.
  • In 14 Ortsrechtsverzeichnissen der Region steht keine. Deggendorf, Passau, Straubing, Cham, Regen, Zwiesel, Bodenmais, Grafenau, Freyung, Viechtach, Sankt Englmar, Bayerisch Eisenstein, Waldkirchen und Bad Kötzting wurden Satzungstitel für Satzungstitel durchgesehen.
  • Und ohne Satzung gibt es auch kein Registrierungsverfahren. Der neue Art. 2a ZwEWG, gültig ab 01.04.2026, lässt es ausdrücklich nur „in einer Satzung nach Art. 1 Satz 1“ zu. Die Liste der Kommunen mit Registrierungspflicht führte bei der Bundesnetzagentur mit Stand 13.08.2026 zehn Einträge bundesweit: acht in Nordrhein-Westfalen, dazu Hamburg und Berlin. Keine bayerische Kommune.
Wir schreiben „keine ist belegt“ und nicht „es gibt keine“. Die Region hat rund 150 Gemeinden, geprüft sind die 14 größten und touristisch wichtigsten. Für Straubing führt das Onlineverzeichnis nur 13 Einträge und ist erkennbar eine Auswahl; dort ist die Fehlanzeige nicht belastbar. Und die Gebietskulisse der Mieterschutzverordnung ist Mietrecht, nicht Zweckentfremdungsrecht. Sie ist ein Indiz für die Satzungsbefugnis und nicht deren Tatbestand.
Zu den Bußgeldern, die dabei gern zitiert werden. Der Rahmen von 500.000 Euro stammt nicht aus der Novelle 2026, sondern aus dem Änderungsgesetz vom 19.06.2017. Neu ist ein zweiter Rahmen bis 50.000 Euro für Verstöße gegen die Registrierungspflicht, gültig ab 01.04.2026. Beide Tatbestände setzen eine kommunale Zweckentfremdungssatzung voraus, und in der Region greift derzeit keiner von beiden.

Das echte Risiko läuft andersherum, und dazu gibt es ein Urteil aus der Region

Im Bayerischen Wald ist das belegte Rechtsrisiko nicht, dass jemand eine Ferienwohnung nicht betreiben dürfte. Es ist das Gegenteil: dass eine genehmigte Ferienwohnung nicht dauerhaft bewohnt werden darf. Das Verwaltungsgericht Regensburg entschied das am 24.09.2024 im Verfahren RN 6 K 22.2240; der Bayerische Verwaltungsgerichtshof bestätigte es am 17.10.2025 im Verfahren 15 ZB 25.22.

Das Landratsamt Straubing-Bogen hatte Eigentümern untersagt, ihre Appartements dauerhaft zu vermieten. Das Haus liegt im Geltungsbereich eines Bebauungsplans, der ein Sondergebiet für den gewerblichen Fremdenverkehr festsetzt, beschlossen am 06.11.1973 und genehmigt am 16.09.1976. Aus den Anhörungsbögen ergab sich, dass knapp die Hälfte der Appartements zu dauernden Wohnzwecken genutzt wurde. Die Klägerin hatte ihre Einheit 2020 in vermietetem Zustand notariell erworben und verlor das Verfahren.

„Die Befugnis der Bauaufsichtsbehörde, auf die Einhaltung der öffentlich-rechtlichen Vorschriften zu achten, kann nicht verwirkt werden. Das schlichte Unterlassen bauaufsichtlichen Einschreitens (passive Duldung) kann den Erlass einer Nutzungsuntersagungsanordnung ohne das Hinzutreten besonderer, einzelfallbedingter Umstände nicht hindern.“VG Regensburg, Urteil vom 24.09.2024, RN 6 K 22.2240. Fünfzig Jahre Duldung heilen also nichts.
  • Ferienwohnen ist kein Wohnen. § 13a BauNVO definiert Ferienwohnungen als Räume für einen ständig wechselnden Kreis von Gästen. Es fehlt die auf Dauer angelegte Häuslichkeit, deshalb sind sie keine Wohngebäude.
  • Der Umschlag in Dauerwohnen ist eine genehmigungspflichtige Nutzungsänderung, auch wenn kein Stein bewegt wird.
  • Eine Mischung aus Ferien- und Dauerwohnen muss im Bebauungsplan ausdrücklich festgesetzt sein. Steht sie nicht drin, gilt sie nicht.
  • Beim Kauf einer vermieteten Einheit zählt die genehmigte Nutzung, nicht der Zustand, in dem Sie das Objekt übernehmen.

