Leistungen, Kosten und Gästemix für einen verlässlichen Vermietungsbetrieb
Mit einem Kurzzeitvermietung Service lassen Eigentümer ihre möblierte Unterkunft vermarkten und, je nach Leistungsumfang, laufend betreuen. Anfragen, Preise und Belegung laufen an einer Stelle zusammen; auf Wunsch organisiert der Service auch die Abläufe am Objekt. Zu klären ist vor allem, welche Arbeit Sie abgeben und wer künftig für Gäste und Dienstleister ansprechbar ist.
Bei Favorent beginnt der Vermarktungsservice bei 89 Euro netto im Monat je Objekt, das umfassendere Paket Plus kostet 166 Euro netto. Wer Direktbuchungen, eine eigene Webseite und Social Media ausbauen will, bucht den Marketing-Turbo Platin für weitere 299 Euro dazu.
Stand 11. Oktober 2026 · Preise netto zzgl. Umsatzsteuer · über 750 betreute Ferienobjekte bundesweit
Nach der ersten Reservierung kommen die praktischen Fragen. Passt ein längerer beruflicher Aufenthalt in den Kalender? Wer springt ein, wenn die Reinigungskraft ausfällt? Rechnet sich eine weitere Buchung trotz neuer Wechselkosten?
Gute Betreuung macht aus vorhandener Nachfrage ein wirtschaftliches Angebot und sorgt dafür, dass es vor Ort so umgesetzt wird. Die Kurzantworten fassen das Wesentliche zusammen, Rechner und Tabellen weiter unten liefern die Zahlen.
Ein Kurzzeitvermietung Service vermarktet möblierte Wohnungen und Häuser, die zeitweise an wechselnde Gäste vermietet werden, und betreut sie je nach Paket auch im laufenden Betrieb. Dazu zählen Inserate, Preise, Buchungsregeln und Kalender, auf Wunsch außerdem Gästekommunikation, Reinigung, Zugang und Abrechnung. Eine feste rechtliche Grenze in Tagen legt der Begriff Kurzzeitvermietung nicht fest.
Favorent berechnet feste Monatspreise je Objekt statt einer Umsatzprovision: Boost für Vermarktung, Preissteuerung, digitales Meldewesen und Kurtaxe-Abwicklung kostet 89 Euro, Plus mit operativer Koordination und Gästebetreuung 166 Euro, jeweils netto. Den Marketing-Turbo Platin mit eigener Webseite, Direktbuchung und Social Media gibt es für weitere 299 Euro. Örtliche Dienstleister wie die Reinigung und die Portalgebühren werden gesondert abgerechnet.
Für Urlauber ebenso wie für Menschen, die beruflich für begrenzte Zeit eine Unterkunft brauchen. Die Reiseanalyse 2026 zählt für 2025 gut 91 Millionen Kurzurlaubsreisen, die VDR-Geschäftsreiseanalyse 116,1 Millionen Geschäftsreisen. Bei Favorent kommen auf Wunsch des Eigentümers auch Monteure und längere Aufenthalte infrage. Welche Gruppen passen, hängt von Lage, Ausstattung und Zulässigkeit ab.
Jeder Gästewechsel kostet Geld für Reinigung, Wäsche und Vorbereitung. Zwölf Nächte als sechs Buchungen zu je zwei Nächten verursachen bei angenommenen 65 Euro je Wechsel 390 Euro, als ein einziger Aufenthalt nur 65 Euro. Eine längere Buchung kann sich so trotz niedrigerem Nachtpreis rechnen, sofern sie keine gefragten Termine blockiert.
Im Rechenmodell dieser Seite bleiben mit Favorent Plus bei gleichem Umsatz 1.392 Euro im Jahr weniger als in Selbstverwaltung, aber 4.008 Euro mehr als bei 20 Prozent Provision. Ausgleichen lassen sich die Mehrkosten mit rund 6,2 Prozent Mehrumsatz oder über gewonnene Zeit: 96 Stunden ergeben bei 40 Euro je Stunde 3.840 Euro Zeitwert.
Laut eigenen Auswertungen erzielt Favorent mit seiner Vermarktung eine Auslastung, die 12 bis 25 Prozent über dem Durchschnitt des jeweiligen Marktes liegt. Das ist ein relativer Vorsprung: Bei 60 Prozent Marktauslastung entspricht er 67,2 bis 75 Prozent. Einzelne Objekte liegen mehr als doppelt so hoch, was sich jedoch nicht verallgemeinern lässt.