Was beim Kauf greift: vier Vorkaufsrechte in Bodenmais

Eine Satzung nach § 22 BauGB, die schon die Begründung oder Teilung von Wohnungseigentum genehmigungspflichtig macht, ist in der Region nicht belegt. Belegt ist etwas anderes, das beim Kauf ebenso unmittelbar wirkt: Bodenmais hat vier Satzungen über ein besonderes Vorkaufsrecht nach § 25 BauGB, für den Historischen Ortskern vom 18.02.2020, für die Achse Rathaus, Bahnhofsweg und Marktplatz vom 12.05.2020, für den Bereich Kindergarten und Schule sowie für den Umgriff des Silberberg Bade- und Saunaparks vom 12.05.2020. Zu jeder gehört ein farbig markierter Lageplan als Satzungsbestandteil.

Ein besonderes Vorkaufsrecht greift beim Kaufvertrag und nicht erst bei der Vermietung. Wer im markierten Gebiet kauft, muss damit rechnen, dass die Gemeinde in den Vertrag eintritt; der Notar holt vor der Abwicklung ein Negativzeugnis ein. Für die Zeitplanung eines Erwerbs ist das der praktisch wichtigere Punkt.

Was dabei ungeprüft bleibt. Ob im Geltungsbereich dieser vier Satzungen Wohn- oder Ferienimmobilien liegen, ist nicht geprüft. Zwiesel und Cham führen ebenfalls Vorkaufsrechtssatzungen, dem Namen nach für Bahnhofs- und Gewerbeflächen. Und für rund 136 Gemeinden der Region liegt zu beidem, Zweckentfremdung wie § 22 BauGB, überhaupt keine Prüfung vor.

ANGEBOT UND STRUKTURWANDEL

Was die Region zu bieten hat, und was sie verloren hat

Wer die Zahlen aus dem vorigen Abschnitt verstehen will, muss beides ansehen. Der Bayerische Wald hat Anziehungspunkte, die anderswo fehlen. Und er hat in fünfzehn Jahren eine ganze Industrie verloren.

Was die Region trägt

Sechs Anziehungspunkte lassen sich mit Jahreszahl und Quelle belegen. Sie sind der Grund, warum eine Ferienwohnung hier überhaupt eine Nachfrage findet, und sie taugen für die Vermarktung deutlich besser als die üblichen Landschaftsformeln.

Nationalpark Bayerischer Wald

1970 gegründet und damit der erste Nationalpark Deutschlands. Er ist bis heute der Anker des Regionstourismus.

Baumwipfelpfad Neuschönau

Der Rundweg in Baumkronenhöhe am Nationalparkzentrum Lusen zieht Familien an, die mit einer Wanderung allein nicht zu gewinnen sind.

Großer Arber

Mit 1.456 Metern der höchste Berg der Region. Die Talstation liegt auf 1.050 Metern, alle übrigen Skigebiete beginnen zwischen 636 und 877 Metern.

Glasstraße

Rund 250 Kilometer durch 40 Orte in acht Landkreisen, getragen vom Tourismusverband Ostbayern. Ein Thema, das die Region als einzige in Deutschland besetzt.

Glasmuseum Frauenau

1975 eröffnet, 2005 als Neubau, seit 2014 in der Obhut des Freistaats. Dazu die Gläsernen Gärten mit über 30 Großskulpturen.