Über Eigennutzung, größere Investitionen und Reparaturen oberhalb des vereinbarten Limits, dazu über Zulässigkeit, Steuern und Versicherung. Den Preisrahmen können Eigentümer bei Favorent abgeben: Favorent berät, arbeitet ihn aus und steuert die Preise laufend. Der Empfehlung folgen müssen sie nicht, abweichende Vorgaben bleiben möglich.
Seit dem 20. Mai 2026 wird die Verordnung (EU) 2024/1028 angewendet. Sie ordnet Registrierung und Datenaustausch, schafft aber keine allgemeine Erlaubnis. Ob die Nutzung zulässig ist, richtet sich weiter nach Zweckentfremdungs- und Baurecht vor Ort. Dazu kommen die Meldescheinpflicht für ausländische Gäste nach § 29 BMG und bei längeren Aufenthalten ein passender Vertrag.
| Kennzahl | Wert | Quelle, Stand |
|---|---|---|
| Favorent Boost | 89 € netto je Monat und Objekt | Favorent, Abruf 11.10.2026 |
| Favorent Plus | 166 € netto je Monat und Objekt | Favorent, Abruf 11.10.2026 |
| Favorent Platin (Marketing-Turbo) | +299 € netto je Monat und Objekt | Favorent, Abruf 11.10.2026 |
| Plattform-Übernachtungen EU, 2. Quartal 2026 | 258,8 Mio. (+5,3 %) | Eurostat, 02.10.2026 |
| Kurzurlaubsreisen 2025 (2 bis 4 Tage) | gut 91 Mio., rund 72 % im Inland | FUR Reiseanalyse 2026, erste Ergebnisse |
| Geschäftsreisen 2025 | 116,1 Mio. (+8,3 %) | VDR-Geschäftsreiseanalyse 2026 |
| Ferienunterkünfte in Deutschland | 555.111 | DFV und Statista Q, Datenbasis 2022 |
| Airbnb-Servicegebühr (einheitlich) | 15,5 % für die meisten Gastgeber | Airbnb, Umstellung DE zum 22.06.2026 |
| Auslastung mit Favorent | 12 bis 25 % über Marktdurchschnitt (relativ) | Favorent-Auswertung, 11.10.2026 |
| Verordnung (EU) 2024/1028 | angewendet seit 20.05.2026 | Europäische Kommission |
| Start mit Favorent | 8 Phasen, 3 bis 6 Wochen | Favorent, So funktioniert es |
Stand 11. Oktober 2026. Verantwortlich: Volker Rantz, Geschäftsführer der Favorent Ferienhausverwaltung GmbH.
Es geht um möblierte Wohnungen oder Häuser, die zeitweise an wechselnde Gäste vermietet werden. Dazu zählen Urlauber genauso wie Menschen, die aus beruflichen Gründen für eine begrenzte Zeit eine Unterkunft brauchen.
Eine allgemein gültige rechtliche Grenze in Tagen setzt der Begriff Kurzzeitvermietung nicht. Ein Aufenthalt über mehrere Monate braucht andere Vereinbarungen und Prüfungen als ein Wochenende in der Ferienwohnung, vor allem die passende mietrechtliche Einordnung.
Vermarktung und Betrieb müssen dabei ineinandergreifen. Inserate, Buchungskanäle und Preise bringen Nachfrage, Betreuung und Dienstleistungen sichern den Aufenthalt. Verlängert ein Gast, verschieben sich auch Reinigungstermin und Wäschewechsel. Ein guter Service berücksichtigt solche Folgen, statt bloß den Kalender zu ändern.
Die Karten erleichtern den Vergleich. Was ein Anbieter tatsächlich leistet, steht in seiner Leistungsbeschreibung.
Die Bezeichnungen stehen für verschieden große Leistungsumfänge; maßgeblich sind die einzelnen Aufgaben und Kontorechte. So kann Co-Hosting wenige digitale Handgriffe oder weitreichende Betreuung umfassen, ein Reinigungsunternehmen übernimmt Buchungsanfragen und Preise dagegen nicht von selbst. Jede Aufgabe braucht eine klare Zuständigkeit und eine Vertretung. Die gängigen Leistungsmodelle stellt die Wissensbasis nebeneinander.
An der Küste spricht eine Wohnung im Sommer womöglich Familien an, außerhalb der Ferien längere Aufenthalte. In der Stadt ergänzen sich mitunter berufliche Buchungen und touristische Wochenenden. Welche Zielgruppen passen, hängt von Lage, Ausstattung, Zulässigkeit und Ihren Wünschen ab. Wer beruflich anreist, braucht vielleicht einen Schreibtisch, Familien eher passende Schlafplätze und sichere Räume.