Glasfachschule Zwiesel

1904 gegründet, das erste staatliche berufliche Schulzentrum für Glas in Deutschland. Rund 300 Schülerinnen und Schüler.

Zwei Namen, die gern verwechselt werden. Das „Gläserne Herz“ ist der Beiname von Frauenau, nicht von Arnbruck. Arnbruck firmiert ausschließlich als „DAS GLASDORF“. Wer im Exposé den falschen Ort nennt, verliert vor Ort sofort an Glaubwürdigkeit.

Die Glasindustrie der Kernregion ist erloschen

Das ist der Teil, den Tourismusbroschüren auslassen. Zwischen 2008 und 2021 hat die Kernregion ihre gesamte industrielle Glasproduktion verloren, in dreizehn Jahren und in fünf Schritten.

Angaben der Unternehmen, der Gemeinden und der regionalen Presse.
BetriebOrtEndeAnmerkung
Kristallglasfabrik SpiegelauSpiegelau2008—
Glasfabrik RiedlhütteSankt Oswald-Riedlhütte23.12.2009„Eine fast 580-jährige Glastradition ist zu Ende“, schrieb die Gemeinde.
Nachtmann/Riedel, Werk FrauenauFrauenau31.10.2018Angekündigt bereits im Mai 2015, vollzogen erst dreieinhalb Jahre später.
Glashütte „Alte Kirche“LohbergEnde 2019Die letzte Hütte an der Glasstraße im Landkreis Cham. In Lohberg wurde seit 1538 Glas geschmolzen.
Glasmanufaktur Freiherr von PoschingerFrauenau30.11.2021Nach 453 Jahren. Gegründet 1568.

Was das an einem einzelnen Ort bedeutet, zeigt Riedlhütte. Betroffen waren rund 180 der 210 Beschäftigten, nur dreißig bekamen ein Versetzungsangebot nach Weiden. Eine zweite Quelle spricht von 250 verlorenen Arbeitsplätzen. Ende der 1980er Jahre hatte dasselbe Werk nach Angaben der Gemeinde über 800 Beschäftigte. In Frauenau waren es bei der Ankündigung 2015 noch rund 200 und bei der Schließung im Oktober 2018 nur noch 80.

Zwei amtliche Websites sind hier veraltet. Die Glasstraße des Tourismusverbands führt die Poschinger-Hütte bis heute als produzierend, und die Gemeinde Frauenau schreibt, die Familie betreibe sie „bis heute in 15. Generation“. Beides stimmt seit dem 30.11.2021 nicht mehr. Wer von dort abschreibt, veröffentlicht einen Zustand, den es seit fünf Jahren nicht mehr gibt.

Und die Lifte werden weniger

  • Ski Eck in Arrach stellt ab der Saison 2016/17 den Flutlichtbetrieb ein. Für 2025/26 ist kein Tageskartenpreis mehr belegbar.
  • Hochpröller in Sankt Englmar wird seit dem Winter 2022/23 auf der Seite der Liftbetreiber als „Nicht in Betrieb!“ geführt, bestätigt in der amtlichen Winter-Info 2024/2025.
  • Der Glasberg-Lift in Zwiesel wurde im Winter 2025/26 nicht mehr in Betrieb genommen. Er kostete die Stadt jedes Jahr über 60.000 Euro.
  • Am Silberberg in Bodenmais meldete der Betreiber am 14.01. und am 07.02.2026 mitten in der Hochsaison gesperrte Pisten wegen Schneemangels.
Der Stadtrat begründete die Stilllegung in Zwiesel mit den milden Wintern der letzten Jahre. Im Frühjahr sollte entschieden werden, ob der Lift endgültig schließt.Regionalfunk, 26.09.2025. Wie die Entscheidung ausgefallen ist, war bis zur Erstellung dieser Seite nicht zu ermitteln.