Neben der touristischen Vermietung nennt Favorent auch Aufenthalte von Monteuren und andere längere Belegungen als mögliche Ergänzung, wenn der Eigentümer das wünscht. Die Vermarktung kann sich so nach den unterschiedlichen Nachfragezeiten richten. Entschieden wird je Objekt: Eine Unterkunft muss weder jeder Gästegruppe offenstehen noch jede lange Buchung annehmen.
Eine lange Reservierung füllt mitunter schwache Wochen, kann aber gefragte Messe- oder Ferientermine blockieren. Bewerten Sie also den ganzen Zeitraum samt Zwischenreinigung, Wäsche und Verlängerungsoptionen. Aus dieser Abwägung ergibt sich der passende Gästemix; möglichst viele freigeschaltete Portale ersetzen sie nicht. Den Effekt auf die Kosten zeigt der Rechner zur Aufenthaltsdauer.
Bei der Objektaufnahme werden Zustand und Ausstattung festgehalten, ebenso jede Einschränkung wie steile Treppe, fehlende Verdunkelung oder Arbeitsplatz im Durchgangszimmer. Die Fotos zeigen die tatsächlichen Verhältnisse. Falsche Erwartungen aus Bildern oder Texten macht später auch die freundlichste Nachricht kaum wett.
Wer beruflich unterwegs ist, achtet auf Angaben zu Internet, Arbeitsplatz und Rechnung, Urlauber eher auf Außenbereich oder Kinderschlafplätze. Solche Angaben erleichtern die Entscheidung und ersparen Rückfragen. Wiederholt sich eine Frage, ergänzt der Service das Inserat. Wie Ihr Angebot heute wirkt, prüft der kostenlose Inserat-Check.
Neben dem Preis entscheiden Mindestnächte, Anreisetage und Konditionen für längere Aufenthalte, ob eine Unterkunft buchbar ist. Eine einzelne Lücke braucht andere Regeln als ungebuchte Wintermonate. Vergleichsobjekte sollten in Lage, Größe und Ausstattung ähneln; ein bloßer Ortsdurchschnitt verwischt diese Unterschiede.
Wann die Nachfrage einsetzt, früh oder spät, verrät der Buchungsvorlauf, darauf reagieren Preise und Aufenthaltsregeln. Frühe Rabatte verschenken womöglich Erlös, dauerhaft unpassende Bedingungen verhindern Buchungen. Der Service braucht dafür prüfbare Regeln und eine laufende Erfolgskontrolle.
Laut Leistungsbeschreibung setzt Favorent dafür PriceLabs samt regionaler Preislogik ein, die Buchungskanäle verbindet Guesty. Eigentümer haben den Vorteil, dass Marktdaten, örtliche Erfahrung und Umsetzung zusammenkommen. Eine Softwarelizenz allein erledigt diese Abwägung nicht.
Diese Facharbeit können Sie bei Favorent abgeben: Favorent berät zu einem marktgerechten Preisrahmen und übernimmt auf Wunsch seine Ausarbeitung und die laufende Preissteuerung. Vergleichsangebote werten Sie dann nicht mehr selbst aus. Entscheiden dürfen Sie trotzdem: Sie folgen der Empfehlung oder geben anderes vor. Andere Agenturen fassen solche Eingriffsmöglichkeiten mitunter enger.
Sind mehrere Portale angebunden, brauchen alle denselben Belegungsstand. Verschiebt sich eine Buchung, ziehen Gästeinformationen und Einsatzplan nach. Schnittstellen sparen Übertragungsarbeit, man sollte aber kontrollieren, ob eine Synchronisierung fehlgeschlagen ist. Für den Ausnahmefall muss klar sein, welche Angabe gilt.
Bei Direktbuchungen fallen Bestätigung, Zahlung und Sichtbarkeit bei Ihnen an; die gesparte Provision steht diesen Kosten gegenüber. Interessant ist der Kanal für wiederkehrende Gäste, wenn Ansprache und Datennutzung passend geregelt sind. Bei Favorent übernimmt das der Marketing-Turbo Platin, etwa mit eigener Objekt-Webseite samt Direktbuchung und Kampagnen für Stammgäste.
Für Routinefragen und Anreisehinweise taugen geprüfte Vorlagen. Bei einer Beschwerde, einem Schaden oder einer Erstattung muss dagegen jemand mit Entscheidungsbefugnis antworten. KI kann Übersetzungen und Entwürfe liefern, sofern sie auf bestätigten Objektangaben aufbaut und offene Fälle weiterreicht. Eine plausible Vermutung ersetzt keine fehlende Angabe.
Im Paket Plus betreut Favorent Gäste regulär von 8 bis 24 Uhr, für Notfälle gibt es eine Hotline rund um die Uhr. So bündeln sich viele Anliegen bei den zuständigen Ansprechpartnern. Welche Fälle am Telefon gelöst werden und wann jemand hinfährt, legt der vereinbarte Ablauf fest; Erreichbarkeit und Einsatz am Objekt sind verschiedene Leistungen.
Zu einem digitalen Zugang gehören verständliche Hinweise und ein Ersatzweg für leere Batterie oder fehlende Nachricht. Vor jeder Anreise werden Sauberkeit, Wäsche und Zustand geprüft. Für mehrwöchige Aufenthalte vereinbaren Sie zusätzliche Reinigungsintervalle.
Regionale Dienstleister koordiniert Favorent. Den Reinigungsstand zeigt das Eigentümer-Cockpit Favoweb unter anderem mit Zeitstempel und Fotobeleg. Weil Einsatzplanung und dokumentierte Kontrolle zusammenlaufen, fallen Probleme vor der nächsten Ankunft auf. Eine feste Vertretung für die reguläre Kraft gehört trotzdem dazu.
Ein Schaden wird mit Fotos und Zeitpunkt festgehalten, danach wird geklärt, ob Gäste, Verschleiß oder ein Defekt die Ursache sind. Reparaturfreigaben folgen festen Ausgabenlimits. Koordiniert die Verwaltung den Handwerker, sind dessen Material und Arbeitszeit damit nicht bezahlt.
Eine brauchbare Abrechnung zeigt den Weg vom Buchungsbetrag zur Auszahlung. Übernachtungserlöse, Reinigungszahlungen und örtliche Abgaben verschwimmen darin nicht zu einer scheinbar frei verfügbaren Summe, Portalgebühren und Verwaltungskosten stehen als eigene Posten da. Favoweb bietet dafür unter anderem Abrechnungsübersichten, Kalender und Eigennutzungszeiten.
| Kennzahl | Berechnung oder Prüfung | Aussage für Eigentümer |
|---|---|---|
| Auslastung | Verkaufte Nächte geteilt durch angebotene Nächte | Wie gut die verfügbaren Zeiten nachgefragt werden |
| Durchschnittspreis | Übernachtungserlös geteilt durch verkaufte Nächte | Welches Preisniveau tatsächlich erzielt wird |
| Erlös je verfügbarer Nacht | Übernachtungserlös geteilt durch angebotene Nächte | Gemeinsame Wirkung von Belegung und Preis |
| Wechselkosten | Kosten je Abreise und Vorbereitung | Welche Aufenthaltslängen wirtschaftlich passen |
| Buchungsvorlauf | Abstand zwischen Reservierung und Anreise | Wann Preis- oder Buchungsregeln überprüft werden sollten |
Setzen Sie die Werte Ihres Objekts ein. Voreingestellt: 30.000 Euro Übernachtungserlös wie in der Beispielrechnung und 65 Euro je Gästewechsel wie im Rechenbeispiel zur Aufenthaltsdauer.
Halten Sie Sperren und Eigennutzung sichtbar fest, denn schon weniger angebotene Nächte heben die Auslastungsquote. Aussagekräftig wird ein Vergleich erst mit passenden Objekten, gleichen Zeiträumen und derselben Berechnungsgrundlage. Fällt etwas auf, sollte eine konkrete Maßnahme folgen, zum Beispiel geänderte Mindestnächte.
Plattformstatistik, Tourismusforschung und Geschäftsreiseverband beleuchten jeweils einen anderen Teil der Nachfrage. Richtig gelesen zeigen ihre Zahlen, woher Gäste kommen können und wo der Schluss auf das einzelne Objekt an seine Grenzen stößt.
Welchen Umfang das Geschäft über Plattformen erreicht hat, belegen die neuesten Daten von Eurostat. Demnach buchten Gäste in der EU im zweiten Quartal 2026 über Airbnb, Booking oder Expedia 258,8 Millionen Übernachtungen in Kurzzeitunterkünften; gegenüber dem Vorjahresquartal ist das ein Anstieg um 5,3 Prozent. Erfasst sind Übernachtungen einzelner Personen, nicht die Zahl vermieteter Wohnungen oder verkaufter Wohnungsnächte. Eine Prognose für ein bestimmtes Objekt in Deutschland ergibt sich aus der Summe für Europa daher nicht.