Auffällig ist, wo das hinführt. Die beiden Orte mit dem schwächsten Februar sind genau die, deren Lifte stillstehen: Sankt Englmar und Zwiesel. Der Ort mit dem stärksten Winter ist Philippsreut, das einzige Gebiet, dessen Betreiber schreibt, alle Abfahrten seien beschneit. Nicht die Höhe entscheidet also, sondern die Schneesicherheit: Bayerisch Eisenstein liegt am höchsten Berg und kommt im Februar auf 77 Prozent des Augustwerts, Bischofsmais mit 350 Metern weniger auf 84 Prozent.

Ehrlich bleiben. Grafenau erreicht 80 und Drachselsried 75 Prozent, beide ohne jedes Skigebiet. Der Februarwert misst also nicht den Wintersport, sondern nur, wie gut ein Ort im Winter belegt ist. Als Rangfolge taugt er, als Wintersportindikator nicht.

Die Gegenrichtung gehört dazu

Theresienthal ist der Vorzeigefall einer Wiederbelebung. 1836 gegründet, 2000 und 2001 in der Insolvenz, das Ensemble seit 2003 unter Denkmalschutz und im August 2004 wiedereröffnet. Produziert wird vollständig von Hand.

Zwiesel Glas wächst sogar. Am Hauptstandort und in Ungarn fertigen rund 800 Mitarbeitende bis zu 60 Millionen Gläser im Jahr. 2025 wurde das Unternehmen zum neunten Mal in Folge als Weltmarktführer im Segment Kristallglas für die gehobene Hotellerie ausgezeichnet. Zum 01.10.2025 kam die Frauenauer Marke EISCH in die Gruppe, also Konsolidierung statt Schließung.

Und das Handwerk selbst hat den Sprung geschafft, den die Industrie nicht geschafft hat. Seit dem 06.12.2023 steht die manuelle Glasfertigung auf der Repräsentativen Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit, gemeinsam beantragt von sechs Ländern. Frauenau ist seit 2025 mit dem „Glas Kultur Campus“ als Gutes Praxisbeispiel eigens eingetragen.

Was hier bewusst nicht steht. Erstens keine Zahl heute produzierender Glashütten: Weder das Landesamt für Statistik noch die Industrie- und Handelskammer noch der Tourismusverband beziffern das. Belegt sind einzelne Betriebe mit eigenem Ofen, nämlich Zwiesel Glas und die Kristallglasmanufaktur Theresienthal in Zwiesel, die Glashütte Valentin Eisch in Frauenau, JOSKA Kristall in Bodenmais, Weinfurtner DAS GLASDORF in Arnbruck und die Grenzglashütte in Bayerisch Eisenstein. Dazu kommen kleinere Hütten und Studios. Zweitens ist Glas kein UNESCO-Welterbe, sondern immaterielles Kulturerbe. Das ist etwas anderes, und die Verwechslung fällt in der Region auf.

Für Eigentümer ist die Lage damit klarer, als sie zunächst wirkt. Die Region verliert Arbeitsplätze und Lifte, aber sie gewinnt an Profil: Nationalpark, Glashandwerk mit Welterbestatus, Ruhe. Das ist ein anderes Gästeversprechen als vor zwanzig Jahren, und es spricht andere Menschen an. Wer sein Objekt weiterhin als Skiquartier bewirbt, verkauft ein Produkt, das die Region nur noch an wenigen Orten liefern kann.

Quellen: Angaben der Unternehmen Zwiesel Glas, Theresienthal und Nachtmann/Riedel, der Gemeinden Frauenau, Lohberg und Sankt Oswald-Riedlhütte, des Tourismusverbands Ostbayern (Glasstraße), der Deutschen UNESCO-Kommission (Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes) sowie der Liftbetreiber und ihrer archivierten Seitenstände. Auslastungswerte je Gemeinde: Bayerisches Landesamt für Statistik, Statistischer Bericht G IV 1 m, Tabelle 6, Monatsausgaben 2025.

GÄSTE UND QUELLMÄRKTE

Wer im Bayerischen Wald bucht

Über die Gäste dieser Region gibt es weniger belastbare Daten, als in der Branche kursiert. Was amtlich belegt ist, steht hier vollständig, samt der drei Stellen, an denen die naheliegende Erzählung an den eigenen Zahlen der Region scheitert.