Einen anderen Blick auf die touristische Nachfrage wirft die Reiseanalyse 2026. Nach ihren ersten Ergebnissen unternahm die deutschsprachige Bevölkerung Deutschlands zwischen 14 und 75 Jahren im Jahr 2025 gut 91 Millionen Kurzurlaubsreisen von zwei bis vier Tagen, rund 72 Prozent davon im Inland. Für deutsche Reiseziele haben kurze Aufenthalte damit erhebliches Gewicht. Allerdings zählt die Studie alle Unterkunftsarten mit; die Zahl steht also weder nur für Ferienwohnungen noch nur für Buchungen über Onlineportale.
Dazu kommen Reisen aus beruflichem Anlass. Auf 116,1 Millionen Geschäftsreisen im Jahr 2025 kommt die VDR-Geschäftsreiseanalyse 2026, ein Plus von 8,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Grundlage sind 800 Telefoninterviews, die Grundgesamtheit bilden Unternehmen und Organisationen mit Sitz in Deutschland und mindestens zehn Beschäftigten. Nicht jede Geschäftsreise führt allerdings zu einer Unterkunftsbuchung: Aus Tagesreisen und Fahrten zu Zielen im Ausland lässt sich keine Nachfrage für eine Wohnung in Deutschland ableiten.
Was Unternehmen erwarten, ist etwas anderes als das, was gemessen wurde. Im Stimmungsbarometer, das der VDR im Frühjahr 2026 nachlegte, gingen 32 Prozent der 78 befragten Mitgliedsunternehmen von sinkenden Geschäftsreisevolumina aus. Als Momentaufnahme einer kleinen, von Großunternehmen geprägten Stichprobe spricht das für eine vorsichtige Planung; einen Rückgang, der schon eingetreten ist, weist es nicht nach. Am Ende kommt es für Eigentümer darauf an, ob es rund um ihr Objekt wirklich passende Anlässe für Buchungen gibt.
Wie groß der deutsche Ferienhausmarkt strukturell ist, hat der Deutsche Ferienhausverband gemeinsam mit Statista Q untersucht. Ermittelt wurden 555.111 Ferienunterkünfte, die allein mit Mieteinnahmen rund 7,3 Milliarden Euro Umsatz erzielten. Die Daten stammen aus 2022, erschienen ist die Untersuchung 2024. Zur Einordnung der Marktbedeutung taugt sie gut, einen aktuellen Stand für 2026 gibt sie dagegen nicht wieder. Mit den Werten der Reiseanalyse und der Plattformstatistiken darf man sie nicht addieren, weil Einheiten und Erhebungsräume voneinander abweichen.
Für die Strategie eines Objekts kommt es auf die Nachfrage am Ort an. Ziehen Unternehmen, Veranstaltungen oder Urlaubsziele Gäste in die Gegend? Welche Zeiträume sind früh vergeben, welche bleiben immer wieder frei? Antworten darauf liefern Marktdaten und die bisherige Buchungshistorie. Dass ein Arbeitgeber oder ein Ausflugsziel in der Nähe liegt, sichert für sich genommen noch keine Reservierung.
Die Vermarktung durch Favorent führt nach Auswertungen des Unternehmens nachweislich zu einer Auslastung, die 12 bis 25 Prozent über dem Durchschnitt des jeweiligen Marktes liegt. Bei einzelnen Objekten ist sie sogar mehr als doppelt so hoch, doch solche Spitzenwerte lassen sich nicht verallgemeinern. Grundlage sind interne Auswertungen, und gemeint ist ein relativer Vorsprung: Zusätzliche Prozentpunkte beschreibt die Angabe nicht.
Stellen Sie die übliche Auslastung an Ihrem Standort ein.
Wirtschaftlich bewerten lässt sich die Belegung nur zusammen mit dem Preis, der dabei erzielt wird. Beide Größen können auseinanderlaufen, wie die Europa-Auswertung von AirDNA für Juni 2026 zeigt: Während die Auslastung von 61,9 auf 60,3 Prozent zurückging, stieg der Erlös je verfügbarer Unterkunftsnacht von 86,37 auf 90,52 Euro. AirDNA ist ein kommerzieller Datenanbieter und erhebt in einem anderen Umfang als Eurostat. Schauen Sie bei Ihrem eigenen Objekt deshalb immer auf Belegung, Einnahmen und zusätzliche Kosten gemeinsam.
Quelle: AirDNA, European Review June 2026. Minus 1,6 Prozentpunkte bei der Auslastung, plus 4,15 Euro beim Erlös je verfügbarer Nacht.
Anteil verkaufter Nächte, Skala bis 100 Prozent
RevPAR in Euro, Skala bis 100 Euro
Mit einem Festpreis lassen sich die Kosten der Verwaltung im Voraus planen. Reinigung, Energie, Reparaturen und Zugangstechnik stehen dabei weiterhin als eigene Posten in der Rechnung.
Boost
89 €
netto je Monat und Objekt
Vermarktung, Preissteuerung, digitales Meldewesen und Kurtaxe-Abwicklung bei eigener lokaler Betreuung
Plus
166 €
netto je Monat und Objekt
Vermarktung mit operativer Koordination und Gästebetreuung
Platin (Marketing-Turbo)
zusätzlich 299 €
netto je Monat und Objekt
Ergänzendes Marketing, Direktvertrieb und Social Media
Beträge netto zuzüglich Umsatzsteuer, Stand 11. Oktober 2026. Platin ergänzt Boost oder Plus und ist nicht einzeln buchbar.
Alle Beträge der Paketübersicht gelten je Objekt, die Umsatzsteuer kommt hinzu. Wer Boost bucht, kümmert sich weiter selbst um Reinigung und Gästebetreuung; digitales Meldewesen und Kurtaxe-Abwicklung sind bereits enthalten. Mit Plus kommen die operativen Leistungen dazu, während Platin ein Basispaket ergänzt, ohne es zu ersetzen. Welches Paket passt, hängt gleichermaßen vom Netzwerk ab, das Sie vor Ort schon haben, und von Ihrem Ziel in der Vermarktung.
Auf einem vollständigen Kostenblatt sehen Sie, was im Preis enthalten ist, was Dritte in Rechnung stellen und welche Ausgaben einmalig anfallen. Wie sich Festpreis und Provision über ein Jahr unterscheiden, rechnet der Kostencheck für Ferienhausagenturen ausführlich vor.
Bei einer Provision kommt es darauf an, worauf sie berechnet wird. Zählen nur die Übernachtungserlöse oder auch die Reinigung? Wird vor oder nach den Portalgebühren gerechnet, und welche Mindestvergütung gilt in schwachen Monaten? Mit einem Festpreis vergleichen lässt sich ein Prozentsatz erst, wenn diese Angaben vorliegen.
Zu einer aktuellen Kalkulation gehören auch die Konditionen der Plattformen. Für Gastgeber, die in Deutschland wohnen, hat Airbnb den Wechsel zu einer einheitlichen Servicegebühr zum 22. Juni 2026 angekündigt. Für die meisten Gastgeber beträgt sie laut Hilfe-Center 15,5 Prozent, es gibt jedoch Ausnahmen. Maßgeblich sind die Bedingungen, die für Ihr eigenes Konto gelten. Details zur Umstellung erklärt die Seite Airbnb Verwaltung Service.
Plattformgebühren können auch auf die Zahlungen für die Reinigung fallen. Zieht die Plattform etwa 15,5 Prozent von 100 Euro ab, bleiben für die eigentliche Arbeit 84,50 Euro übrig. Auch wenn der Gast die Reinigung bezahlt, ist sie nicht in jedem Gebührenmodell kostenneutral. Setzen Sie den Reinigungsbetrag so an, dass er zum Weg der Abrechnung passt.
Rechnen Sie aus, wie viel von einem Reinigungsbetrag nach der Servicegebühr übrig bleibt und welcher Betrag nötig wäre, damit die volle Summe beim Reinigungsteam ankommt.
Voreingestellt sind 15,5 Prozent, die Airbnb für die meisten Gastgeber mit Wohnsitz in Deutschland nennt. Es gilt die Gebühr, die Ihr Konto ausweist.
Im folgenden Modell stehen dieselben Einnahmen und dieselben Kostenarten nebeneinander. Verglichen werden Selbstverwaltung, Favorent Plus und ein Beispielangebot, das 20 Prozent Provision auf den Übernachtungserlös verlangt. Diesen Satz haben wir frei gewählt, er gibt keinen ermittelten Marktdurchschnitt wieder. Damit der Kostenvergleich nachvollziehbar bleibt, rechnet keine der drei Varianten mit einem Vorteil bei der Auslastung.