Die Gäste bleiben nicht aus, sie bleiben kürzer

Das ist der Befund, der für Eigentümer am meisten zählt, und er stammt aus der amtlichen Erhebung für Betriebe unter zehn Betten und Privatquartiere. Verglichen sind fünf Landkreise über zehn Jahre, 2014 gegen 2024. Der Landkreis Deggendorf hat nur eine prädikatisierte Gemeinde und ist deshalb nicht auswertbar.

−2,3 %

Ankünfte
2014 gegen 2024, fünf Landkreise

−26,2 %

Übernachtungen
im selben Zeitraum

7,13 auf 5,39

Tage je Aufenthalt
ein Rückgang um 24,4 Prozent

Die Zahl der Buchungen ist also praktisch gleich geblieben, die Zahl der verkauften Nächte je Buchung nicht. Für ein einzelnes Objekt heißt das: annähernd gleicher Belegungsdruck bei deutlich mehr Wechseln. Mehr Anreisen, mehr Endreinigungen, mehr Übergaben und mehr Gästekommunikation für denselben Jahresumsatz. Genau an dieser Stelle entscheidet sich, ob ein Objekt nebenbei zu führen ist oder eine Verwaltung braucht.

Übernachtungen in Betrieben unter zehn Betten und in Privatquartieren, Veränderung 2014 gegen 2024. Eigene Auswertung der amtlichen Kleinbeherbergungsstatistik.
LandkreisVeränderung 2014 auf 2024
Freyung-Grafenau+3,6 %
Straubing-Bogen−5,3 %
Cham−7,3 %
Regen−26,1 %
Passau−62,3 %
fünf Landkreise zusammen−26,2 %
Bayern insgesamt−8,9 %
Der Satz „im Bayerischen Wald sterben die Privatvermieter aus“ ist widerlegbar. Freyung-Grafenau hat in diesen zehn Jahren zugelegt, Passau hat fast zwei Drittel verloren. Wer die Region über einen Kamm schert, bekommt von jedem einzelnen Landkreis eine andere Antwort. Dazu kommt eine Einschränkung der Erhebung selbst: Sie war freiwillig und fand nur in prädikatisierten Gemeinden statt. Acht der 48 Gemeinden haben glatt null gemeldet, ein Teil des Rückgangs kann also Meldeverhalten sein.
Diese Reihe endet mit dem Berichtsjahr 2024. Bayern war das einzige Land, das die Kleinvermieter freiwillig miterhoben hat. Mit dem Zweiten Modernisierungsgesetz vom 23.12.2024 ist die Rechtsgrundlage zum 01.01.2025 entfallen. Die Dezemberausgabe 2024 des amtlichen Berichts hat 143 Seiten und eine Tabelle zur Kleinbeherbergung, die Ausgabe 2025 hat 118 Seiten und keine mehr. Wer diese Zahlen sauber dokumentiert hat, hält einen Bezugspunkt, den niemand mehr fortschreibt.

Wie groß das Segment der Eigentümer wirklich ist

Die amtliche Beherbergungsstatistik beginnt erst bei zehn Betten. Alles darunter taucht in keiner der Zahlen auf, die Kommunen und Presse zitieren. Die Wirtschaftsfaktor-Studie des dwif rechnet den ganzen Raum, auch die kleinen Einheiten: Sie kommt für 2024 auf rund 7.963.000 Übernachtungen, die amtliche Statistik der Tourismusregion auf 6.517.000. Die Lücke von 1.446.000 Übernachtungen entspricht 18,2 Prozent, und 14,3 Prozent aller Übernachtungen entfallen auf Privatquartiere unter zehn Betten.

Gut jede siebte Übernachtung im Bayerischen Wald findet also in genau dem Segment statt, um das es hier geht. In einzelnen Ferienorten ist der Anteil ein Vielfaches des Regionsschnitts.