| Jahresposition in Euro | Selbstverwaltung | Favorent Plus | Beispiel mit 20 Prozent Provision |
|---|---|---|---|
| Übernachtungserlöse | 30.000 | 30.000 | 30.000 |
| Vom Gast bezahlte Reinigung | 3.000 | 3.000 | 3.000 |
| Gesamteinnahmen | 33.000 | 33.000 | 33.000 |
| Modellhafte Plattformkosten | −5.115 | −5.115 | −5.115 |
| Reinigung | −3.000 | −3.000 | −3.000 |
| Energie und Internet | −2.400 | −2.400 | −2.400 |
| Laufende Instandhaltung | −1.200 | −1.200 | −1.200 |
| Weitere Objektkosten | −900 | −900 | −900 |
| Separate Verwaltungssoftware | −600 | 0 | 0 |
| Verwaltungsvergütung | 0 | −1.992 | −6.000 |
| Betriebsergebnis vor Ertragsteuern | 19.785 | 18.393 | 14.385 |
Abgesehen vom veröffentlichten Preis für Plus beruhen alle Beträge auf Annahmen für ein Beispielobjekt. In beiden Verwaltungsvarianten gilt die Software im Modell als enthalten. Die Rechnung ist netto aufgestellt und unterstellt den vollen Vorsteuerabzug; als Plattformkosten sind vereinfacht 15,5 Prozent der Gesamteinnahmen angesetzt. Ihre eigenen Gebühren und deren umsatzsteuerliche Behandlung können davon abweichen. Die Kurtaxe wird vollständig eingenommen und weitergeleitet und bleibt in der Rechnung außen vor. Ertragsteuern, Abschreibung und Ihre persönliche Finanzierung sind nicht berücksichtigt.
Bleiben die Erlöse gleich, haben Sie mit Plus 1.392 Euro weniger als in der Selbstverwaltung und 4.008 Euro mehr als im Provisionsbeispiel. Steigt der Umsatz, wächst die feste Vergütung der Verwaltung nicht mit. Ob und wie stark die Vermarktung die Einnahmen erhöht, klärt eine eigene Ertragsprognose für das Objekt.
Die Startwerte entsprechen der Modellrechnung. In allen drei Varianten bleiben die Einnahmen gleich, ein Mehrumsatz durch den Service ist nicht eingerechnet.
Mit Plus haben Sie 1.392 € weniger als bei Selbstverwaltung und 4.008 € mehr als bei 20 Prozent Provision. Festpreis und Provision kosten bei 9.960 € Übernachtungserlös gleich viel.
Modellrechnung netto bei vollem Vorsteuerabzug, ohne Anschaffungen, Modernisierung, Ertragsteuern, Abschreibung und Finanzierung.
Verglichen mit der Selbstverwaltung muss ein Service seine Mehrkosten wieder hereinholen. Dazu tragen mehr Umsatz, wirtschaftlichere Aufenthaltslängen, gewonnene Zeit und weniger Bereitschaft bei.
Gegenüber der Selbstverwaltung sind im Modell 1.392 Euro Mehrkosten zu decken. Unterstellt man einen Deckungsbeitrag von 75 Prozent, braucht es dafür 1.856 Euro zusätzlichen Übernachtungserlös, also rund 6,2 Prozent mehr als die 30.000 Euro, von denen die Rechnung ausgeht. Das ist eine Schwelle unter den genannten Annahmen; versprochen ist damit für kein bestimmtes Objekt etwas.
Um Potenziale abzuschätzen, ist der Auslastungsvorsprung von Favorent ein guter Anhaltspunkt. Mit dem Umsatzplus gegenüber Ihrer bisherigen Vermietung ist er aber nicht automatisch gleichzusetzen, denn Ihr Ausgangsniveau muss nicht dem Marktdurchschnitt entsprechen. Preise und die Kosten zusätzlicher Buchungen gehören ebenfalls in die Rechnung.
Welche Rolle die Aufenthaltsdauer spielt, macht ein kleines Rechenbeispiel deutlich. Zwölf Nächte lassen sich mit sechs Buchungen zu je zwei Nächten füllen oder mit einem einzigen Aufenthalt. Nimmt man 65 Euro je Gästewechsel an, kostet die erste Variante 390 Euro, die zweite 65 Euro; alle übrigen Kosten und Erlöse bleiben dabei außen vor. Trotz niedrigerem Nachtpreis kann sich die längere Buchung also lohnen. Abzuwägen ist sie allerdings gegen die Nachfrage, die im selben Zeitraum nicht mehr zum Zug kommt.
Drei Fragen, eine Entscheidung. Voreingestellt sind die Zahlen aus dem Text auf dieser Seite.
1.856 €
390 €
Betrachtet werden nur die Kosten der Gästewechsel. Plattformgebühren, Verbrauch und entgangene andere Buchungen sind nicht eingerechnet.
3.840 €
Der Zeitwert ist kalkulatorisch und kein Zahlungseingang. Fahrtzeiten zu einem entfernten Objekt kommen gegebenenfalls hinzu.
Für die persönliche Rechnung stellen Sie zum Beispiel 120 Stunden, die Sie im Jahr mit der eigenen Verwaltung verbringen, den 24 Stunden gegenüber, die mit einem Dienstleister noch übrig bleiben. Setzen Sie Ihre Stunde mit 40 Euro an, sind die 96 gewonnenen Stunden 3.840 Euro wert. Das erleichtert die Entscheidung, auf Ihrem Konto geht dieser Betrag aber nicht ein.
Für manche Eigentümer zählt am meisten, dass sie nicht mehr ständig bereitstehen müssen. Gäste, Interessenten und Dienstleister melden sich auch während der Arbeit, mitten im Familienalltag oder im Urlaub. Selbst eine kurze Rückfrage reißt aus einem Termin, und ein Problem am Objekt zieht oft weitere Abstimmungen nach sich.
Wer die operative Betreuung abgibt, überträgt damit auch die laufende Zuständigkeit an die vereinbarten Ansprechpartner. Über größere Ausgaben und grundsätzliche Fragen entscheiden Sie weiterhin selbst. Wie viel Bereitschaft wegfällt, hängt vom Leistungsumfang und von den erteilten Vollmachten ab. In den Vergleich gehört dieser Nutzen auch dann, wenn er sich nicht vollständig in Stunden ausdrücken lässt.
Läuft die Betreuung vor Ort schon, kann Unterstützung bei Vermarktung und Preisen genügen. Liegt das Objekt weit entfernt, gibt es mehrere Unterkünfte oder sind Sie selten erreichbar, spricht mehr für einen umfassenden Service. Und wer nur wenige Gästewechsel hat und gern selbst Gastgeber ist, kann mit der Selbstverwaltung gut fahren.
Mit den Paketen von Favorent treffen Sie diese Wahl zu Verwaltungsgebühren, die sich vorab kalkulieren lassen; steigen die Erlöse, bleibt der feste Betrag gleich. Voraussetzung ist ein Konzept, das trägt. Fehlt die Zulässigkeit oder passt die Ausstattung nicht, kann das auch ein Servicevertrag nicht ausgleichen.
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Wie viele Gästewechsel oder Unterkünfte betreuen Sie?
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Ist geklärt, dass die Kurzzeitvermietung am Standort zulässig ist?
6 Fragen sind noch unbeantwortet.
Über Eigennutzung und größere Investitionen entscheiden Eigentümer auch mit Service selbst. Die fachliche Vorbereitung solcher Entscheidungen müssen sie aber nicht selbst leisten.
Bei Favorent betrifft das ausdrücklich auch den Preisrahmen, der zum Markt passen soll: Beratung und laufende Steuerung lassen sich abgeben, abweichende Entscheidungen bleiben trotzdem möglich. Für Reparaturen und Notfälle vereinbaren Sie einen Rahmen, innerhalb dessen der Service selbstständig handelt.
| Aufgabe | Rolle des Service | Rolle des Eigentümers | Vorab festlegen |
|---|---|---|---|
| Gästegruppen und Nutzung | Eignung prüfen und Vermarktung vorschlagen | Gewünschte und ausgeschlossene Nutzungen bestimmen | Zielgruppen und Aufenthaltsarten |
| Preisrahmen | Favorent berät und kann die Steuerung übernehmen | Aufgabe abgeben und anders entscheiden können | Preisgrenzen und Änderungsrechte |
| Gäste und Reinigung | Betreuung und Einsätze nach Paket organisieren | Bei Teilservice lokale Zuständigkeit sicherstellen | Erreichbarkeit und Vertretung |
| Reparaturen | Schaden erfassen und Maßnahmen koordinieren | Größere Ausgaben freigeben | Ausgabenlimit und Notfallbefugnisse |
| Eigennutzung | Vereinbarte Sperren berücksichtigen | Wünsche frühzeitig einplanen | Schutz bestehender Buchungen |
| Recht und Steuern | Daten und Unterlagen bereitstellen | Individuelle Klärung veranlassen | Vollmachten und fachliche Zuständigkeiten |
Ob die Vermietung zulässig ist, wie sie besteuert wird und welcher Versicherungsschutz greift, klären Sie für jedes Objekt einzeln. Ein Dienstleister kann Unterlagen und vereinbarte Abläufe übernehmen, nicht aber pauschal alle Pflichten des Eigentümers. Für jeden konkreten Fall muss erkennbar sein, wer zuständig ist. Welche Aufgaben man besser selbst behält, ordnet die Wissensbasis ein.
Aussagekraft haben Referenzen dann, wenn Lage, Objekt und Zeitraum mit Ihrer Situation vergleichbar sind. An einer Musterabrechnung und an einem Gästewechsel sehen Sie, ob Vermarktung, Arbeit vor Ort und Kontrolle zusammenpassen. Zu jeder Erfolgszahl gehören ein klarer Vergleichsmaßstab und das Ergebnis nach Abzug der Kosten. Weitere Prüfpunkte sammelt die Bewertungscheckliste für Agenturen.
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