Anteil der Übernachtungen in Einheiten unter zehn Betten an allen gemeldeten Übernachtungen des Ortes, 2024. Eigene Auswertung der amtlichen Gemeindetabellen.
OrtAnteil unter zehn Betten
Hauzenberg42,4 %
Thurmansbang35,6 %
Hinterschmiding30,0 %
Falkenstein27,1 %
Arrach26,9 %
Freyung25,7 %
Lohberg25,2 %
Grafenau19,0 %
Lam15,4 %
Sankt Englmar12,3 %
Bodenmais8,5 %

Und die kleinen Einheiten halten ihre Gäste länger als die großen Häuser. In der Kernregion aus Regen, Freyung-Grafenau und Cham lag die Aufenthaltsdauer 2024 im Privatquartier bei 5,32 Tagen, in Betrieben ab zehn Betten bei 3,95 Tagen.

Warum hier keine absolute Bestandszahl steht. Zum Umfang der Privatvermietung gibt es zwei Primärquellen, die nicht dasselbe messen: eine Schätzung für das ganze Reisegebiet und eine Erhebung, die nur in prädikatisierten Gemeinden zählt. Sie unterscheiden sich um fast die Hälfte. Wir stellen die beiden Werte deshalb nicht nebeneinander, sondern benutzen die Schätzung für den Anteil und die Erhebung für die Veränderung über die Zeit. Zusätzlich ist der Nenner der Ortstabelle unvollständig, weil 31 der 323 bayerischen Prädikatsgemeinden aus Geheimhaltungsgründen ohne Wert bleiben. Die Anteile fallen dadurch eher etwas zu hoch aus.

Grenznähe bringt der Region keine Auslandsgäste

Der Auslandsanteil der Tourismusregion lag 2024 bei 5,42 Prozent der Übernachtungen und bei 7,21 Prozent der Ankünfte. Bayern insgesamt kommt auf 20,23 Prozent, also das 3,73-Fache. Der Bayerische Wald hat damit aber nicht den niedrigsten Auslandsanteil des Landes, sondern den fünftniedrigsten von 36 Tourismusregionen. Vor ihm liegen die Rhön mit 2,32 Prozent, Obermain Jura mit 3,52, das Fränkische Seenland mit 5,01 und der Frankenwald mit 5,21 Prozent.

Naheliegend wäre nun, das mit der tschechischen Grenze zu erklären und daraus einen Quellmarkt zu machen. Die eigenen Zahlen der Region sagen das Gegenteil. Die klassischen Grenzorte haben die niedrigsten Auslandsanteile überhaupt, die höchsten liegen an der Autobahn.

Übernachtungen und Auslandsanteil 2024, eigene Auswertung der amtlichen Gemeindezeilen.
GemeindeLageÜbernachtungenAuslandsanteil
Furth im WaldStraßenübergang nach Domažlice75.8730,60 %
Neukirchen b. Hl. BlutGrenzort am Hohenbogen191.7521,21 %
WaldmünchenGrenzort im Landkreis Cham156.0321,62 %
PhilippsreutÜbergang Strážný41.0753,09 %
Bayerisch Eisensteingeteilter Bahnhof96.71611,04 %
Deggendorfkeine Grenze, dafür die A 3175.11719,27 %

Furth im Wald liegt unmittelbar am Straßenübergang und erreicht 0,60 Prozent. Deggendorf hat keine Grenze, dafür die Autobahn, und erreicht 19,27 Prozent. Eine Tschechien-Erzählung wäre an den eigenen Gemeindezahlen der Region in zwei Minuten widerlegt. Wir erzählen sie deshalb nicht. Auch Bayerisch Eisenstein mit seinen 11,04 Prozent taugt nicht als Beleg: Die amtliche Statistik nennt auf Gemeindeebene kein Herkunftsland, und der Ort liegt zugleich am Fuß des Großen Arber.

Herkunftsländer für diese Region gibt es amtlich nicht. Unterhalb der Landesebene führt Bayern keine Aufgliederung nach Herkunftsländern, weder für die Tourismusregion noch für die Landkreise noch für die Gemeinden. Alle regionalen Tabellen kennen nur insgesamt, Inland und Ausland. Die bayernweite Rangfolge wird von München bestimmt und wäre auf den Bayerischen Wald übertragen schlicht erfunden. Tschechien steht dort im Übrigen nicht unter den ersten zehn.
Die einzige regionale Herkunftsangabe, die existiert, ist keine Länderstatistik. Die Ferienregion Nationalpark Bayerischer Wald meldet für 2025 rund 60 Prozent der Gäste aus Bayern, 10 Prozent aus Baden-Württemberg, 6 Prozent aus Sachsen und je 5 Prozent aus Nordrhein-Westfalen und Hessen. Bezugsraum ist die Ferienregion, nicht die amtliche Tourismusregion. Der dort genannte Auslandsanteil von 8 Prozent passt entsprechend nicht zu den amtlichen 5,42 Prozent, und beides darf nicht gleichgesetzt werden.

Dreieinhalb Tage, und die Linie zeigt nach unten

Die amtliche Aufenthaltsdauer der Tourismusregion betrug 2024 3,5 Tage, doppelt belegt aus zwei unabhängigen Tabellen desselben Amtes. Bayern insgesamt liegt bei 2,5 Tagen. Das ist ein voller Tag und rund 40 Prozent mehr, und es reicht für Rang 5 unter 36 Tourismusregionen, knapp vor dem Allgäu mit 3,4 Tagen. Auf Kreisebene reicht die Spanne von 4,7 Tagen im Landkreis Passau bis 2,4 Tagen in Deggendorf, dazwischen Regen mit 4,0, Cham mit 3,8, Freyung-Grafenau mit 3,7 und Straubing-Bogen mit 3,3 Tagen.

Ein Standwert ist allerdings kein Versprechen. Über die sechs Landkreise fiel die Aufenthaltsdauer von 4,29 Tagen im Jahr 2018 auf 3,92 Tage im Jahr 2025. Es ist dieselbe Bewegung, die sich im Privatquartier nur deutlich schärfer zeigt.

Wo der Umsatz entsteht, und wo nur die Menge

Die Wirtschaftsfaktor-Studie des dwif für das Jahr 2024 trennt vier Marktsegmente. Die Verteilung der Aufenthaltstage und die Verteilung des Umsatzes fallen dabei weit auseinander.

dwif-Consulting, Wirtschaftsfaktor Tourismus für den Bayerischen Wald 2024, im Auftrag des Tourismusverbands Ostbayern und der Industrie- und Handelskammern Regensburg und Niederbayern.
MarktsegmentAufenthaltstageAnteil TageAusgaben je TagAnteil Umsatz
Tagesreisen14,3 Mio.64,2 %26,80 €28,4 %
Betriebe ab zehn Betten6,11 Mio.27,5 %136,20 €61,6 %
Privatquartiere unter zehn Betten1,14 Mio.5,1 %88,00 €7,4 %
Camping und Reisemobil0,72 Mio.3,2 %48,90 €2,6 %

Auf jede Übernachtung kommen 1,80 Tagesreisen. Jedem Euro Umsatz aus dem Tagesgeschäft stehen jedoch 2,52 Euro aus Übernachtungen gegenüber, die Spreizung der Tagesausgaben beträgt den Faktor 5,08. Der Bruttoumsatz aller vier Segmente summiert sich auf 1.350,7 Millionen Euro, die touristische Wertschöpfung auf 662,0 Millionen Euro.

Der Zeitvergleich derselben Studie ist der unbequeme Teil. Gegenüber 2014 stiegen die Bruttoumsätze um 19,3 Prozent, während die Übernachtungen in Betrieben um 6,6 Prozent zurückgingen und der Beitrag des Tourismus zum Primäreinkommen der Region von 4,3 auf 3,7 Prozent fiel. Das Umsatzplus ist Preis, nicht Gast.

Wofür die Gäste kommen

Wandern trägt fast alles

In den Besucherbefragungen des Nationalparks stellen Wanderer 92 bis 95 Prozent aller Besucher. Radfahrer kommen auf 2 bis 5 Prozent, Langläufer auf 0 bis 2 Prozent. 97,0 Prozent nannten Urlaub oder Freizeit als Hauptgrund. Übernachtungsgäste bleiben im Mittel 6,5 Nächte in der Nationalparkregion und planen an 68 Prozent ihrer Aufenthaltstage einen Parkbesuch ein.

Beim Radurlaub führt die Ferienwohnung

In der Sonderauswertung des Mountainbike-Monitors 2022 für den Bayerischen Wald nannten 27,2 Prozent Ferienwohnung oder Ferienhaus als Unterkunft des letzten Bike-Urlaubs, vor Camping und Wohnmobil mit 22,1 Prozent. Das ist der größte Einzelposten. Die Befragung war allerdings selbstselektiv und ist nicht repräsentativ, sie taugt als Indiz und nicht als Marktzahl.

Gesundheit zieht Dauer

Bad Kötzting ist amtlich Kneippkurort und Kneippheilbad und beherbergt die erste deutsche Klinik für Traditionelle Chinesische Medizin, gegründet am 18.03.1991. Der Ort kam 2024 auf 5,22 Tage Aufenthaltsdauer bei 56,8 Prozent Bettenauslastung, gegenüber 3,5 Tagen im Regionsschnitt.

Der Nationalpark ist der Anker

Der Nationalpark Bayerischer Wald wurde am 7. Oktober 1970 als erster Nationalpark Deutschlands eröffnet. Für Eigentümer in den Anrainergemeinden ist er ein Nachfragetreiber und keine Auflage: Das Vermietungsverbot der Nationalparkverordnung gilt nur innerhalb der Parkgrenze, und dort sind bis auf rund 120 Hektar alle Flächen in Staatsbesitz.

Die Familien-Erzählung ist nicht belegt, und die einzige gefundene Zahl spricht dagegen. Im Nationalpark Bayerischer Wald waren 9 bis 16 Prozent der Besucher mit Kindern unter zwölf Jahren unterwegs, im benachbarten Nationalpark Šumava 20 bis 31 Prozent. Die Ferienregion meldet für 2024 dagegen 48 Prozent Anreisen mit Kindern. Beide Zahlen stammen aus unterschiedlichen Erhebungen und lassen sich nicht miteinander verrechnen; der Widerspruch ist ungeklärt. Wir führen die Region deshalb nicht als Familienregion, solange dafür keine belastbare Quelle vorliegt.
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„Der Nationalpark zieht Naturliebhaber aus ganz Deutschland an. GUTi als kostenfreie Mobilitätskarte ist ein starker Anreiz für umweltbewusste Gäste."

Familie Huber
Eigentümer Ferienhaus Bodenmais
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„Skiurlauber im Winter, Wanderer im Sommer. Favorent bedient beide Zielgruppen klar getrennt in der Vermarktung und holt für uns die besten Erträge."

Herr Gruber
Eigentümer Chalet am Arber

IN DER NACHBARSCHAFT

Regionen und Orte rund um den Bayerischen Wald

Manche Frage klärt sich schneller auf der Ortsseite als auf der Regionsseite. Fünf Wege in die Nachbarschaft.

Ein Hinweis zur Abgrenzung, weil er beim Vergleich der Seiten zählt: Die Tourismusregion Bayerischer Wald umfasst statistisch mehr als die vier Waldkreise. Die Landkreise Deggendorf und Passau gehören mit ihrem größeren Teil zum Bayerischen Thermenland, dessen Auslastung deutlich höher liegt. Wer Zahlen aus Bad Füssing für den Bayerischen Wald verwendet, rechnet mit dem falschen Gebiet.

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